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 [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde

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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    01.06.15 22:05

Woher haben die eine Schale?^^ Ich würde sagen, die wurden geröstet XD Eal^^
_______________
Nuray sah ein wenig irritiert aus, als er die Konstrucktion aus Stricken herausholte.
"Vielleicht musst du es mir doch erst zeigen. Offenbar sehen bei uns Schleudern anders aus: Ein Stock mit einer Gabelung, zwischen die mehr oder weniger elastisches Stück Stoff gespannt ist. Auf den Stoff legt man einen Stein, spannt ihn, visiert zwischen den Ästen des Stocks hindurch das Ziel an und lässt los", erklärte sie und betrachtete seine Schleuder interessiert.
"Der Stoff meines Kleides ist nicht elastisch genug, sonst hätte ich bereits versucht, daraus was zu basteln."
Bei seiner Erklärung zu den Arbeiten am nächsten Tag, nickte sie leicht.
"Das stimmt. Außerdem solltest du dich auch mal ausruhen. Das geht dann im Dunkeln am Besten."


Zuletzt von Nuray Eminya Éjszaka am 01.06.15 22:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Floki Cathcart
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    01.06.15 22:26

Du wärst überrascht, was die Wikinger alles mitgeschleppt haben xD
_____________________________
Floki hörte ihr zu und nickte.
"Ja, das hab ich bei paar Kindern auf dem Markt gesehen, aber es hat nichtmal halb so viel Durchschlagskraft wie diese Schleuder und auch nicht so viel Zielgenauigkeit finde ich", meinte er.
"Nur zum Jagen brauchtes wohl Übung", meinte er.
"Ich zeige dir morgen, wie sie funktioniert, dann kannst du üben, bis ich den Baum gefällt und die Äste entfernt habe. Und wer weiß, vielleicht entpuppst du dich ja als Naturtalent", sagte er.
"Aber vorerst sollten wir schlafen", stellte Floki fest, da er doch rechtschaffend müde war.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    01.06.15 23:03

Kein Wunder, dass Floki keinen Wohnwagen braucht, der hängt sich seinen Hausstand einfach irgendwo an die Klamotten ran XD
________________
Als er meinte, zum Jagen bräuchte man wohl etwas Übung, nickte sie. Das konnte sie sich nur zu lebhaft vorstellen. Aber immerhin konnte man üben, es war nicht so, dass es daran scheitern sollte.
"Das glaube ich zwar nicht, aber einen Versuch ist es definitiv wert", antwortete Nuray schmunzelnd und reichte ihm die Schleuder zurück- Auch als er meinte, sie sollten zuerst schlafen, nickte sie leicht. Morgen wäre der restliche Muskelkater vermutlich auch fast ganz abgeklungen und dann konnte sie ihm wieder mehr helfen. Zugegeben, sie war ein wenig erstaunt, wie schnell sie doch voran kamen.
Nuray stand auf und sortierte wieder ein paar kleine Äste und Steine von der flachen Fläche weg, auf der sie schon in der Nacht vorher geschlafen hatten, und legte sich dann dort hin.
"Kommst du?", fragte sie auf der Seite liegend Floki, der noch auf seinem Platz am Lagerfeuer saß. Die Geister hatten sich inzwischen wieder aufgestellt, wie in der Nacht zuvor, um sie und eben auch das Pony zu bewachen. Hm ... vielleicht sollte sie den Pony bei Gelegenheit einen Namen geben.
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Floki Cathcart
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    02.06.15 6:40

Floki blieb noch kurz sitzen, bis das Feuer soweit heruntergebrannt war, dass keine Gefahr mehr bestand, dass alles herunterbrannt und legte sich dann zu ihr, wo er recht bald einschlief und bis zum Morgen durchschlief.
Als erstes gingen sie morgens zu der Quelle und füllten die Wasserflasche von Floki bei der Wasserquelle auf und wuschen sich provisorisch, bevor sie zurückgingen. Floki nutzte die Asche, um seine Augen wieder schwarz zu ummalen und am Ende wieder einen Strich hinunter zu den Wangen, wie er es schon seit Jahren tat.
Dann aßen sie.
"Ich zeige dir jetzt, wie du die Schleuder benutzt", meinte er, als sie fertig waren.
"Zuerst fährst du mit zwei Fingern in eine Schlaufe, hältst das andere Ende fest und legst du einen Stein oder was du auch schießen willst, hier auf das Lederstück. Dann drehst du die Schleuder, bis sie genug Schwung hat und lässt los", erklärte er ihr und der Stein schoss sehr schnell und weit in den Wald hinein.
"Versuch es", meinte er und gab ihr die Schleuder, stellte sich aber neben sie, sollte der Schuss wortwörtlich nach hinten losgehen.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    02.06.15 10:43

Nuray schlief tief und fest. Sie träumte zwar ein paar wirre Dinge von ihrer Familie, aber das störte ihren Schlaf zum Glück nicht.
Am Morgen wusch auch sie sich an der Quelle und konnte beobachten, wie Floki sich die Asche ins Gesicht schmierte. Allerdings fragte sie nicht weshalb. Vielleicht war es eine Art Kriegsbemalung.
Seinen Worten hörte sie aufmerksam zu und befolgte alles so, wie er es ihr erklärte, Schritt für Schritt.
Bei ihrem Versuch flog der Stein zwar davon, landete, aber nur ein paar Meter entfernt und nicht dort, wohin sie gezielt hatte, sondern eher daneben, also nahm sie einen weiteren Stein und versuchte es einfach noch mal.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    02.06.15 15:39

Floki sah ihr zu und beobachtete sie genau.
"Schleuder noch etwas länger, bevor du los lässt. Ansonsten stimmt alles und es ist reine Trainigssache", verriet er.
"Ich wende mich inzwischen dem Baum zu", fügte Floki hinzu und nahm das Beil, bevor er zu dem Baum ging. Er fällte den Baum so, dass er von Nuray weg fiel und begann dann die Äste abzuhacken. So ging es etwa drei Stunden, dann war der Baum fertig.
"Nuray, ich bin fertig. Am Besten zersägen wir ihn gleich, dann lässt er sich besser hobeln", meinte er zu ihr und tauschte das Beil gegen eine Säge.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    03.06.15 15:51

Nuray hörte Floki aufmerksam zu, als er ihr riet, länger zu schleudern. Sie nickte und übte weiter. Zwischen durch sammelte sie wieder ein paar Steine und machte weiter. Versehentlich traf sie sogar eine Amsel, die sie dann am Lagerfeuer ablegte und dann weiter übte.
Nachdem sie ein paar Stunden geübt hatte, meinte Floki, dass er mit dem Baum so weit wäre. Sie gab ihm die Schleuder zurück, weil er sie am besten verstauen konnte, und half ihm dann mit der Zweihand-Säge den Stamm zu zersägen. Das Hobeln hatte sie sich am Tag zuvor schon angesehen, aber sie würde Floki bitten, noch mal zu gucken, dass sie es auch richtig machte.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    03.06.15 21:34

Floki zersägte mit Nuray den Baumstamm und dann ging er und holte den Hobel.
"Hier, ich zeig dir kurz, wie es am einfachsten geht und dann kommst du hier denk ich allein zurecht", propheheite er.
"Am besten setzt du dich hierhin und legst dein Gewicht in die Bewegung, das spart Kraft auf Dauer. Hobel so lange, bis die Rinde weg ist. Später werden die Bretter noch geschliffen, es ist also nicht schlimm, wenn es uneben ist", erklärte er ihr und zeigte zugleich, wie er alles meinte.
"Die Stammstücke solltest du herumrollen können, wenn nicht, helfe ich dir", erklärte er und machte ihr dann Platz.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    04.06.15 0:57

Nuray ließ sich sehr gern noch mal zeigen, wie sie die Rinde vom Baum abhobeln sollte. Sie befolgte seine Anweisungen und mache es so, wie Floki es ihr erklärte.
Sie würde vermutlich wieder einen Muskelkater bekommen, aber diesmal nicht ganz so schlimm und diesen Preis zahte sie außerdem gern.
Sie arbeiteten schweigend beide für mehrere Stunden vor sich hin und gönnten sich nur ab und an eine Pause, um etwas zu trinken. In einer der Pausen führte Nuray das Pony auch wieder zur Quelle und etwas durch die Gegend, ansonsten würde es sehr unruhig werden, und häufte schließlich wieder die Äste mit den Blättern auf, sodass es in Ruhe fressen konnte.
Bevor die Abenddämmerung herein brach, war Nuray fertig und machte sich auf die Jagd. Sie traf noch nicht ganz so zielgenau, aber sie kam nicht mit leeren Händen zurück, als es dunkler Wurde. Die Beute war schnell zubereitet, sodass sie bald schweigend essen konnten.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    04.06.15 6:27

Floki arbeitete aus den Stammteilen Bretter heraus, so dass er aus jedem Teil drei rette herausbekam und hatte am Ende immerhin 12 Bretter. Aus seinem Stamm würde er noch 6 herausbekommen, aus dem anderen etwa 15 - das waren genug.
Zum Abend gab es wieder Fleisch, Brot und ein paar Beeren und dann wurde wieder geschlafen. Sie kamen langsamer voran, als gedacht, aber sie hatten ja auch keine wirkmiche Eile, also war es nicht so schlimm.
Am nächsten Morgen wachte er wieder zeitig auf und nach dem Frühstück ging es gleich wieder frisch ans Werk.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    04.06.15 17:28

Nuray half Floki so gut sie konnte bei der Arbeit. Ansonsten kümmerte sie sich um die Jagd und das Pony, damit er weiter in Ruhe arbeiten konnte. Ihre Jagdfähigkeiten wurden dabei immer besser, sodass sie kaum auf Beeren angewiesen waren. Sie ging auch noch mal in den Ort und kaufte noch mal etwas Brot. Die Gruppe Zigeuner war aber bereits weiter gezogen. Darüber war sie sehr froh, sie wollte ihrer Schwester nicht noch mal begegnen.
Als sie sich am Abend wieder schlafen legten, war der Wohnwagen fast fertig. Die nächste Nacht würden sie vermutlich im Wagen schlafen können. Danach fehlte nur noch eine grobe Gestaltung des inneren Stauraums, wobei sie Floki wieder mehr helfen konnte.
In der Nacht aber wurde sie von einem aufgescheuchten Geist geweckt, der von einem anderen Geist erzählte, der unterwegs wäre.
Nuray setzte sich langsam auf und sah den Geist verständnislos an. Im gleichen Moment aber erschien die blasse Geistergestalt ihrer Schwester zwischen den Bäumen und funkelte Nuray böse und mit Wahnsinn in den Augen an. Allein der Anblick sorgte dafür, dass Nuray ein eiskalter Schauder über den Rücken lief.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    04.06.15 22:53

Floki war zufrieden mit ihrem Werk. Der Wohnwagen war selbst für ihn groß genug und das Holz war zwar Stabil, aber auch leicht. Später würde er Verzierungen hineinschnitzen, doch das konnte er auch, wenn sie auf Reisen waren, denn das brauchte Zeit. Aber das Holz will, nun da es seiner Blätter und Blüten beraubt ist, auf andere Art und Weise schön sein und es konnte hartnäckig sein. Es konnte die ganze Nacht laut Knarren und knarzen und einen um den Schlafbringen, aber erstmal musste der Wagen fertig sein.
So wurde er eines nachts von einem Geist geweckt, der Alarm schlug und seine Hand wanderte zu der Axt, doch ließ er sie wiederlos, als er den Grund des Alarms sah.
"Verdammt, sie ist zu einem bösen Geist geworden. Sie muss uns ja echt hassen", stellte er fest.
"Lass dich nicht von ihr berühren. Es ist kein angenehmes Gefühl", warnte er.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    05.06.15 1:43

"Du hast ja keine Ahnung, wie sehr", murmelte Nuray, als Floki meinte, ihre Schwester würde sie ja echt hassen. Es tat ihr wirklich leid, ihre Schwester so zu sehen. Sie hätte sich gewunschen, dass sie gleich ins Jenseits kam oder wenigstens ein normaler Geist war, dem geholfen werden konnte, wenn sie das wollte. Aber scheinbar hatte ihr Hass auf sie ihr Herz so sehr vergiftet, dass sie dieser Hass auch jetzt noch heimsuchte. Nuray hatte sowas noch nie erlebt und musste zugeben, dass es ruhig bei dem einen Mal bleiben konnte.
"So? Dann sollte ich das mal ausprobieren", zischelte sie böse und näherte sich ihnen, was Nuray dazu veranlasste, sich aufzurappeln und zurück zu weichen.
Marika hielt inne und lächelte wieder bösartig.
"Mir kommt da gerade ein Gedanke, wer nicht vor mir weglaufen kann. Was meinst du, wer würde sich über meinen Besuch am meisten freuen? Mirko? Ildiko? László, János? Entscheide du, Schwesterlein."
Nuray erstarrte und wurde ganz blass.
"Nein", flüsterte sie, "nein, das tust du nicht, oder? Du weißt doch gar nicht, wo sie sind."
"Das nicht", gab Marika zu und verschwand.
"Aber ich muss nur daran denken, wo ich sein will und schon bin ich da!", hörte sie dann die Stimme ihrer Schwester, schrie aber gleich darauf vor Schmerzen auf, als sie spürte, wie die Geisterhand in ihren Körper glitt und in ihren Eingeweiden herumstocherte.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    05.06.15 6:44

Floki musterte Mareika genaustens. Geister vernichten war nicht ganz so einfach. Sicher, es ging. Jeder Geist konnte ausgelöscht werden. Er kam dann nicht in Totenreich, er verschwand einfach. Das Problem dabei war, das wie herauszufinden. Es war nicht wie bei Lebewesen: Kopf ab und die Leute sind tot. Bei Geistern war es schwieriger, denn jeder tötete sich offenbar anders. Er war nur einem begegnet, aber er hatte auch in seiner Ausbildung seinen Verdacht bestätigt bekommen: es gab keine Standardlösung. Jeder Geist hatte eine andere Schwachstelle.
Floki zog Nuray weg und aus der Reichweite von Mareika.
"Das ist eine ziemlich schwache Rache. Erzählen kannst du viel, wenn der Tag lang ist. Sie weiß nicht, wo die Kinder sind und somit wird sie nie mitbekommen, ob du sie quälst. Also selbst als Geist scheint dein Verstand nicht so richtig zu funktionieren. Um sich richtig zu rächen, sollte der andere die Rache spüren und sehen, sonst ist sie nichts als Sorge und die lässt sich vertreiben", stellte er mit spöttischen Unterton fest.
"Ich glaube eher, dass du Angst hast, dass wir dich endgültig töten, du deshalb hergekommen bist, um ein wenig zu drohen und dann das Weite zu suchen. Keiner weiß besser als wir Medien wissen, was Geister können und da du weder Name noch Gesicht weißt, kannst du sie weder finden noch heimsuchen. Also wirklich ein schwacher Racheversuch", stellte er fest. Das war eigentlich gelogen und er hoffte, das sich weder Nuray noch ein Geist als Neunmalklug offenbaren musste. Wichtig war, sie hier fesgzuhalten und dafür setzte er jetzt auf ihre Rachsucht. Er würde Nuray ja nach Schwachpunkten fragen, aber Mareikes Aufmerksamkeit galt gerade ihm.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    05.06.15 15:41

Nuray konnte sich selbst nicht bewegen und war deswegen froh, als Floki sie wegzog. Seine Worte schienen Marika allerdings mehr zu amüsieren, als zu beunruhigen.
"Oh, da kennst du das Herz einer Mutter aber sehr, sehr schlecht. Allein meine Drohung wird meine liebe Schwester nicht mehr schlafen lassen. Dass sie nicht überprüfen kann, ob es ihren Kindern gut geht, wird ihr die grausigsten Schreckgespenster vorgaukeln, noch viel schlimmer als alles, was ich tatsächlich tun könnte. Sie wird sich selbst in den Wahnsinn treiben, denn du irrst dich, solche Sorgen lassen sich nicht vertreiben."
Die blasse Gestalt ihrer Schwester schwebte langsam wieder auf sie zu.
"Meine Kinder haben geweint, als ich gestorben bin. Sie haben geweint und geschluchzt und versuchten, mich wieder aufzuwecken. Meine Jüngste hat meinem leblosen Körper ihre Puppe hingestreckt, ihre Puppe, dieses Stück aus Stoff und Wolle, das ihr so am herzen liegt, sie hat es meinem Leichnam hingestreckt und gefleht, dass doch ihre Puppe sterben solle und nicht ich! Hast du eine Ahnung, wie schmerzlich es ist, das zu sehen und sie nicht trösten zu können? Du, Nuray, haben deine Kinder auch geweint, als du weggejagt wurdest? Das bist du doch, du hast es erzählt. Haben sie geweint? Nein, vermutlich nicht. Sie sollten verdammt noch mal genauso leiden, wie meine Kinder!"
Marika stürzte auf Nuray zu, die rückwärts weglief, ihre Schwester aber nicht aus dem Blick ließ, bis sie stolperte und Marika lachend inne hielt.
"Was diese lächerliche Behauptung angeht, kann ich nur sagen, dass ich die Namen sehr wohl weiß. Mirko, Ildiko, László und János - wenigstens sind das die, die noch leben. Und selbst wenn ich die nicht wüsste, ich habe schon bemerkt, wie ich reisen kann. Ratet doch, wie ich hergekommen bin. Ich wollte bei meiner Schwester sein, derjenigen, die für all das verantwortlich ist. Und schon war ich hier im Wald und hab euch zwischen den Bäumen gesehen. Wenn ich nun also zu den lebendigen Kindern meiner Schwester Nuray will -"
"Nein!", entfuhr es Nuray, woraufhin sich Marika ihr wieder mit einem bösen Lächeln zuwandte.
"Dann sollte ich mich wohl besser um dich kümmern."
Die Geistergestalt stürzte sich wieder auf Nuray, die nach etwas tastete und auch etwas zu fassen bekam. Sie zog das Wolfsfell hoch und schlug damit nach Marika, die fauchend zurück wich. einen Moment war Nuray überrascht, ehe es ihr klar wurde. Fell, also natürlich nachwachsendes Haar, war ein Schutz gegen böse Geister. Jedenfalls nach dem Aberglauben. Und ihre Schwester hatte, wie die meisten anderen ihres Volkes auch, an den Aberglauben geglaubt, dass sie ein Unglücksbringer und Todesbote wäre, warum also nicht auch an anderen Aberglauben?
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    05.06.15 16:43

Floki sah zu dieser Marika. Nunja, ein Versuch war es wert gewesen.
Er behielt Marika im Auge und dachte nach, als Nuray durch Zufall die Lösung fand.
"Was genau ist ihr Problem mit dem Fell?", fragte er Nuray. Vielleicht fand sich so eine Lösung - oder eine anderere Möglichkeit, den Geist zu vernichten. Er blieb neben Nuray, jederzeit bereit, Nuray von Marika in Sicherheit du bringen. Wenn er Marika genauer kennen würde, wäre es leichter.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    05.06.15 17:14

Nuray kam wieder auf die Beine und hielt dabei das Fell vor sich, während sie wieder zu Floki ging.
"Der Aberglaube, Natürlich gewachsene Haare wie eben Fell halten böse Geister fern", erklärte sie Floki.
"Allerdings kenne ich nur Sachen, die böse Geister fern halten sollen, nichts, was sie ins Jenseits verbannt. Kennen deine Leute da vielleicht irgendetwas?"
Ihr Blick glitt fragend zu Floki. Es ging ja gar nicht darum, dass das stimmte, glaubte sie, sondern darum, dass Marika daran glaubte. Wenn sie daran glaubte, war sie wohl dadurch verletzlich.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    06.06.15 9:46

"Sie kennt unsere Regeln nicht, also wird es nichts helfen. Glaubt sie auch an diesen Gott, der seinen Sohn ans Kreuz genagelt hatte?", fragte er sie.
"Mit diesem Gebet oder was auch immer habe ich damals den einen vernichten können. Der, den man zu Exismus oder wie sich das Zeug nennt, nimmt", erklärte er. Das Problem da war, dass er diesmal keine Bibel hatte. Damals hatte er die des Sklaven gefunden, aber vielleicht kannte Nuray den Text ja.
"Oder etwas, was Geister vertreibt? Irgendwas muss dein Volk doch gemacht haben, wenn einer da war", meinte er leise. Er hoffte sie bekamen sie los. Er wollte sie nicht wochenlang am Hals haben.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    06.06.15 10:25

Nuray zuckte leicht die Schultern.
"Schon möglich. Die Christen schließen uns zwar eher aus, aber man hat ja doch eine Menge mit ihnen zu tun, vielleicht bleibt also was hängen, der Gedanke, dass das vielleicht, nur vielleicht, ja tatsächlich stimmen könnte", antwortete sie, musste bei seinen nächsten Worten aber die Stirn runzeln.
"Ein Exoerzismus? Das macht man, wenn jemand von einem Dämon besessen ist. Und wie das geht, weiß ich nicht, das dürfen eigentlich nur hochrangige katholische Priester machen."
Dennoch sah sie sich um, nahm zwei Stöcke und stellte ein Kreuz auf. Vielleicht half ja auch schon ein Vater Unser oder ein Glaubensbekenntnis?
Als er fragte, was ihre Leute getan hatten, schnaubte sie spöttisch.
"Was meine Leute getan haben? Sie haben Leuten wie mir die Schuld gegeben und sie davon gejagt, weil sie glaubten, dass der Geist dann mit dem Unglücksbringer geht. Da wir aber beide Medien sind, bringt das nicht viel."
Nuray sah wieder zu ihrer Schwester, die sich scheinbar auch von dem Kreuz fern hielt. Vielleicht sollte sie ihr auch einfach geben, was sie wollte? Dann könnte sie sich abreagieren und vielleicht in Frieden ruhen. Sie könnte sie darum bitten, unschuldige Kinder nicht leiden zu lassen, aber an ihr selbst könnte sie sich abreagieren. Denn auch, wenn ihre Schwester nicht nett zu ihr gewesen war, war sie immer noch ihre Schwester und es tat Nuray leid, sie so zu sehen.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    06.06.15 14:58

"Bei dem letzten hat es geholfen", erwiderte er nur.
"Und was wurde gemachte, wenn gerade kein Medium zum Verjagen dawar?", fragte er sie. Ob man Geistern auch nachträglich Angst machen konnte? Wenn Nuray keine bessere Idee hatte, wie sie Marika loswerden konnten.
"Was erzählen sie bei euch über Medien? Dass ihr irgendwelche Rituale praktiziert?", fragte er Nuray dann leise.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    06.06.15 21:24

"Solche Situationen gab es scheinbar nicht, vielleicht hat man auch einfach keine Ahnung gehabt, dass sich ein böser Geist dort herumtrieb oder es wurde als Fluch bezeichnet", antwortete Nuray und sah nachdenklich zu Marika, die sie nicht aus den Augen ließ.
"Es geht nicht darum, was wir tun", erwiderte Nuray auf Flokis Frage, "es geht darum, was wir sind. Wer die Toten sieht, gilt als Bote des Todes. Wer zu viel mit ihnen zu tun hat, wird früh sterben, angeblich ziehen wir Unglück an. Dafür müssen wir nichts tun. Wenn du etwas fallen lässt, fällt es ja auch auf den Boden, das ist die natürliche Ordnung."
Da Floki offenbar nichts einfiel, beschloss Nuray nun selbst zu handeln. Sie bückte sich und hob fünf Steine auf.
"Ich hatte eine Idee, aber dafür muss ich sie ablenken, weil sie still stehen muss. Denkst du du schaffst es, mit diesen Steinen und ein paar Ästen ein Fünfeck um sie zu legen, während ich sie ablenke? Und du musst mir versprechen, dass du sonst nichts tust. Egal, was ich mache oder sie, egal, wie viel ich schreie. Wir haben nur diesen einen Versuch", flüsterte sie Floki eindringlich zu. Sie konzentrierte sich voll und ganz auf die Worte, die sie sprach, auf das, was sie tat, was sie hörte, was sie sah. Es war eine einfache Methode, nichts anderes zuzulassen - und damit auch Geister nicht in sich hineinsehen zu lassen. Deswegen hatten Geister bei Kindern oft Probleme: Sie waren voll und ganz in der Gegenwart.
Nuray atmete noch mal tief durch und gab ihm dann das Fell und trat auch an dem Kreuz vorbei.
"Marika, du hasst mich und ob du darin Recht hast oder nicht, kann keiner von uns wissen. Ich bitte dich nur, Kinder, die dir definitiv nichts Unrechtes getan haben, aus dieser Sache rauszuhalten. Tu mir an, was du willst, aber meine Kinder sollen nicht unter dem leiden, was ich bin."
Nuray breitete die Arme aus, zum Zeichen, dass sie sich nicht wehrte und prompt spürte sie wieder die Schmerzen, die sie durchzogen. Sie behielt die Augen offen und sah durch Marika hindurch, sodass sie sehen konnte, wann Floki wieder bei seiner Ausgangsposition war. Genau dann lachte sie herzlich auf.
"Du bist darauf hereingefallen, du sitzt im Käfig", spuckte sie ihrer Schwester mit einem erschöpften Lachen entgegen. Die wicht zurück, und sah sich um, entdeckte die Steine und die Äste, stellte aber fest, dass sie sie nicht überwinden konnte.
"Es ist Jahre her, deswegen habe ich mich nicht sofort erinnert. Aber ich weiß es wieder. Zuerst sollte ein böser Geist mit Steinen und Holz in einem Fünfeck festgesetzt werden. Ein Mensch muss bei dem bösen Geist sein. Und dieser Mensch muss dann Erde aus dem Fünfeck nehmen, hineinspucken, die Beschwörung sprechen und den Geist damit bewerfen."
"Lass mich hier raus! Ich verfluche dich, dich und deine ganze Familie! Und deine auch, Kerl!", tobte Marika, kam aber nicht raus. Nuray nutzte die Gelegenheit, grub ihre Hände in den weichen Waldboden und hob zwei Hände voll Erde hoch und spuckte hinein.
"Erde warst du und zu Erde wirst du werden. Staub warst du und Staub wirst du sein", sprach sie zur Erde, stand auf und sah Marika an, die zurückgewichen war. Dann schleuderte sie die Erde auf ihre Schwester, die nun laut aufkreischte und zerfiel.
Einen Moment genoss Nuray die Stille, dann lachte sie laut und herzhaft auf. Sie stützte die Hände auf dem Boden ab und hörte gar nicht mehr auf, zu lachen.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    07.06.15 9:30

Floki: ok, das war es nun mit Nuray. Nun dreht sie durch ._.
_____________
Floki hörte ihr zu.
"Solange dein Leben nicht in Gefahr ist. Zu viel Kontakt wird dich töten. Dein Herz hört dann einfach auf zu schlagen. Wenn das droht, gehe ich dazwischen", erwiderte er und als Nuray Marika ablenkte, lief er lautlos herum und legte ein Fünfeck um sie. Als er fertig war, trat er zurück und sah Nuray zu und merkte sich das Ganze. Man wusste nie, ob man es noch einmal brauchen könnte.
Dann war es endlich vorbei und der Geist weg. Er hasste diese bösen Geister.
Nuray begann plötzlich zu lachen und Floki runzelte die Stirn. Nun wurde sie auch noch hysterisch...
Floki ging neben ihr in die Hocke.
"Nuray, beruhig dich wieder. Du bist hysterisch", meinte er zu ihr und legte ihr eine Hand auf die Schulter.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    07.06.15 10:38

Nuray sah hoch, als sie Floki hörte und schüttelte bei seinen Worten den Kopf.
"Oh nein, das bin ich ganz und gar nicht", antwortete sie dann amüsiert und umarmte ihn kurz.
"Ich muss einfach nur lachen, weil wir es geschafft haben. Sie hat es geglaubt."
Nuray ließ ihn wieder los und stand auf. Ihr Blick wanderte kurz über das Fünfeck und sie nickte zufrieden.
"Weißt du, ich hab mir den ganzen Kram hier aus den Fingern gesogen. Ich musste an eine Begebenheit vor vielen Jahren denken, die Geburt meines ersten Kindes. Ich hatte Tage lang Wehen und große Schmerzen, aber Mirko wollte einfach nicht kommen. Also lief Tamas in den nächsten Ort und brachte den Arzt her, der einen Tee aufbrühte und mir zu trinken gab und meinte, dass das die Geburt beschleunigen und die Schmerzen lindern würde. Kurz darauf wurde Mirko tatsächlich geboren und meine Schmerzen waren gelindert. Ich hab danach von einem der Geister erfahren, dass der Arzt uns reinlegen wollte und das ganz gewöhnliche Gartenkresse war in dem Tee. Geholfen hat es mir dennoch, weil ich glaubte, dass es mir helfen würde. Und nach dem Prinzip bin ich jetzt auch vorgegangen. Mit einiger Selbstsicherheit auftreten, etwas möglichst Kompliziert-mysthisches und es wird geglaubt. Deswegen muss ich lachen: Marikas Aberglaube hat sie schlussendlich selbst zerstört. Ich hab dir doch gesagt, dass es nicht schlimm ist, an sowas wie das mit den Wimpern zu glauben, das schadet ja nicht. Aber man sollte trotzdem nicht jeden Unfug glauben."
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    07.06.15 20:01

Floki hörte ihr zu. Ob es das nun besser machte, dass sie sich freute, die Seele ihrer Schwester endgültig vernichtet zu haben, wusste er nicht, aber besser als wenn sie depremiert wäre.
"Ja, es war Glück, dass sie abergläubig war. Ich habe keine Ahnung, wie man einen bösen Geist vertreibt, der kein bisschen abergläubig ist", gestand er.
"Geht es dir gut? Mit einem haben deine Leute Recht - zu lange Kontakt mit den Toten bringt einen ins Grab", gab er zu und musterte sie kurz, bevor er zum Himmel sah. In zwei Stunden etwa würde die Sonne aufgehen und müde war er nun nicht mehr. Es brachte wohl wenig, jetzt noch zu schlafen, also entzündete er das Lagerfeuer.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    07.06.15 20:59

"Ich glaube, es gibt nur wenig Geister, die nicht abergläubisch sind. Aber jeder denkt sicher, dass es eine Möglichkeit gibt, die eigene Existenz auszulöschen. Es konnt nur darauf an, was jemand glaubt, ob dies oder jenes eine solche Möglichkeit ist."
Nuray setzte sich mit ans Feuer, als Floki es entfachte. Bei seiner Frage legte sie nachdenklich den Kopf schief.
"Ich bin mir nichtg sicher, aber im Moment geht es mir glaub ich gut. Kann natürlich sein, dass das noch das Adrenalin ist. Wenn ich bemerke, dass irgendetwas nicht passt, dann werde ich dir bescheid geben", versprach sie ihm lächelnd.
Nuray zog ihre Beine an, umschlang sie und legte ihren Kopf auf ihre Knie.
"Woher wusstest du von meinen Kindern?", fragte sie schließlich.
"Ich hab dir nicht von ihnen erzählt, woher wusstest du also, dass die Namen meinen Kindern gehören und nicht anderen Verwandten oder Freunden?"
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Floki Cathcart
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    08.06.15 22:44

"Dann sollten wir uns besser auf etwas einigen - es käme sltsam, wenn dann jeder etwas anderes sagt", gab er zu.
"Vielleicht sollte man diese Idee auch mit diesen Büchern in Umlauf bringen. Dafür sind die doch da, oder?", fragte er sie und musste bei ihrer Frage schmunzeln.
"Ich versäume jeden Abend dich zu knebeln. Manchmal redest du wie ein Wasserfall im Schlaf", verriet er ihr. Ihn störte es nicht, aber manchmal wurde er doch wach, wenn sie begann, ihre halbe Lebensgeschichte zu erzählen.
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[24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde

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