Ein freies Vampir-RPG in der Mitte des 19. Jahrhunderts
 
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 [08.02.1831] A Whole New World | Ottagno

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Calayda Disrun
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BeitragThema: [08.02.1831] A Whole New World | Ottagno   29.11.13 22:00



A Whole New World

I can show you the world
Shining, shimmering, splendid
Tell me, princess, now when did
You last let your heart decide?

I can open your eyes
Take you wonder by wonder
Over, sideways and under
On a magic carpet ride

A whole new world
A new fantastic point of view
No one to tell us no or where to go
Or say we're only dreaming

A whole new world
A dazzling place I never knew
But now from way up here, it's crystal clear
That now I'm in a whole new world with you
Now I'm in a whole new world with you
Princess Jasmine: Unbelievable sights
Indescribable feelings
Soaring, tumbling, freewheeling
Through an endless diamond sky

A whole new world
A hundred thousand things to see

I'm like a shooting star
I've come so far
I can't go back
To where I used to be

A whole new world
Every turn a surprise

With new horizons to pursue
Every moment gets better

I'll chase them anywhere
There's time to spare
Let me share this whole new world with you
Cal hatte sie kleine Eigenheit, beim Aufwachen als erstes ganz tief durchzuatmen und sich zuerst ihrer Umgebung bewusst zu werden, bevor sie die Augen aufschlug. Und als sie dies tat, bemerkte sie, was sie vorher schon wahrgenommen hatte, was sie seit wenigen Jahren jede Nacht wahr nahm und was ihr ein glückliches Lächeln und aufgeregtes Bauchkribbeln bescherte. Sie sah Heinrichs blonden Haarschopf neben sich und hörte seinen regelmäßigen Atem, sein stetig klopfendes Herz, sie spürte die Wärme, die er ausstrahlte und ihr stieg sein Geruch in die Nase. Vielleicht kam es nur ihr so vor, weil sie ihn liebte, aber für sie gab es einen besseren Duft - und er roch ausgesprochen köstlich!

Wie immer, wenn sie schlief, war sie unbewusst relativ nah zu ihm hingerutscht - und sie war davon überzeugt, dass er auch ein klein wenig zu ihr rutschte -, weswegen sie vorsichtig wieder wegrutschte. Sie wollte ihn nicht wecken und ihn nicht bedrängen. Es war zwar schon so, dass er inzwischen mehr ihrer Nähe zuließ, sie hatten einander auch schon geküsst, was bei ihm zu Beginn undenkbar gewesen war, aber sie wollte ihm dennoch kein Unbehagen bereiten. Sicher, es wäre nicht so schlimm, wenn er zuerst aufwachte und feststellte, dass sie nicht nur, wie jeden Tag, seine Hand hielt, sondern auch recht nah bei ihm lag, aber sie war sich nicht sicher, ob ihn das nicht etwas beunruhigen würde. Sie war keine Art von Beziehung jemals so langsam angegangen, aber sie war auch noch nie mit einem Mann zusammen gewesen, den Nähe so leicht in Panik versetzen konnte. Außerdem hatte diese langsame, schüchterne Annäherung etwas Reizvolles, was sie beispielsweise die Nervosität vor dem ersten Kuss mit Heinrich auf eine ganze neue, andere Art und Weise hatte erleben lassen. Der erste Kuss nach so langer Zeit, in der sie Gelegenheit genug gehabt hatte, sich das wie ein verliebter Backfisch auszumalen, hatte ihren Körper komplett verrückt spielen lassen, sie hatte nicht mal einen klaren Gedanken fassen können.

Die Vampirin hielt immer noch sanft Heinrichs Hand in der ihren und betrachtete ihn lächelnd, wie er neben ihr schlief. Der Anblick war beruhigend, fast hypnotisch und sie spürte, wie immer wieder ein angenehmer Schauder sie durchrieselte.



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Heinrich Raspe
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BeitragThema: Re: [08.02.1831] A Whole New World | Ottagno   30.11.13 10:02

Heinrich schlief tief und fest und bemerkte weder dass sie seine Hand nun los ließ noch dass Cal ein wenig wegrutschte. Wenn er einmal schlief, dann richtig. Vermutlich würde er den Weltuntergang verschlafen. Er war immer viel und lange wegen Cal wach und war eines Tages dann auch rechtschaffend müde und schlief auch dementsprechend viel. So wachte er auf, als Cal knapp schon fast zwei Stunden wach war. Er sah, wie ihre blauen Augen ihn beobachteten und er lächelte. Er mochte ihre Augen und er verlor sich auch gern in ihnen. Ihre Augen waren von einem schönen blau, sie blickten wach und schalkhaft drein, aber manchmal sah er auch Liebe in ihnen. Nein, nicht nur manchmal, sondern sogar recht oft und manchmal durch ihm bei ihrem Blick ein leichter, angenehmer Schauder seinen Körper.
"Guten Morgen", sagte er und er gähnte. Da Cal auch am Tag herumlaufen konnte, waren sie vor allem am Tag wach, da Heinrich so einfach besser sah.
"Wie hast du geschlafen?", fragte er Cal, die da lag und ihn ansah.




Text: Artus "Begehren" Rahmen: deviantart von Bnspyrd
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Calayda Disrun
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BeitragThema: Re: [08.02.1831] A Whole New World | Ottagno   30.11.13 17:37

"Er war immer viel und lange wegen Cal wach"
Ein Glück, dass man bei Heinrich nicht mal versucht ist, zweideutig zu denken XD
___
Auch, wenn Cal zwei Stunden lang einfach nur wach neben ihm lag, wurde es ihr nicht langweilig. Eine Vampirin war immer auch eine Jägerin und eine Jägerin musste sich in Geduld üben können, bis man ein Festmahl fand. Nicht, dass Heinrich für sie ein Festmahl war, aber sie freute sich über die Zeit, die sie gemeinsam verbringen konnten.
Sie bemerkte, dass er aufwachte und sie anlächelte, was ihr Lächeln breiter und ihre Augen strahlender werden ließ.
"Guten Morgen", erwiderte Cal lächelnd. Sie streckte langsam ihre Hand aus und strich ihm sacht ein paar Haarsträhnen, die ihm im Gesicht hingen, ordentlich zurück. Ihre Fingerspitzen verweilten einen kurzen Augenblick lang an seiner Schläfe, ehe sie sie wieder zurückzog und sanft seine Hand ergriff.
"Ach, ich habe sehr gut geschlafen, wenn auch vielleicht nicht ganz so gut wie du", neckte sie ihn amüsiert. Vampire schliefen zwar normalerweise den ganzen Tag, aber das nicht, weil sie so viel Schlaf brauchten. Es war einfach das beste, was man tun konnte, wenn man das Sonnenlicht flüchten musste. Wenn man immer nur in einem Keller war, konnte man auch am Tag wach sein. Alte Vampire, oder auch jeder Vampir, der im Sonnenlicht wandeln konnte, brauchte nur wenig Schlaf. So, wie Wunden sehr schnell heilten, brauchte der Körper eines Vampires auch nur kurze Zeit, um sich zu regenerieren.
Unwillkürlich musste sie daran denken, wie Heinrich ihr versehentlich am ersten Tag der Bekanntschaft das Rückgrat gebrochen hatte. Damals hätte sie niemals gedacht, dass sie sich in diesen rüden Kerl verlieben würde. Tatsächlich aber war er kein rüder Kerl. Er war sogar ausgesprochen lieb und konnte sehr niedlich sein, wenn man ihn erst mal so gut kannte, wie sie.
___
Jaja, dass ausgerechnet die beiden ein eigentlich ganz knuffeliges Paar abgeben .. XD



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Heinrich Raspe
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BeitragThema: Re: [08.02.1831] A Whole New World | Ottagno   02.12.13 9:26

Heinrich nickte bei ihren Worten, wobei ein Lächeln seine Ippen umspielte. Er schlief nie besonders lang - sechs Stunden, manchmal auch sieben Stunden, was aber auch oft das Maximum war, außer er war krank - aber doch viel länger als Cal. Schon immer war sie wach, wenn auch er wach war. Anfangs hatte es ihn etwas gestört, da er gewohnt war, der erste zu sein, aber mittlerweile hatte er sich damit abgefunden, länger als Cal zu schlafen.
Er sah kurz aus dem Fenster. Es war noch immer dunkel, aber im Winter wurde es sowieso spät hell...
"Der Winter ist sicher die Lieblingsjahreszeit der Vampire", stellte er fest. Es war schwer, wach zu werden, wenn es noch dunkel ist - eine Erkenntnis, die er jedes Mal hatte, wenn er sich streckte. Im Sommer war er um diese Zeit - also die Zeit nach dem Aufwachen - immer gleich hellwach. Vampire störte das sicher nicht, aber für ihn war es dunkel und Dunkelheit machte müde, vor allem wenn kein Licht brannte er noch seine Kräfte, könnte er trotz Dunkelheit das Zimmer mit Sonnenlicht fluten - das war immer sehr praktisch, aber nun ging das leider nicht mehr...




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Calayda Disrun
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BeitragThema: Re: [08.02.1831] A Whole New World | Ottagno   02.12.13 15:00

"Nicht unbedingt", antwortete Cal schmunzelnd bei seiner Bemerkung.
"Es ist zwar länger dunkel, aber auch kälter. Ja, Kälte stört uns eigentlich weniger als Wärme, aber dennoch findet mancheiner von uns Wärme angenehmer als Kälte. Bei Kälte muss man um nicht aufzufallen, sich immer dick einpacken. Bei Wärme kleiden wir uns ohnehin luftiger, da brauchen wir nichts vorzuspielen. Und im Sommer feiern die Menschen ihre Feiern auch eher unter freiem Himmel im Dunkeln. Aber ja, das ist am Winter sehr schön, dass es so lange dunkel ist."
Sie streichelte liebevoll mit ihrem Daumen über seinen Handrücken und betrachtete ihn ganz genau. Sie hielt sich aus Respekt aus seinem Kopf raus. Cal wusste, dass er das nicht besonders mochte und sie wollte ihm auf keinen Fall ein unangenehmes Gefühl geben. Wenn sie ihn verwandeln würde, gäbe es eine bestimmte Verbindung zwischen ihnen. Cal war sich nicht ganz sicher,ob es das war, was ihn noch davon abhielt, sich verwandeln zu lassen oder, dass sie dann einander sehr, sehr nah kommen würden, oder ob es an etwas ganz anderem lag. Den ersten Teil der Initiation hatten sie bereits abgeschlossen, allerdings hatten sie ihn noch nicht verwandelt. Sie hatte das mit Lamia abgesprochen, damit die Verwandlung selbst privat sein konnte, wenn Heinrich so weit war. Und sie hatte sich damals auch sehr gefreut, als Barbie sich als zweiter Bürge gemeldet hatte. Sie war stolz auf ihre Tochter, dass sie das tat und es bedeutete ihr wirklich viel. Natürlich wusste Cal, dass Barbie Heinrich sehr skeptisch gegenüber stand, gerade, weil sie sich für ihn so sehr geändert hatte in den Augen ihrer Tochter. Allerdings hatte sie sich gar nicht so sehr geändert. Man mochte es ihr vielleicht nicht glauben, aber immer wenn sie in einer beziehung gewesen war, war sie die Treue in Person. In den 300 jahren mit Luc konnte sie sich nur vage an die Namen und Gesichter anderer Männer erinnern, die später viel deutlicher in ihrem Gedächtnis waren. Genauso war es auch bei ihren anderen Beziehungen. Warum sollte das also bei Heinrich anders sein, nur weil sie nicht miteinander schliefen?
"Soll ich uns schon mal Frühstück machen, während wir hier noch liegen?", fragte sie schließlich lächelnd.



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BeitragThema: Re: [08.02.1831] A Whole New World | Ottagno   04.12.13 11:31

Heinrich hörte ihr zu und dachte nach.
"Wenn euch Kälte nicht stört, dürfte euch Wärme auch nicht stören. Und gerade für Vampire, die am Tag schlafen müssen, ist der Winter optimal. Nur das Trinken stelle ich mir da schwierig vor, wenn sie so dick eingepackt sind", gab er zu. Er stellte es sich wirklich schwer vor. Dicker Mantel mit hochgeschlossenen Kragen und noch einen Schal darum. Außerdem waren abends im Winter nicht so viel unterwegs. Andererseits gab es aber auch genug Blut von Spendern.
Er wusste, dass er sich damit vermutlich irgendwann damit herumschlagen musste, denn ihm war bewusst, dass er vermutlich früher oder später selbst ein Vampir werden würde. Er liebte Cal und doch wollte er ganz sicher sein, dass sie ihn nicht verwandelte und kurz darauf einen anderen hat. As diesem Grund war er noch ein Mensch.
Er hörte ihr weiter zu und nickte bei ihren Worten.
"Das ist eine gute Idee", gab er zu. Er musste immerhin regelmäßig essen und er hatte nun nach dem Schlafen doch Hunger. Was sie machte, davon ließ er sich überraschen, wie immer. Er aß schließlich so ziemlich alles, was man ihm vorsetzte, damit hatte er nun wirklich kein Problem.




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Calayda Disrun
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BeitragThema: Re: [08.02.1831] A Whole New World | Ottagno   04.12.13 17:48

Cal musste belustigt auflachen, als Heinrich scheinbar ihr zu erklären versuchte, wie es für Vampire am besten war. Es war ein klein wenig besserwisserisch, aber sie nahm es ihm nicht übel. Das war nun mal ein Charakterzug an ihm und sie liebte seine schlechten Seiten genauso, wie seine guten. Eigentlich waren seine schlechten Seiten sogar sehr wichtig, denn so sagte keine Stimme in ihr andauernd, er wäre doch viel zu gut für sie. Eben weil er so war, wie er war, konnte sie sich bei ihm wirklich wohlfühlen und musste sich nicht die ganze Zeit kontrollieren, um seiner würdig zu sein. Dass sie auf seine Schwäche bezüglich körperlicher Nähe Rücksicht nahm, war etwas völlig anderes. Es gehörte dazu.

Die Blondine nahm nun sanft seine Hand und führte sie langsam von ihrer Wange über ihren Hals den Arm runter bis zu ihrer Hand, wo sie seine Hand wieder liebevoll mit ihrer umschloss.
"Es fällt dir vielleicht aus Gewohnheit nicht mehr auf, aber ich bin kein sonderlich gutes Heizkissen. Wenn ich ein, vielleicht zwei Nächte nichts trinke ist mein Körper so kalt, dass ich mich zuschneien lassen könnte, der Schnee würde nicht schmelzen. Nicht mal, wenn ich Schneeflocken mit der Zunge auffangen würde, wie das Kinder doch so gern tun, die würden nicht schmelzen. Zugegeben, meine Haut könnte man auch kaum vom Schnee unterscheiden", fügte sie schmunzelnd hinzu.
"Meine Haut ist die eigene Kälte gewohnt, also spürt sie äußere Kälte nicht so stark. Wärme dagegen schon. Und wenn du jetzt anfängst das mit Menschen zu vergleichen, dann wählst du einen sehr schlechten Vergleich. Menschen sind keine Vampire. Die ganze Wahrnehmung der Vampire ist anders. Ich habe die Erinnerungen als Mensch, die ersten 16 Jahre meines Lebens. Seit meiner Verwandlung habe ich diese Erinnerungen gehegt, denn egal, wer ich einmal sein werde, ich wollte nie vergessen, wer ich war, als ich verwandelt wurde. Aber auch die Erinnerungen, die ich durch meine Gabe von Menschen auffange, die Wahrnehmung ist so anders, so ... gerichtet. Ein Vampir bekommt viel mehr mit, ohne abgelenkt zu sein. Es verschwimmt nicht alles andere außer das, auf das man sich konzentriert. Und man nimmt durch das Ausschalten eines Sinnes nicht weniger wahr."

Wie zum Beweis schloss Cal die Augen und atmete tief durch. Sie roch ihn genauso wie das Waschmittel, mit dem die Bettwäsche gewaschen worden war und die Daunenfedern im Kissen, die Politur des Holzes, aus dem das Bettgestell war, übertünchte fast den Geruch nach Kiefern und Wald und die ferne Erinnerung an Wildtiere, stärker war der salzige Geruch der Lagune und der nasse, moosige Geruch des Rasens draußen vor der Hütte. Sie roch sich selbst und auch Barbie, die vor Jahren ebenfalls eine Weile hier gewesen war. Das waren nur wenige Eindrücke, die ihre Nase ihr aufzeigte, ihre Ohren ließen sie noch mehr wissen, ihre Haut erfühlte die Wärme seines Körpers, der hauptsächlich auch das Bett warm hielt.

Sie hatte nur wenige Momente die Augen geschlossen gehalten, aber dennoch so viel wahrgenommen und ein wirklich zufriedenes Lächeln schlich sich auf ihre Lippen.
"Was das Trinken angeht ... Nun, Spenderblut ist immer eine Option. Auch ein persönlicher Spender. Ansonsten aber solltest du niemals die Kunst der Täuschung unterschätzen. Vampire versuchen vielleicht jetzt erst aktiv Einfluss auf die Geschicke der Menschheit zu nehmen, aber das Leben mit den Menschen ist keine neue Idee. Das tun wir schon seit langer, langer Zeit, noch vor dem Bruderkrieg taten wir das und der brach 834 aus. Der feiert ja in drei Jahren seinen 1000jährigen Geburtstag. Lamia denkt sicher dran, ist für sie ein wichtiges Datum. Jedenfalls, wo war ich ... Ja, Leben mit den Menschen. Wir haben uns vorher schon bei den Menschen eingemischt. Ich gehe nicht in die Details, aber manche Menschen wussten nicht mal, dass sie Spender eines Vampirs sind, die dachten, dieser Vampir befände sich in ihrer Gewalt ... eigentlich wussten sie nicht mal, dass das ein Vampir war. Und auch jetzt ist es nicht so schwer, wie man denken mag. Die Menschen ändern sich nicht sehr, irgendwo in der Nähe findet immer ein Fest statt und da kann man sich sehr leicht reinmogeln und dort ist niemand dick eingepackt. Oder auch, wenn jemand dick eingepackt ist gibt es genug Möglichkeiten. Und wenn einem absolut nichts einfällt, kann man immer in ein Armenviertel gehen und dort von den Menschen trinken, allerdings sollte man darauf achten, dass man keinen erwischt, der eine ernsthafte Krankheit hat, aber das riecht man. Und wenn man jemanden findet, verlangt es jedenfalls bei uns Iúliern der Anstand, dass wir uns um denjenigen kümmern, der uns unfreiwillig seine Kraft geschenkt hat, indem wir dafür sorgen, dass er wenigstens nicht an den Folgen stirbt. Eine gewisse Moral fordert auch, dass wir unser Opfer das direkte Blutspenden genießen lassen. Sadisten, die Angst einjagen gibt und gab es leider immer. Das richtige Jagen kann man zu einer echten Kunst machen."

Cal betrachtete ihn lächelnd und ließ ihn ein paar Momente über ihre Worte nachdenken.
"Ich werde dir alles beibringen, wenn es so weit ist", versprach sie ihm leise.
"Dann werde ich mit dir auf die Jagd gehen und dir erklären, wie man Menschen richtig beißt und was man tun kann, damit sie keine Schäden davon tragen, wie man seine Ausstrahlung vorteilhaft einsetzt und so weiter."
Als er ihr wegen dem Essen zustimmte, nickte sie nur leicht und begann mit ihrer Gabe in der Küche süße Pfannkuchen zu machen.



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BeitragThema: Re: [08.02.1831] A Whole New World | Ottagno   15.12.13 11:06

Heinrich hörte ihrer Ausführung schweigend zu und dachte darüber nach.
"Wenn du das so aufzählst, klingt es eher barbarisch als kunstvoll", stellte er fest, meinte es aber keineswegs böse. Es war eher eine Fesstellung. Eine humorvolle Feststellung, vielleicht sogar mit ein wenig Sarkasmus versehen.
Sanft strich er über ihre Wange.
"Dann sollte ich mich wohl mit Wintermantel im Bett ausstatten und Mütze und Handschuhe", sagte er mit einem Lächeln. Er umschloss ihre Hand sanft. Das war etwas, was er mochte und auch von allein tat. Bei den anderen brauchte er ein Anschubsen von Cal. Er mochte es natürlich auch, sie in den Arm zu nehmen oder sie zu küssen, doch das tat er selten von sich aus. Da musste Cal nachhelfen. Wenn das dann aber mal geschah, dann genoss er es. Es war schon eine seltsame Beziehung zwischen ihnen und er rechnete es Cal hoch an, dass sie ihm trotz allem treu blieb, denn er wusste, wie sie zuvor gewesen war.
Er hörte ein Klappern in der Küche, das verriet, dass sich Cal ums Essen kümmerte.
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Calayda Disrun
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BeitragThema: Re: [08.02.1831] A Whole New World | Ottagno   27.12.13 1:42

"Du redest wie ein Mönch", neckte Cal ihn bei seiner Bemerkung amüsiert. Inzwischen hatte sie gelernt, seinen Humor meistens zu verstehen. Er meinte, jedenfalls ihr und denen, die ihr wichtig waren gegenüber, eigentlich wirklich sehr, sehr selten etwas böse, wenn überhaupt. Es hörte sich nur manchmal so an. In Wirklichkeit hatte Heinrich allerdings ganz oft mehr Ähnlichkeit mit seinem tapsigen, tollpatschigen Namensvetter, dem Pinguin Heini.
"Du wirst sehen, dass es eine Kunst sein kann. Ich werde es dir zeigen und bei dir sein."
Kurz legte sie den Kopf schräg.
"Ich weiß nicht, ob ich noch so gut bin, dass ich sogar dich dazu bringen könnte, mir freiwillig Blut zu überlassen. Ich bin aus der Übung und ich liebe dich, aber früher hat meine Ausstrahlung alleine gereicht, um in meinem Opfer das Verlangen zu wecken, mir all meine Wünsche zu erfüllen", bemerkte sie.
"Aber ich würde niemals versuchen, dich irgendwie zu beeinflussen. Das gehört meiner Meinung nach mit zu unserer Beziehung."
Sie sah ihn liebevoll an und ein glückliches Lächeln stahl sich auf ihre Lippen, als er ihr über die Wange strich. Sie wollte ihn nicht bedrängen und er gab ihr für ihr Gefühl furchtbar selten Zärtlichkeiten, so dass sie diese besonderen Momente stets besonders genoß.
"Untersteh dich!", drohte sie ihm scherzhaft mit einem spielerischen Unterton und einem fröhlichen Lachen.
"Ich trink immer brav mein Blut, du brauchst wirklich keinen Mantel und so."
Sie sah kurz zu ihrer Hand, als er sie umschloss und ihr ohnehin sehr glückliches Lächeln wurde etwas strahlender. Der Moment war einfach sehr schön und vertraut, sodass sie sich traute, langsam ein klein wenig näher zu ihm zu rutschen. Sie hoffte, dass er das unterband, wenn sie ihm dadurch zu nah auf die Pelle rückte, aber sie war wirklich gern so nah bei ihm.



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