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 [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde

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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    15.06.15 14:27

Nuray musste schmunzeln, als Floki von Matrazen sprach.
"In einem Wohnwagen kann es im Winter ziemlich kalt werden. Nicht so kalt wie draußen, aber es ist eben auch nicht besonders warm. Polster und Decken sind da sehr nützlich", erklärte sie.
"Ein zusammenklappbarer Tisch und Stühle sind außerdem praktisch, wenn ich jemandem aus der Hand lese. Nach und nach brauchen wir dann auch Töpfe und Leinen, um Kräuter zu trocknen. Dann kann ich dir auch ein bisschen von dem zeigen, was ich weiß."
Nuray trank einen kleinen Schluck vom Tee und betrachtete das Kleid, das sie immer noch trug. Inzwischen war es ziemlich dreckig und auch etwas beschädigt.
"Wir müssen mal sehen, ich glaube, Schuhe sind wichtiger."
Sie deutete auf die Schläppchen, die kaum noch an ihren Füßen hielten. Grundsätzlich störte es sie zwar nicht, barfuß zu gehen, aber manchmal waren Schuhe eben doch praktisch. Für Kleidung würden sie vermutlich ein bisschen Stoff kaufen müssen, ein Schneider war zu teuer und einen Rock und eine Bluse konnte sie sich selbst anfertigen.
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Floki Cathcart
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    15.06.15 15:54

Floki nickte leicht bei ihrer Bemerkung.
"Dann gehen wir morgen also auf jeden Fall zum Tischler, Schuster und wo man diese Matratzen herbekommt. Und noch Proviant holen. Bei Liste würden sie wohl nicht weit aus der Stadt kommen. Nungut sie hatten weder Eile noch ein bestimmtes Ziel, also war es kein Problem, wenn sie morgen nicht weit vorankommen.
Floki aß noch auf und legte sich dann schlafen. Morgen würden sie gleich nach dem Frühstück aufbrechen, dann wären sie gegen Mittag in der Stadt.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    15.06.15 19:13

Die haben ein bestimmtes Ziel: Die wollten doch nach Paris XD
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"Ja, das ist sicher eine gute Idee", meinte Nuray mit einem leichten Lächeln. Sie aß nur wenig, da sie nicht wirklich Hunger hatte. Aber sie wusste, dass sie wenigstens ein bisschen essen sollte, sonst würde sie gar nicht wieder zu Kräften kommen. Immerhin, es fühlte sich so an, als hätte ihr Fieber sich immerhin ein wenig gesenkt.
Als sie sich wieder zum Schlafen hinlegten, ein letztes Mal auf dem Waldboden, stellte sie auch fest, dass sie nicht wirklich einschlafen konnte. Mehr als ein tranceartiges Dösen war nicht drin, aber sie wollte Floki auch nicht stören, also konzentrierte sie sich darauf, ruhig und gleichmäßig zu atmen und ruhig liegen zu bleiben.
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Floki Cathcart
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    15.06.15 20:47

Floki schlief die Nacht tief und fest und wachte erst zum Sonnenaufgang auf. Er ging mit dem Pony zu der Quelle und holte Wasser für neuen Tee und tränkte das Pony, bevor er zurück kam. Er spannste das Ponny schoeinmal ein, während das Wasser kochte, damit sie dann gleich los konnten.
Zum Frühstück gab es einfach Brot und Käse und für Nuray noch Tee. Er selbst trank bloß Wasser.
"Ich hoffe, du fühlst dich fit genug, um mir wenigstens zu Beginn zu zeigen, wie man so ein Pferd führt", gab er zu, da er nie so einen Wagen gelenkt hatte.
________________________
Sprung? ^^°
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    15.06.15 22:25

Ok, ich mach mal was^^
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"Keine Sorge, das ist nicht schwierig", antwortete Nuray. Sie hatte wieder kaum gegessen, aber den Tee getrunken, auch wenn ihr Fieber so gut, wie weg war. Dafür hatte sie nun Bauchkrämpfe, Schwindel und Kopfschmerzen, aber wenn sie den Schwindel mit einberechnete, dann konnte sie sich dennoch normal bewegen. Beim Tanzen hatte sie sich häufiger schnell gedreht und dann trotz Schwindel weitermachen müssen. Es war nur eine Frage der Übung.
Sie legte die Zügel auf die Kutschbank und kletterte dann ein bisschen unsicher hoch. Oben gab sie sich einen Moment Zeit, sich zu sammeln und wartete, bis Floki neben ihr saß, dann zupfte sie an den Zügeln und schnalzte mit der Zunge. Gemütich setzte sich das Pony in Bewegung und Nuray lenkte es geschickt durch den Wand und erklärte Floki dabei alles. Sie hatten im herrenlosen Waldstück noch ein paar Äste eingesammelt, die ihnen vorerst als Feuerholz dienen würden.
Am Rand der Stadt schlugen sie geschützt ihr Lager auf und besorgten im Ort was sie brauchten, bevor sie am späten Nachmittag weiterzogen. Diesmal saß Nuray nur neben Floki und dieser lenkte das Pony.
"Wir brauchen noch einen Namen für es. Also, eigentlich für sie", korrigierte sich Nuray irgendwann.
"Oder bekommen Tiere bei euch keine Namen?"
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Floki Cathcart
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    17.06.15 16:27

Floki kletterte neben Nuray auf den Kutschbock und beobachtete, wie sie die Kutsche lenkte. Es würde später übernehmen, aĺso sah er aufmerksam zu.
Nach dem Einkaufsbummel in der Stadt war es dann so weit und er übernahm die Zügel. Anfangs stellte sich das Pony scheinbar drauf, aber mit der Zeit hatte er den Dreh raus.
"Das hält jeder wie er denkt, aber die meisten Tiere haben Namen", erklärte Floki, während er die Kutsche den Wec entlang lenkte.
"Vor allem Hunde, Pferde und Ochsen haben Namen", fügte er hinzu.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    17.06.15 18:48

Nuray hatte sich zurück gelehnt. Das hatte den schönen Nebeneffekt, dass sie ihre Kraft nicht darauf verbrauchen musste, fest zu sitzen, da sie so ohnehin von dem kleinen Stück Holz gehalten wurde, das überragte und das schmale Dach hielt, damit sie bei Regen weiterziehen konnten, aber nicht nass wurden.
"Katzen nicht?", fragte sie erstaunt, als Floki aufzählte, welchen Tieren für gewöhnlich Namen gegeben wurden.
"Ich habe gehört, dass reiche Damen Vögel in Käfige sperren und ihnen Namen geben und das Sprechen beibringen. Das klingt so absurd, dass ich das gar nicht glauben will."
Nuray konnte sich nicht vorstellen, dass ein Vogel in einen Käfig gesperrt wurde, schließlich gehörte es doch zu einem Vogel, frei fliegen zu können und so konnten sie das eben nicht.
Aber immerhin ging es ihr wohl langsam wieder besser. Sie fühlte sich zwar noch erschöpft, schwach und matt und ihr Kopf wusste wohl nicht, dass sich die Welt nicht um sie drehte, aber das Fieber war weg und sie hatte auch keine Erkältung.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    18.06.15 21:52

Floki schüttelte leicht den Kopf.
"Wir haben Hunde auf die Mäuse abgerichtet. Die Katzen fraßen ständig den Fisch und so haben wir sie einfach davon gejagt", erklärte er ihr.
"Aber das mit den Vögeln hörte ich auch. Sicher, wir sperren auch Vögel in Käfige, aber meistens nur vor einem Fest und dann werden sie über die Tage gegessen. Sie als Haustier zu halten, ist wirklich ziemlich merkwürdig", stimmte er ihr zu.
"Willst du noch etwas schlafen? Ich glaube, ich habe den Dreh langsam raus", meinte Floki zu ihr.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    18.06.15 22:54

Bei seiner Erzählung musste Nuray leicht schmunzeln. Sie mochte Katzen. Man konnte ihnen eben nichts befehlen. Sie kamen und gingen, wie sie wollten. Damit konnte sie sich sehr identifizieren.
"Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gut für die Vögel ist, als Haustier in einem Käfig gehalten zu werden. Für mich klingt das sehr sadistisch. Ich wäre auch nicht begeistert, wenn mich jemand in ein Zimmer sperrt und immer wieder durch ein Fenster in der verschlossenen Tür mit mir spricht. Da würde ich sicher beizeiten depressiv werden", überlegte sie.
Als Floki sie fragte, ob sie etwas schlafen wollte, musste Nuray trocken lachen.
"Ich denke nicht, dass das funktionieren wird", antwortete sie.
"Also, lenken kannst du schon, da sehe ich kein Problem. Ich meinte, dass ich nicht denke, dass ich jetzt schlafen kann."
Wenn sie nachts nicht schlafen konnte, wie sollte sie es dann jetzt können? Nein, es gab nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie konnte heute Nacht oder in einer der folgenden Nächte schlafen oder sie würde irgendwann vor Erschöpfung umkippen und dann verdammt noch mal schlafen! Ihr persönlich wäre die erstere Option lieber.
"Erzähl mir von deiner Familie, also wenn du möchtest", meinte sie dann lächelnd, als sie sich daran erinnerte, dass sie ihm scheinbar schon alles im Schlaf erzählt hatte.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    19.06.15 22:29

"Ich bezweifle, dass irgendein Tier gern als Haustier gehalten wird, nur lassen sich die einen Tiere besser führen, als die anderen. Ich vermute zum Beispiel dass dieses Pony viel lieber über die Wiese galoppieren oder Gras fressen würde. Trotzdem lassen wir es den Wagen ziehen. Es ist kein so großer Unterschied zu den Vögeln", gab Floki zu Bedenken, aber er störte sich nicht direkt daran.Immerhin waren die Tiere selbst Schuld, wenn sie gehorchten.
"Hmmm... was soll ich über sie erzählen? Mein Vater ist Bootsbauer und meine Mutter eine Schildmaid. Das Kämpfen habe ich von ihr gelernt, die Bootsbauerei von meinem Vater. Meine Mutter heißt Irmgard und mein Vater Leif. Aber wie schon erwähnt, kommen sie eigentlich aus Paris. Meine Mutter heißt ewohl eigentlich Madeleine und mein Vater Jean-Claude. Damit endet meine Familie auch schon. Meine Großeltern oder Tanten und Onkel kenne ich nicht", verriet Floki.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    19.06.15 23:37

"Na ja, manche Tiere sind einzelgänger oder leben in kleinen Familien, wie Vögel oder Katzen. Andere sind Herdentiere. Hunde und Pferde beispielsweise. Sie tun, was ihr Alphatier bestimmt, in gewissem Sinne. So wird die Herde beisammen gehalten und man gibt sich gegenseitig Schutz. Die Schwächeren werden verstoßen, sie sind eine Gefahr für die Gruppe. Wenn ein Mensch nun also für einen Hund oder ein Pferd die Rolle des Alphatiers einnimmt, dann gehorchen sie, so wie bei ihren Artgenossen. Die Rangniederen gehorchen den Ranghöheren, so ist es auch bei den Menschen. Vögel und Katzen haben keine Rangfolge, deswegen kann man ihnen auch nicht vorschreiben, was sie tun und lassen sollen. Deswegen konntet ihr Hunde abrichten", erklärte Nuray.
"Mit viel Mühe hättet ihr den Katzen vielleicht auch beibringen können, den Fisch nicht mehr zu essen - zumindest dann nicht, wenn es jemand sieht", fügte sie belustigt hinzu.
Bei seiner Erzählung runzelte sie erstaunt die Stirn.
"Du hast keine Geschwister, keine eigene Familie?", fragte sie überrascht, wobei ein mitfühlender Ton in ihrer Stimme mitschwang. Er tat ihr wirklich leid. Die zehn Jahre mit Tamas und ihrer eigenen Familie waren die glücklichsten Jahre ihres Lebens gewesen. Jeder, der keine eigene Familie hatte, tat ihr sehr leid.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    21.06.15 10:35

"Nunja, eine Schwester hatte ich, aber sie starb sehr früh. Es gibt relativ viele Kinder, die die ersten Jahre nicht überleben", erklärte er.
"Und sicher habe ich noch irgendwo Verwandte, aber meine Eltern haben sich von ihnen abgewandt. Aber wir sind im Dorf recht familär. Unser Nachbar war wie ein Onkel, die alte Guddi wie eine Oma für mich. Und ich habe auch eine Freundin, aber ich weiß nicht, ob sie auf mich wartet. Wegen ihr hatte ich gezögert zu gehen, aber sie weiß, dass mir das Wissen um diese Welt nie Ruhe gelassen. Aber ich bin nun über ein halbes Jahr weg und die Welt dreht sich weiter. Ich würde es ihr nicht verübeln, wenn sie einen redlichen Wikinger zum Mann nehmen würde, der da ist und für sie sorgt", gab er zu. Er würde es bedauern, denn er liebte sie wirklich, aber das waren nicht nur ein paar Wochen Plünderung. Er würde sie erst in zwei Jahren wiedersehen und er musste auch Nuray schützen und die würde nicht im Dorf bleiben wollen, also würden sie dann wieder gehen und keiner weiß für wie lange. Helga liebte das Wikingerleben und sie würde es sicher nicht aufgeben.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    21.06.15 22:39

Nuray nickte.
"Ja, was das angeht hatte ich wirklich Glück nur zwei Kinder verloren zu haben. Das Hauptargument gegen den bösen Aberglauben, ich würde den Tod anziehen, in meinen Augen", meinte sie. Es war immer traurig, wenn Kinder starben.
Als er dann aber von seiner Freundin erzählte, legte sie den Kopf leicht schief.
"Ich verstehe, dass du etwas von dieser Welt wissen wolltest. Aber als jemand, der sein Leben lang kreuz und quer durch diese Welt gezogen ist, kann ich dir versichern, dass sie es nicht wert ist, dafür die Leute zu verlassen, die man liebt."
Sie verstand auch nicht, weshalb er sich überhaupt dazu bereit erklärt hatte, sie zu beschützen. Er gehörte nicht hier her, sondern zu seiner Freundin, die er verdammt noch mal eindringlich darum bitten sollte, ihm zu vergeben, weggewesen zu sein. Diese Welt machte nicht glücklich, sein Leben bei seinen Leuten aber vermutlich eher. Und Floki war nett, er sollte ein glückliches Leben haben.
Nuray setzte sich auf und übernahm die Zügel.
"Willst du gern Paris sehen?", fragte sie dann. Wenn nicht, dann würde sie sie Richtung Norden lenken und ihn zu seinen Leuten bringen. So einfach war das.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    28.06.15 9:41

Floki schüttelte leicht den Kopf.
"Man kann die Neugier mit einem Geschwür vergleichen, wenn man sie nicht befriedigt. Sie wird immer stärker, bis sie einen zerstört. Ich hätte nur noch da4an gedacht, was da draußen ist und mich und vielleicht auch irgendwann sie gehasst, weil sie der Grund wäre, weshalb ich nie erfuhr, was da draußen ist und das wusste sie. Deshalb sagte sie mir, ich solle gehen, solange ich kann. Also ging ich. Diese Welt ist keine schöne, aber es gibt fast jeden Tag etwas zu entdecken und wenn ich sie gesehen habe, kann ich endgültig zurückkehren", erklärte er ihr und nickte bei ihrer Frage.
"Gern", meinte er.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    29.06.15 0:59

"Ich wollte damit auch nicht sagen, dass du nicht hättest gehen sollen, sondern, dass du nicht bleiben solltest", antwortete Nuray auf seinen Vergleich. Nach allem, was sie bisher wusste, war es sein größter Wunsch, den Rest der Welt zu sehen und diese Art von Wünschen sollte respektiert und erfüllt werden. Er sollte nur nicht bleiben. Es würde ihn einfach nicht glücklich machen. Und je länger er blieb, desto unwahrscheinlicher wurde es, dass seine Freundin noch wartete. Andererseits wollte sie ihn auch nicht dorthin bringen und feststellen lassen, dass es bereits zu spät war.
Bei seiner Bemerkung, wenn er sie gesehen hätte, könnte er zurückkehren, musste sie innerlich seufzen. Da hatte er sich ja was vorgenommen!
"Gut, dann auf nach Paris", meinte sie und lenkte das Pony an der nächsten Weggeabelung nach Westen, nicht nach Norden. sie war schon durch fast ganz Europa gekommen in ihrem Leben. Gut, beschränkt aufs Festland. Mit Wohnwagen konnte man nur schwer nach England übersetzen. Dafür kannte sie die Straßen Europas aber relativ gut. Sie brauchte nicht unbedingt eine Karte. Damit war sie aufgewachsen, die hatte gelernt, sich zurecht zu finden. Also bereitete ihr das auch keine größere Mühe, auch wenn sie erschöpft war. Sie fühlte sich mit den Zügeln in der Hand sogar relativ wohl, weil sie es so gewohnt war.
"Haben deine Eltern dir irgendetwas über Paris erzählt?", fragte sie dann. Immerhin wollten sie dorthin, weil seine Eltern von dort kamen. Ansonsten hätte sie vermutlich einen Bogen um größere Städte gemacht. Dort gab es viel anderes, fahrendes Volk und auch wenn sie keine Sorge, um sich selbst hatte, wollte sie doch nicht, dass Floki ihre Leute erlebte, wie sie Außenstehenden gegenüber manchmal auftraten.
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Hm und schon muss ich an den Hof der Wunder denken und an die Angelique-Filme und ihre Zeit bei den Zigeunern und Räubern XD
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Floki Cathcart
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    30.06.15 22:42

xD
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Floki hörte ihr zu und nickte leicht.
"Das hieße aber auch, dass sich entweder ein anderer Wächter finden müsste, was sicher nicht so leicht ist oder du ebenfalls bleiben müsstest. Vielleicht reicht es auch, wenn du bei Caleb bleibst. Nunja, die Welt ist groß und es kann noch viel passieren. Die nächsten zwei Jahre werde ich also auf jeden Fall noch dein Wächter sein", stellte Floki fest und sah sichdann und wann um. Es war doch immer wieder erstaunlich, wie fruchtbar dieses land war.
"Nein, sie haben mir gar nichts erzählt. Vielleicht wollten sie, dass ich mir mein eigenes Bild mache", vermutete er.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    01.07.15 0:01

"Wer weiß, vielleicht hat es bis dahin auch niemand mehr auf mich abgesehen", antwortete Nuray mit einem leichten Schulterzucken.
"Die Jahre vorher hat es schließlich auch niemanden groß gejuckt, also nehme ich an, dass das jetzt irgendeine Phase ist. Ich weiß nicht, weshalb es jemand auf mich abgesehen hat, aber da ich nicht gleich umgebracht wurde, wollte wer auch immer wohl etwas anderes von mir. Irgendwann wird es für denjenigen zu spät sein, dann braucht er das nicht mehr und lässt mich in Ruhe. Ende", schloss sie. Dann musste sie aber leicht schmunzeln.
"Nach den letzten Tagen würde ich aber fast sagen, dass es leichter ist, einen Sack Flöhe zu hüten, als auf mich aufzupassen. Du hast dir wohl ganz schön was vorgenommen."
Nuray nickte bei seiner Antwort nachdenklich.
"Gut, dann werde ich mich zurückhalten, aber ein bisschen erzähle ich doch. Paris ist eine Großstadt, die Hauptstadt Frankreichs. Und wie es bei Großstädten eben so ist, sind da nicht nur nette Menschen. Mach dich darauf gefasst, dass es dort ein paar Leute gibt, die ... nicht ganz so nett sind. Genau genommen, sogar ein paar Exemplare, die es wirklich nicht gut mit ihren Mitmenschen meinen. Ich war seit einem Jahr nicht mehr in einer Großstadt, aber früher recht viel. Ein paar Jahre vor meiner Geburt, das haben mir meine Eltern jedenfalls erzählt, gab es in ganz Frankreich große Gemetzel. Die Menschen haben die hohen Damen und Herren abgeschlachtet, viele dieser Geister spuken immer noch herum. Das erlebst du dann ja. Und ich muss noch auf meine eigenen Leute zu sprechen kommen. In Paris gibt es immer irgendwelche Zigeunergruppen. Ein paar leben sogar mehr oder weniger da. Leg dich nicht mit ihnen an, nur so als Ratschlag. Wir werden ihnen nicht aus dem Weg gehen können, aber vermeide es, in irgendwelche Zwistigkeiten verwickelt zu werden. Versuche am besten, jeden Anlass dafür zu vermeiden. Also, lass dich nicht beklauen, lass dich nicht provozieren und so. Um mich brauchst du dir da keine Gedanken machen. Die Leute, die von meinen Fähigkeiten wissen, tratschen sie nicht weiter, sonst würden sie auch gemieden werden und ich binde das sicher nicht jedem auf die Nase. Für mich besteht da deutlich weniger Gefahr als für dich."
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    01.07.15 6:36

"Also eine Stadt wie die, bei der ich vor einigen Monaten gelandet bin", stellte er fest. Das war auch eine sehr große Stadt gewesen.
"Wo ist dieses Frankreich", fragte er Nuray, denn davon hatte er noch nie gehört.
"Und es gibt nirgends einen Fleck, wo nur nette Menschen sind. Bei uns gibt es genauso Mörder und Diebe wie überall auch", hielt Floki dagegen. Dahingehend waren offensichtlich alle gleich.
"Ich hoffe ja mal, dass dort keine bösen Geister unterwegs sind. Enthauptete sind schon so manchmal nicht der schönste Anblick, aber dazu böse...", gab er zu. Manche Geister trugen ihren Tod offen zur Schau und gerade böse Geister erwiesen sich als sehr theatralisch.
"Ich halte mich von ihnen fern", versprach er Nuray aber dann im Bezug auf die anderen Zigeuner.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    01.07.15 23:46

"Das dürfte London gewesen sein. Ich war noch nie dort, aber es ist die Hauptstadt von Großbritannien, also dürften die beiden wohl etwa gleich groß sein", meinte Nuray. Bei seiner Frage musste sie leise lachen.
"Wi hast du hier landen können, wenn du das nicht weißt? Wir sind hier in Frankreich. Nicht so weit von der Grenze weg, aber immerhin. Die nächste größere Stadt ist glaub ich Nancy."
Sie überlegte und glich den Weg, den sie auf der Flucht zurückgelegt hatten mit ihrem Wissen ab. Doch ja, es dürfte stimmen. Vielleicht waren sie sogar noch ein Stück weiter von der Grenze entfernt.
"Mörder vielleicht, aber eher Diebe, Räuber und Gauner. Ans Leder wollen die meisten einem nur, wenn es für sie zu gefährlich ist, wenn der andere weiter lebt, ansonsten gibt es keinen Grund, die Leute noch umzubringen", erklärte sie ungerührt. Nuray machte kein Geheimnis daraus, dass es solche Halunken gab. Das wollte sie auch gar nicht leugnen. Was ihr wichtig war, war dass man beachtete, dass das nicht alle waren, es gab auch genauso viele gute und ehrliche Leute beim fahrenden Volk.
"Ich war in meinem Leben schon einige Male in Paris und bisher hab ich noch keinen bösen Geist erlebt. Viele sind wütend, viele traurig und einige eingeschnappt. Die reden lieber mit keinem lebenden Wesen als mit jemandem wie mir. Ihre Sache. Aber woher weißt du, dass sie enthauptet wurden?", fragte sie dann interessiert und sah aus den Augenwinkeln zu ihm. Sie hatte die Art, wie sie gestorben waren, nicht näher spezifiziert. Sie hatte lediglich von Gemetzteln und Abschlachten gesprochen.
Als Floki meinte, er würde sich von ihren Leuten fern halten, musste sie leise auflachen.
"Ich möchte sehen, wie du das anstellen willst", stellte sie trocken fest.
"Genauso gut könntest du auf einen Ameisenhaufen treten und versuchen, dich gleichzeitig von den Ameisen fern zu halten. Wie gesagt, wir können ihnen nicht aus dem Weg gehen. Aber wir können versuchen, möglichst wenig mit ihnen zu tun zu haben. Wenn wir doch mit ihnen zusammen prallen, lass besser mich reden. Du kannst gut kämpfen, aber das können die auch und die sind jede Menge mehr. Auch, wenn sie es nicht darauf anlegen, zu töten, macht es ihnen sicher trotzdem nichts aus."
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    02.07.15 6:56

"Ich bin mal einem Geist in so ganz komischer Kleidung in diesem London begegnet. Ich hatte schon befürchtet, dass alle so rumlaufen, was zum Glück nicht der Fall ist. Er sprach zumindest auch von einem Gemetzel in Frankreich und dass sie diese... Blaublüter alle enthaupten. Also ich gebe zu, wenn mir jemand gegenübersteht, dessen Blut blau ist, würde ich den oder das auch lieber tot sehen", gab er zu. Er fand die Vorstellung gruslig, dass jemand blaues Blut hatte. Seine Haut und sein Gesicht müssten dann ja auch blau sein. Er würde sie vermutlich auch töten und wenn sie alle enthaupteten, musste das wohl der einzige Weg sein, die zu töten, was es fast noch gruslger machte. Selbst Vampire hatten rotes Blut.
"Nunja, mit viel anderen außer uns können die Geister auch nicht reden", erwiderte er auf ihre Aussage. Sicher, sie könnten auch mit anderen reden, aber das Gespräch würde sehr einseitig werden.
"Gut, dann rede du", stimmte er zu, denn wenn es wirklich so viele waren, wollte er sie nicht gegen sich haben.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    02.07.15 20:29

Nuray runzelte bei seinen Worten leicht die Stirn.
"Du nimmst bei "blaublüter" doch nicht wirklich an, dass das Blut dann blau ist, oder?", fragte sie irritiert.
""Blaublut" ist eine Bezeichnung für die Adligen. Das kommt daher, dass die nicht draußen arbeiten und von der Sonne nicht gebräunt werden, deswegen kann man beispielsweise an den Handgelenken ihre Adern blau durchschimmern sehen. Schlussendlich wäre das aber bei jedem Menschen, der sehr blass ist so. Noch so ein Aberglaube", erklärte sie dann geduldig.
"Stimmt", stellte sie fest, als Floki meinte, mit anderen als ihnen könnten Geister nicht reden.
"Aber die Einzelfälle, von denen ich spreche, hatten kein Problem damit, dass ich sie gesehen und gehört habe, sondern damit, dass ich Zigeunerin bin. Wer nicht in dieses bürgerliche Bild passt wird gerne gemieden. Ich war im letzten Jahr auch nicht allein unterwegs, weil ich so eigenwillig und menschenscheu bin."
Nuray nickte ernst, als er meinte, sie sollte reden, wenn sie mit anderen Zigeunern zu tun hatten. Das war auch besser so. Sie würde nicht angegriffen werden, aber wenn Floki etwas Provozierendes herausrutschte, würden sie sich auf ihn stürzen wie hungrige Streuner.
Als es nach einigen Stunden langsam dunkler wurde, lenkte Nuray die Kutsche an einer Wiese entlang und hielt bei einem See. Je tiefer die Sonne stand, umso wacher fühlte sie sich.
"Wir sollten hier unser Lager aufschlagen", stellte sie fest und zuckter überrascht zusammen, als sie spürte, wie die Zügel ihr in den Schoß fielen. Sie war erstaunt, immerhin hatte sie sie nicht losgelassen, dachte aber nicht weiter darüber nach und griff nach ihnen, um sie ordentlich um einen Querbalken zu schlingen. Zuerst bekam sie die Zügel nicht zu fassen, erst, als sie sich wirklich konzentrierte.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    11.07.15 9:51

Floki hörte ihr zu und runzelte die Stirn bei ihrer Erklärung.
"Der Begriff ist ziemlich irreführend", meinte er nur. Er hatte angenommen, das Blut wäre blau.
"Und warum haben sie die Leute dann hingerichtet?", fragte er sie. Blaues Blut hätte wenigstens noch Sinn ergeben, aber so... es war ein seltsames Volk hier draußen.
Er sah sich kurz um, als er bemerkte, wie Nuray plötzlich zusammenzuckte.
"Was ist los?", fragte er sie doch etwas alarmiert. Vielleicht hatte sie etwas oder jemanden gesehen, der ihm entgangen war.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    12.07.15 1:09

Nuray musste leicht schmunzeln bei seiner Bemerkung.
"Nun ja, wenn man die Bedeutung des Wortes nicht kennt, vermutlich schon", erwiderte sie diplomatisch.
"Ich weiß nicht, ob das für alle gilt. aber zumindest einige dier Leute haben ihre Macht missbraucht. Weißt du, diese Adligen durften regieren, wie es ihnen passte und haben dabei die einfache Bevölkerung ziemlich leiden lassen und alles Geld aus ihnen rausgequetscht, um den eigenen kostspieligen Lebensstil zu finanzieren. Es ging den Leuten ziemlich schlecht und irgendwann haben sie beschlossen, dass sie sich das nicht mehr bieten lassen wollten. Die Bevölkerung war wirklich stinksauer und in diesem rasenden Zorn haben sie sich eben hinter Leuten versammelt, die sehr blutige Konsequenzen gezogen haben und die Adligen, um sich ihrer Herrschaft zu entledigen, einen nach dem anderen geköpft haben. Kurz davor hat irgendein Arzt eine neue Art des Köpfens entwickelt, die humaner war, weil das Beil mit einem Schlag den Kopf abgetrennt hat. Davor konnte es passieren, dass der Henker ein paar Mal zuschlagen musste. Außerdem ging das so schneller, was natürlich ganz praktisch war, um möglichst schnell möglichst viele Menschen hinzurichten", erzählte Nuray. Sie hatte keine Hemmungen, einfach zu erzählen, was sie dank der vielen gespräche mit Geistern wusste. Das war etwas Gutes an ihrer Gabe, denn ohne, hätte sie wohl nichts von all dem gewusst.
Nuray kniff, als sie die Zügel um den Querbalnken schlang, die Augen konzentriert zusammen und sah dann erst zu Floki.
"Nichts, mir sind nur die Zügel aus der Hand gefallen", antwortete sie beruhigend, auch wenn sie nicht ganz so ruhig war. Das war sehr merkwürdig. Sie hatte sie sicher nciht losgelassen. Ihr Leben lang lenkte sie schon Wohnwagen, sie wusste, wie es sich anfühlte, wenn einem die Zügel aus der Handrutschten und das war sicher nicht passiert. Und, dass sie sie dann erst mal nicht wieder aufnehmen konnte, war noch merkwürdiger. Aber sicher gab es für alles eine simple, logische Erklärung.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    25.07.15 11:48

Floki hörte ihr schweigend zu.
"Dann waren die Henker ziemlich unfähig. Jeder ansatzweise gescheite Krieger kann mit einem Schlag den Kopf abtrennen", stellte er fest. Bei ihnen waren Enthauptungen noch die netteste Art der Hinrichtung, aber es gab nicht viele. Eigentlich nur bei ungemeldeten Mord. Wurde jemand ermordet und es wurde von dem Mörder spätestens beim dritten Haus gemeldet, blieb es meist bei Enteignung oder Spießrutenlauf.
Es gab noch eine für Verräter, die ihnen aber gnädigerweise eine letzte Chance gab, sich doch noch vor Odin zu beweisen. Er hatte es bisher nur zweimal in seinem ganzem Leben erlebt.
Es wurde über den Rücken der Brustkorb geöffnet und die Rippen und Schulterblätter nach außen geklappt, so dass es aussah, wie bei einem Adler. Blutaar - Blutadler - wurde das genannt und gibt der Verurteilte währenddessen keinen Laut vor sich, dann bewies er sich wenigstens als Krieger und hat eine Chance auf Walhalla. Ob Odin sie dort aufnimm, bleibt jedoch seine Entscheidung. Aber Fakt war, dass sowohl der Mann als auch die Frau geschrien hatten.
Als Nuray meinte, ihr wären nur die Zügel aus der Hand gefallen, nickte er leicht."Du solltest dich vielleicht einfach ausruhen. Ich kümmer mich um das Essen", schlug er vor.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    29.07.15 19:52

"Das musst du mit den Henkern der damaligen Zeit bereden. Ich für meinen Teil enthaupte eher seltener Menschen", erwiderte Nuray Schulter zuckend. Sie konnte da nicht wirklich mitreden.
Als er aber meinte, sie sollte sich ausruhen, schüttelte sie bestimmt den kopf.
"Es geht mir gut", versicherte sie ihm fest.
"Aber wenn du dich um das Essen kümmerst, dann bereite ich das Feuer vor."
Sie wartete kurz, bis er losgegangen war und wollte dann die Tür zum Wohnwagen öffnen. Wieder bekam sie die Tür erst zu fassen, als sie sich sehr darauf konzentrierte. Dann holte sie die großen Steine, die sie als Begrenzung für das Feuer mitgenommen hatten raus und bezeichnete mit ihnen die Feuerstelle, wo sie das Gras etwas wegrupfte. Anschließend baute sie das Lagerfeuer auf und entzündete es. Am Seeufer entdeckte sie auch einige Kräuter, die sie sammelte und dann am Wohnwagen zum Trocknen aufhängte. Daraus konnte sie dann Teemischungen herstellen und in Paris verkaufen.
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Floki Cathcart
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    31.07.15 9:23

Floki nickte leicht.
"Wie du meinst", sagte er nur und dann ging er los. Er suchte nach Fleisch - also zwei Eichhörnchen wurden es -, Beeren und hielt nach ersten Pilzen Ausschau, aber vor September würde er wohl eher mal zufällig einen Glücksgriff landen, denn es war noch keine Pilzsaison. Mit seiner Beute kam er zurück zu Nuray und begann die Eichhörnchen zu häuten und auszunehmen, bevor er sie über das mittlerweile brennende Feuer hängte, bzw. Den Spieß mit ihne darüber legte und wartete, dass sie durch waren.
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[24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde

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