Ein freies Vampir-RPG in der Mitte des 19. Jahrhunderts
 
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 [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde

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Floki Cathcart



BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 8:30

Floki fluchte. Wenn sie hier weg waren, würde er ihr jegliches Zeug, was sie trug und Krach machte, persönlich von der Kleidung abschneiden. Ihn hatte das gestern schon gestört und bestimmt ist sie als halber Spielmannszug durch die Gänge marschiert. Spätestens jetzt wusste er, warum er als ihr Wächter fungieren sollte - sie schien nicht sehr überlebensfähig zu sein in brenzligen Situationen.
"Warum hast du ihr nicht gesagt, dass sie das Klimbims abmachen soll. Thor schlägt laut genug auf den Amboss, dass sie ohne das Zeug unbemerkt durchgekommen wäre", meinte er kopfschüttelnd.
Er schlich zu dem Nordflügel und fand eine Tür. Er wartete bis zum Donner, der das Quietschen übertönte. Drinnen zog er seine Schuh aus. Nasse Schuhe machten Lärm, also brauchte er sie nicht.
"Zeig mir den Weg. Mit den Wachen werde ich fertig", meinte er. Sie waren in einer Küche und er steckte ein langes Messer in seinen Gürtel und bedeutete dem Geist voranzugehen, während er lautlos folgte und dke Jmgebung aufmerksam im Auge behielt.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 10:17

"Warum hast du es ihr nicht gesagt?", keifte der Geist beleidigt zurück.
"Und womit hätte sie das denn machen sollen? Hm? Außerdem lag es nicht an dem Klimpern. Der Vaqmpir ist aus einem Nebenzimmer gekommen und schien selbst erstaunt, da jemanden zu sehen und an den anderen beiden wäre sie nicht vorbeigekommen!"
Der Geist hatte beleidigt die Geisterarme verschränkt und ihm war am unruhigen Flackern seiner Gestalt anzusehen, dass er verärgert war und Floki vermutlich nicht weiter geholfen hätte, wenn er dadurch nicht auch Nuray im Stich gelassen hätte. Also schwebte er neben dem Medium her zum Nordflügel, wo sie nun die Küche betraten.
"Wie du meinst", meinte der Geist Schulter zuckend.
"Aber die laufen hier auch auf den Gängen rum. Halt also besser die Luft an, sonst hören sie dich noch atmen", stänkerte der Geist weiter. Er war immer noch gereizt.

Nuray wurde ziemlich schnell wieder geweckt. Ihre Hand tastete sich sofort zu ihrem Hals und sie rückte auf dem Bett, auf dem sie lag zurück, als sie die Frau vor ihr sah. Gerade als sie feststellte, dass sie am Hals keine Wunden hatte, währe sie beinahe vom Bett gefallen, aber die Frau stand nun plötzlich hinter ihr und fing sie auf.
"Bitte, dadurch zieht sich das nur alles unnötig. Du wirst jetzt gewaschen und danach neu eingekleidet und ansehnlich hergerichtet, so kannst du auf keinen Fall bleiben", erklärte die Frau ungeduldig und zog Nuray auf die Beine, die nun erst spürte, wie erschöpft sie war und wie durstig. Offenbar war sie nicht lange ohnmächtig gewesen.
"Könnte ich ... bitte ... ein wenig Wasser haben?", fragte sie zögerlich. die Frau nickte nur leicht, während sie sie mitzog in einen größeren Raum, in dessen Mitte eine Wanne stand. Sie sagte anderen irgendetwas und die brachten Nuray ein Glas Wasser, das sie dankbar annahm und trank. Sie war einfach viel zu erschöpft, um gleich wieder irgendeinen Plan zu schmieden. Außerdem schien irgendetwas ihre Fähigkeit zu denken zu ... blockieren oder so. Also ließ sie ziemlich widerstandslos alles mit sich machen. Sie ließ sich entkleiden, stieg in die Badewanne, aus der in der Tat herrliche Düfte aufstiegen und ihren Geist weiter einlullten. Das einzige, was störte, waren diese drückenden Kopfschmerzen und das Gefühl, irgendetwas vergessen zu haben. Nur was war es, was sie vergessen hatte? Und je weiter sie in die Richtung dachte, umso schmerzhafter wurden die Kopfschmerzen, also dachte sie besser nicht darüber nach.
Ihr wurden die Haare gewaschen und anschließend wurde sie in weiche Tücher gehüllt und trocknete sich brav ab. Anschließend bekam sie ein weiches Päckchen ind die Hände. es war ein beerefarbenes Kleid aus einem schmeichelnden, fließenden Stoff, obenauf lagen feine, farblich passende Schläppchen in der selben Farbe, die nur an der Sohle durch weiches Leder etwas gestärkt waren.
"Sind die nicht irgendwie unpraktisch?", fragte sie und betrachtete nachdenklich die Schuhe. Sie eigeneten sich wirklich nicht, um draußen rum zu laufen.
"Da du dich nur in diesen Räumen aufhalten wirst, reichen sie vollkommen aus", erwiderte die Frau kühl. Ja, natürlich ... Nuray nickte leicht. Das war absolut logisch.
Widerstandslos zog sie nun das Kleid und die Schuhe an, bekam ein Handtuch um die Schultern gelegt und dort wurden dann ihre Haare ausgebreitet. Die Frau führte sie in einen anderen Raum und setzte sie auf einen Stuhl vor einem Spiegel und begann, ihre Haare zu bürsten und dann mit merkwürdigen Gerätschaften zu trocknen. Anschließend bürstete sie ihr die Haare erneut und begann, sie zu frisieren. Nuray starrte etwas irritiert auf ihr Spiegelbild. Irgendetwas stimmte hier nicht, aber was nur?

"Also, das da sind die letzten Wachen", erklärte der Geist Floki und deutete auf zwei Vampire, die vor einer Tür standen und sich Witze erzählten.
"Aber die sind das kleinere Problem: Im Raum hinter ihnen sind viele Menschen und da musst du durch. Und bei Nuray ist noch eine Vampirin."
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Floki Cathcart
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 13:29

Floki verdrehte die Augen.
"Schon gut. Ich vergaß, wie empfindlich ihr Geister in diesem Teil der Welt seid", erwiderte er nur.
"Es reicht, wenn etwas lauter ist als mein Atem", erwiderte er nur, ging zu einem Holzbalken, legte seine Hand darauf und wenige Augenblicke begann das Holz zu arbeiten. Es knarrte und knackte und immer diese Moment nutzte Floki zum atmen. Schnell fand er den richtigen Rhythmus und schlich los. Die Vampire schoben die Geräusche auf dem Wind und den Wärmeunterschied, sowie das Alter des Holzes. So konnte er sich vorbeischleichen und stand bei der Tür in einem toten Winkel. Er nahm seine Axt und den Dolch. Beides fand den Weg in die Herzen der Beiden. Es war schon fast zu leicht. Er zog die Axt aus dem Rücken des einen und drei Hiebe später war der Kopf ab und dem anderen erging es nicht anders.
Er wischte seine Waffen ab und betrat dann wie selbstverständlich den Raum, als würde er dazugehören und sah sich suchend um.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 14:10

Die Frau suchte gerade nach Schmuck, als von draußen Lärm hereindrang. Nuray sah irritiert hoch und die Frau fluchte, bevor sie die Sachen zur Seite legte und den Raum verließ. Mit ihrem Verlassen wurden die Kopfschmerzen besser und sie entspannte sich langsam ein wenig. Ihr Bewusstsein wurde wieder klarer und sie fragte sich, was sie hier tat, warum sie hier war und wo sie hier noch mal genau war - und dann fiel ihr ein, dass sie ja fliehen wollte. Deswegen hatte sie auch die Schuhe als unpraktisch angesehen!
Sie wollte gerade aufspringen, als sie sich noch zurück hielt. Sie wollte hier raus und dafür bräuchte sie vielleicht etwas ...
Ihr Blick glitt über den Tisch auf der Suche, nach etwas Nützlichem, bis sie schließlich die Schere nahm und in den Falten ihres Kleides verbarg.
eines musste man den Schuhen lassen, sie waren deutlich leiser! So schien die Frau sie auch nicht zu bemerken, sie war viel zu beschäftigt, als sie hinter ihr den den raum linste. Es war ein großer Aufenthaltsraum, in dem viele andere Frauen waren und sich erschrocken hinter den Möbeln versteckt hatten. Es war ein ziemliches Geschrei.
Da Nuray davon ausging, dass die Vampire hier auch noch Männer hatten, die einen ähnlichen Zweck erfüllten, musste es wohl so sein, dass die wo anders untergebracht waren. Nun gut, so saßen einfach nur ein paar verängstigte Frauen hinter Sesseln und bedeuteten ihr, wieder zurück zu gehen. Nuray wollte aber wissen, was los war und beugte sich noch weiter vor. Sie sah die offene Tür und dahinter am Boden etwas Rotes liegen und als sie weiter sah, entdeckte sie ... Bei allen guten Geistern, das war Floki da! Wie hatte sie den vergessen können?
Ihre Kopfschmerzen nahmen wieder zu und irgendetwas erzählte ihr, dass sie angst vor ihm haben sollte und je mehr sie dagegen ankämpfte, desto schlimmer wurden die Kopfschmerzen. Aber weshalb sollte sie Angst haben? Er war wohl kaum hier, um ihr zu schaden. Außerdem hatte er einen Geist dabei, der sie erfreut begrüßte.
Die Kopfschmerzen wurden schlussendlich so heftig, dass Tränen in Nurays Augen traten und sie nicht mehr richtig sehen konnte. Auch ihr Körper spannte sich an und sie klammerte sich am Türrahmen fest. Verdammt, das war doch nicht mehr normal! Das waren doch keine gewöhnlichen Kopfschmerzen!
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 15:52

Floki sah, wie alle sich veränstigt vor ihm versteckten. Hatten die etwa noch nie einen Mann gesehen? Gut, er hatte gehört, dass bei diesen Klöstern nur Frauen oder nur Männer lebeten. Aber die Vampire draußen waren eindeutig männlich.
"Und da ist Vampir Nummer drei", stellte er fest und spürte plötzlich Kopfschmerzen und etwas befahl ihm seine Waffen niederzulegen, doch Floki kicherte nur.
"Das ist alles?", fragte er. Sicher, sein Kopf hämmerte, aber sie war nie bei einer Versammlung bei der Götterstätte gewesen zur Zeit der Opferungen. Wenn man sich am Abend mit Pilzen in Rausch versetzte und das Bier in Strömen floss und dann am Morgen aufwachte, dann hatte man Kopfschmerzen und selbst davon ließ man sich nicht abhalten, denn am nächsten Tag fanden die Opferungen statt.
"Es ist nichts persönliches. Gib mir die Frau wieder und ich gehe", bot er an, auch wenn er bezweifelte, dass sie darauf einging, aber immerhin hatte er dann einen guten Willen bewiesen. Und wenn sie ablehnte, tötete er sie. Nun gut, vermutlich auch wenn sie zustimmte.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 16:18

Die Vampirin sah nicht so aus, als wollte sie kämpfen. Sie legte den Kopf schief und betrachtete Floki und die Leichen vor der Tür.
"Nun, wenn du sie so dringend haben willst, kannst du sie haben", erwiderte sie ungerührt, ging ein paar Schritte zurück, ergriff Nuray und schob sie wieder mit vor, wobei Nuray fast stolperte. die Kopfschmerzen ließen zwar etwas nach, waren aber immer noch höllisch.
"Aber noch nicht jetzt", fügte sie Vampirin hinzu und schob Nuray, wieder hinter sich.
"Du kannst sie haben, unter der Bedingung, dass du dich verwandeln lässt und dich uns anschließt. Dann wird nach deiner Ausbildung niemand etwas dagegen einzuwenden haben, wenn das hier deine persönliche Blutsklavin ist. Wenn nicht, steht es dir frei zu verschwinden, solange noch keine Verstärkung eingetroffen ist."
Nuray verstand vor lauter Kopf schmerzen kaum, was die Vampirin sagte, aber sie verstand das Wort "Blutsklavin" und da sie sich denken konnte, was das bedeutete, beschloss sie, dass ihr das nicht recht war - war nochmals erneute Kopfschmerzen nach sich zog.
Dennoch tastete sie mit zitternden Händen nach der Schere. Sie war nicht scharf, aber spitz.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 16:49

Floki lachte.
"Nö", meinte er dann plötzlich ernst und warf einfach seine Axt ohne Vorwarnung.
"Das Problem ist, dass Vampire nur durch die Sonne oder Enthauptung sicher sterben. In der Sonne sterbe ich eher weniger duch die Sonne und mit der Enthauptung ist es so eine Sache. Ich bezweifle, dass Odin mit kopflosen Kriegern viel anfangen kann", meinte er, als er neben der Frau in die Hocke gegangen war.
"Ich frage mich, ob deine Seele als Geist hier bleibt oder nicht", überlegte er, bevor er auch sie enthauptete.
"Hier, zieh den über, meinte er und gab ihr einen Wolfspelz, der mit zwei kunstvolle Spangen wie ein Cape getragen werden konnte und er zog seine Schuhe an.
"Die anderen werden wohl bald hier auftauchen, also los. Bei dem Baum kommen wir raus", sagte er und meinte den croßen im Klosterhof. Die anderen Frauen beachtete er gar nicht.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 17:24

Als die Frau von der Axt getroffen zurücktaumelte, stolperte auch Nuray zur Seite. Glücklicherweise wurden ihre Kopfschmerzen weniger und sie konnte wieder klarer denken, besonders, nachdem die Vampirin getötet war.
Schnell ließ sie die schere fallen, die mit einem Klirren auf dem boden aufschlug, während sie sich aufrappelte und den Pelz rasch überzog.
Nuray nickte bei Flokis Worten, raffte ihren Rock und lief ihm schnell nach. Die Schuhe, die sie trug waren für das Laufen im Haus tatsächlich nicht halb so unpraktisch, wie sie geglaubt hatte. Sie rutschte nicht aus, wie befürchtet.
Wo genau dieser baum war, wusste sie nicht, aber sie beschloss, dass es wohl genügte, wenn sie Floki nach lief. Er hatte innerhin auch hergefunden.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 17:37

Floki lief zielstrebig den Weg zurück, den er gekommen war.Was die Frauen machten, war ihm egal. einige folgten ihnen, vermutlich in der Hoffnung hier raus zu kommen. Sollten sie doch.
Endlich waren sie bei dem Baum. Der Regen hatte langsam etwas nachgelassen, aber das machte auch nicht den Unterschied. Die einzig trockene Stelle war sein Rüßcken gewesen, die durch den Pelz und den Rucksack geschützt worden war und auf die kam es nun auch nicht mehr an. Er würde später einfach ein Feuer machen und seine Sachen da trocknen. Problem gelöst.
Floki kletterte geschickt den Baum hinauf und sah hinter sich, um zu sehen, ob Nuray ihm folgen konnte. Es war nicht jeder gut darin, Bäume hochzuklettern, andererseits war sie Zigeuner, die konnten doch Bäume raufklettern - oder?
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 18:03

Nuray lief Floki nach. Es erstaunte sie selbst, woher ihr Körper eigentlich noch die Kraft nahm, weiter zu laufen, aber vielleicht wusste er, dass er es sich nicht erlauben konnte, die Kraft nicht aufzubringen.
Als sie an dem Baum standen beschloss sie, die schuhe nun doch aufzuziehen. Sie würde ansonsten abrutschen.
Das Hochklettern war kein Problem, als Kinder waren sie häufig auf Bäume geklettert.
Das Kleid war zwar ein wenig hinderlich, aber den Saum weit genug hochgeschoben, ging es dennoch, bis sie nur einen Ast tiefer war als Floki und ihm nach über die Mauer kletterte.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 18:26

Floki hatte ein Seil um den Stamm geknotet und kletterte daran die Klostermauer herunter, die mit gut fünf Meter doch nicht einfach heruntergesprungen werden sollte, wenn man darauf angewiesen war, dass die Füße voll funktionstätig blieben. Er wartete auf Nuray und lauschte.
"Hier lang", meinte er, nahm ihre Hand und lief weiter. Er scheute keinen Kampf, aber wenn es nicht nötig war und die Aussicht zu gewinnen gegen null geht, dann suchte er den Kampf auch nicht.
So liefen sie scheinbar ziellos durch den Wald, durch Gestrüpp und über Stein. Irgendwann etwas langsamer, da langsam auch Floki an seinen Grenzen stieß, aber dennoch zügig. Dann sprang er einen kleinen Absatz von vielleicht einen anderthalben oder zwei Meter herunter, wo unter einer Baumwurzel eine kleine Höhle verborgen war.
"Die Bäume verdecken unseren Geruch, wir sind also erstmal sicher", stellte er fest. Nur auf das trocknende Feuer musste er wohl bis zum Sonnenaufgang verzichten, aber gut, der wird in drei oder vier Stunden sein.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 19:00

Als sie wieder landeten, schlüpfte Nuray wieder in die Schuhe, denn ein wenig schützten sie immerhin dennoch.
Sie wusste beim besten Willen nicht, wie sie es schaffte, so lange durchzuhalten, aber sie liefen immer weiter und weiter und noch weiter, bis sie sich schlussendlich in einer Höhle unter Wurzeln verstecken konnte. Sie sah an, dass Floki ebenfalls erschöpft war, aber dennoch hatte er bis jetzt durchgehalten, was eindeutig Respekt verdienste.
Nuray kauerte sich neben ihm in die Höhle und drückte leicht seine Hand, die sie immer noch festhielt.
"Danke, dass du gekommen bist und mich da rausgeholt hast. Scheint so, als könnte ich tatsächlich einen Beschützer gebrauchen."
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 19:54

Floki war doch froh, sich nun endlich ausruhen zu können. Kilometerweit rennen, klettern, Vampire töten und nun wieder eineige Kilometer rennen, das war doch anstrengend.
"Wie hast du die letzten Jahre allein überstanden?", fragte er sie und nahm dann aus seinem Rucksack eine Flasche und trank beinen Schluck.
"Hier, trink etwas. Das wärmt etwas. Wenn die Sonne aufgeht, mache ich ein Feuer. Dann können wir uns etwas aufwärmen", meinte er, da es nun nach dem Gewitter doch ziemlich abgekühlt war und er nicht scharf darauf war, krank zu werden und letztlich war er auch nur ein Mensch.
"Sieht so aus, als würden wir schon schneller zu einem Wohnwagen kommen, als gedacht", stellte er belustigt fest.
"Etwa zehn Kilometer von hier gibt es ein kleines Stück besitzloser Wald. Wenn wir Glück haben, sind geeignete Bäume dabei. Zwei dürften reichen", erklärte er ihr. Keiner wusste besser über Besitzer besser Bescheid als der Wald selbst, denn sobald Wald gekauft wurde, wurde wohl irgendeinbe Art Grenze gezogen und etwa zwölf Quadratmeter waren besitzlos.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 21:19

Nuray sah zu Floki, als dieser sie fragte, wie sie denn bischer überlebt hätte.
"Ganz einfach: Ich wurde nicht angegriffen, jedenfalls nicht so. Das ist komplett neu in meinem Erfahrungsschatz", antwortete sie mit hochgezogenen Augenbrauen. Für sie waren solche Dinge schließlich keinesfalls gewöhnlich.
Zögerlich nahm sie die Flasche an und trank einen Schluck, bevor sie ihm die Flasche zurück reichte. Es brannte, aber ein warmes Gefühl breitete sich in ihrem Körper aus. Bei seinen weiteren Worten nickte sie leicht. Das waren in der Tat gute Neuigkeiten. Dann war es wenigstens zu etwas nütze, dass sie so plötzlich bis hier her gerannt waren.
Allerdings bemerkte sie auch, dass er noch immer frohr, was bei der nassen Kleidung kein Wunder war. Schlussendlich ging es ihr da ja ähnlich.
"Komm her", meinte sie schließlich freundlich und streckte die Hand aus.
"Wir können uns auch gegenseitig wärmen, solange es noch zu gefährlich ist, ein Feuer zu entzünden."
So hatten sie es früher immer gemacht. Wohnwagen waren schlecht beheizbar, also rückte die Familie in kalten Winternächten enger zusammen. Wenn jeder Ritze gestopft war, polsterte man alles mit allen vorhandenen Kissen und Decken aus und schmiegte sich aneinander, um sich gegenseitig zu wärmen.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 21:55

Floki verschloss die Flasche wieder gut. Es war von seinem Dorf selbstgebrautes Bier und mit Honig und Kräutern gewürzt. Es wärmte relativ gut und war monatelang haltbar. Das Problem war, dass die nassen Klamotten auch immer wieder für neue Kälte sorgte.
"So? Das ist dann ein ziemlicher Zufall, dass du heute entführt wurdest. Da hat Loki uns offenbar einen Streich gespielt", stellte er grinsend fest und sah in den Wald, als Nuray ihn aus seinen Gedanken riss - beziehungsweise dem Lauschen der Bäume.
Er musterte sie und fragte sich, wie sie es mente, aber sie machte keine Anstalten sich auszuziehen, also meinte sie wohl eher wie die Kinder, statt wie die Erwachsenen. Abgeneigt wäre er nicht gewesen.
"In ordnung", meinte er und rutschte näher zu ihr und so unter nen Wolfspelz.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 22:14

"Entweder das, oder wer auch immer dir gesagt hat, dass du auf mich aufpassen sollst, wusste davon und hat dich deswegen gerade rechtzeitig zu mir geschickt", antwortete Nuray nachdenklich. Das konnte alles Mögliche bedeuten, aber da es sie betraf, wäre es ihr erheblich lieber, wenn sie wusste, was gespielt wurde.
Nuray legte die Arme um ihn und rückte ebenfalls näher zu Floki, als dieser auf ihr Angebot, sich gegenseitig zu wärmen einging. Tatsächlich wurde ihr bald wärmer und sie bemerkte, wie das Zittern aufhörte. Erst jetzt bemerkte sie, wie erschöpft sie war. immerhin konnten sie sich nun ein wenig ausruhen. Allerdings freute sie sich schon auf richtigen Schlaf - irgendwann. Das stetige Tropfen des schwächer werdenden Regens auf den Blättern und der angenehme Regengeruch wirkten ausgesprochen einschläfernd.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 22:52

Floki nickte leicht bei ihrer Vermutung.
"Vielleicht", erwiderte Floki nachdenklich. Er war dafür ausgewählt worden, weil er Geister sehen und mit ihnen kommunizieren konnte und es war wirklich nützlich gewesen.
"Ich glaube, dein Geisterfreund kann mich nicht leiden", stellte er fest.
"Er ist ziemlich sensibel", fügte er hinzu und sah wieder in den Wald. Er würde wach bleiben, bis die Vampire schlafen, auch wenn es ihm immer schwerer fiel, wachzubleiben. Nichtmal mehr vier Stunden...
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    26.05.15 23:17

Nuray zog bei dieser Nachricht die Augenbrauchen hoch.
"So, kann er nicht?", fragte sie belustigt.
"Was hast du denn angestellt, um sein Missfallen zu erregen? Er ist zwar sensibel, da hast du völlig recht, aber auch sehr freundlich. Du musst wirklich unfreundlich gewesen sein - oder war es ein Missverständnis?"
Nuray kannte ihre Geister. Manche waren sehr leicht zu verärgern, aber dieser war eigentlich ein Beispiel an Freundlichkeit und Geduld ...
Sie bemerkte, dass es auch Floki immer schwerer fiel, wach zu bleiben, was sie ihm wirklich nicht verübeln konnte, also wanderte ihr Blick zu dem Geist, der ihnen gefholfen hatte und der tatsächlich ein bisschen unfreundlich zu Floki sah. Eventuell hatte Floki auch einfach nur etwas gedacht, was dem Geist nicht gefallen hatte, das kam ab und an vor und es wurde genauso übel genommen, wie wenn es ausgesprochen worden wäre. Aber auf seine Gedanken konnte man nicht immerzu achten.
"Hör zu", wandte sie sich an den Geist, "informiere bitte noch einige andere Geister, du treibst sicher welche auf, und dann durchstreift ihr bitte den Wald und haltet die augen offen, ob irgendwo noch Vampire und wenn ja, warnt uns und sagt uns wo. Wir wollen keine Überraschungen erleben."
Der Geist nickte daraufhin leicht und verschwand.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    27.05.15 6:36

"Ich hab ihn gefragt, warum er dir nicht gesagt hat, dass du dich von diesem Klimbims sollst. Das konnte nichtmal Thor überbieten und dabei hat er uns schon geholfen und den Hammer geschwungen", stellte er fest.
"Die Geister in diesem Teil der Welt sind alle sensibler, als die meiner Heimat. Nur waren sie alle nicht erfreut, dass ich das Dorf verließ. Sie haben mich vor den Menschen außerhalb gewarnt, denn sie haben das Wikingerleben gewählt, eben weil sie diese Welt kannten und so ganz verübeln, kann ich es ihnen nicht. Sie verehren einen Gott und der ist zudem tot. Dann beschlagnahmen sie alles und wollen für das selbstverständlichste Geld. Ich meine, sie verkaufen Wasser, obwohl es hier so wasserreich ist. Und vor allem unterwerfen sie die Natur und diese wird sich irgendwann rächen und den Menschen ist es völlig egal", stellte er kopfschüttelnd fest.
Er sah, wie Nuray dem Geist die Anweisung gab, mit anderen den Wald zu durchkämmen und nach einem letzten unfreundlichen Blick war der Geist verschwunden.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    27.05.15 13:42

Nuray musste leise lachen, als er ihre laute Kleidung erwähnte.
"Ich muss zugeben, dass ich selbst erst daran gedacht hab, als ich auf dem stillen Flur hörte, wie laut ich damit bin", gab sie zu.
"Na ja, dank dir ist das noch mal gut gegangen und jetzt hab ich sowieso leisere Kleidung an."
Sie zupfte leicht an dem nassen, violetten Stoff des Kleides. Das machte lange nicht so viele Geräusche, wenigstens im trockenen Zustand nicht.
Schweigend hörte sie zu, wie er über diese Welt urteilte und nickte dann leicht.
"Diese Welt ist ziemlich fehlerhaft und ich glaube, dass sich die Menschen tortz all der Technik und Wissenschaft, nicht wirklich weiter entwickelt haben. Weißt du, es ist nicht normal, dass Zigeuner alleine herumziehen. Meine Leute ziehen in Gruppen durch die Welt und früher war ich auch Teil einer größeren Gruppe. Vielleicht wurde ich auch damals nicht auf diese Art angegriffen. Eine Gruppe bietet Schutz. Wir verdienen unser Geld auf unterschiedliche Art und Weisen. Natürlich gibt es auch Taschendiebe, Einbrecher und Räuber, aber die meisten gehen einen anderen Weg. Ich habe beispielsweise getanzt und gesungen, habe Karten gelegt, aus der Hand gelesen und in die Glaskugel gesehen und derlei, wie ich es auch jetzt noch hauptsächlich tue, und ich habe von meiner Großmutter viel über Kräuter und deren Anwendung gelernt und deswegen auch Kräutermittel verkauft. Und eines der am häufigsten gekauften Mittel war etwas zur Abtreibung und das wurde gerade von Damen des gehobenen Bürgertums sehr häufig gekauft. Eigentlich sollte dieses Mittel dazu dienen, ein Kind abzutreiben, das durch Gewalt entstanden war oder wenn klar war, dass die Mutter die Schwangerschaft nicht überstehen würde. Das war aber wohl nur selten der Grund. Viel häufiger war es so, dass die Frauen von ihrem Liebhaber schwanger waren und Angst hatten, was geschah, wenn ihr Ehemann das erfuhr - die Ehemänner, die ihre Frauen wegen der Mitgift oder sozialem Aufstieg oder Ähnlichem geheiratet hatten und selbst eine oder mehrere Geliebte hatten oder die Nächte in Bordellen verbrachten. Das waren auch die, die nicht davor zurückschreckten, wahllos Frauen zu belästigen. Ich denke, eine Welt, in der es so aussieht, die muss noch viel dazu lernen", erzählte Nuray nachdenklich.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    27.05.15 14:31

"Ich habe das Gefühl, ihre Entwicklung ist eher rückläufig. so bei Plünderungszügen, aber Und dennoch bin ich bisher hier geblieben, einfach aus Neugier. Ich hoffe, es lohnt sich, dass ich gegangen bin", stellte er fest.
"Ja, die gibt es bei uns auch. Diebe bekommen Spießrutenlauf und müssen die Sachen ersetzen. Wenn jemand bei einem Raub getötet wird, wird der Räuber meistens hingerichtet", meinte er.
"Wir verdienen Gold und Silber bei Plünderungen. Deshalb darf auch keiner erfahren, wo unser Dorf ist. Ich glaub diese.... Polisten oder so haben was dagegen", stellte er fest.
"Aber Mittel zur Abtreibung? Das ist ziemlich anmaßend. Ich habe auch die Kräuterkunde gelernt, aber die Kinder überlassen wir dem Willen der Götter, außer sie sind zu verkrüppel, um allein klar zu kommen, dann ist ein schneller Tod aber auch eher ein Segen für die Kinder", erklärte er ihr die Sitten der Wikinger.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    27.05.15 16:19

Nuray musste bei seiner Beschreibung schmunzeln, schüttelte aber leicht den kopf.
"Nein, ich denke die Polizisten sind wohl weniger euer Problem. Polizisten kümmern sich um Gesetzesverstöße in ihrem Gebiet. Was euch Probleme machen würde, wäre das Militär der überfallenen Länder. Solange es nur unwichtige Dörfer sind, die ihr überfallt, juckt das die Herrschenden kaum. Ist es aber ihre eigene Flotte oder sind es ihre Städte, dann könnte das schon problematischer werden. Dann ist es wirklich wichtig, dass sie euch nicht folgen können, denn ansonsten könnte das übel enden. Ich bin in meinem Leben viel herumgekommen und habe viele Geschichten gehört. Ein Land, das sehr weit entfernt ist, es heißt Amerika, wurde offenbar früher von Leuten bevölkert, die manchmal die "Wilden" und manchmal die "Indianer" genannt werden. Und vermutlich haben sie in ruhe dort gelebt, bis Eroberer von hier kamen und deren Land beschlagnahmt haben. Inzwischen wurden diese Menschen zurückgedrängt und die Einwanderer leben dort und ich habe gehört, dass in einem großen Land tief im Süden, das Afrika genannt wird, Menschen gefangen und wie Arbeitsvieh dorthin verkauft wird, als Sklaven. Ich denke, dass all diese Menschen durchaus tapfer waren, aber vermutlich konnten sie gegen die Kriegsmaschinerie der Eroberer nichts tun. Die Menschen hier haben unglaublich viel dafür aufgewandt, um immer bessere Waffen zu haben", erzählte sie. Nuray fand das sehr traurig. Ab und an verirrte sich auch ein Geist zu ihr, der von weit her kam und ihr dann solche Dinge berichtete. Warum Menschen diesen Drang verspürten, einander Furchtbares anzutun, verstand sie nicht wirklich.
"Genauso anmaßend, wie mit zweierlei Maß zu messen", antwortete Nuray ungerührt. Sie hatte deswegen kein schlechtes Gewissen, aber sie bedauerte es.
"Als ich noch sehr jung war, aber bereits mit meinen Geschwistern einen Wohnwagen teilte, kam einmal eine Frau zu meiner Großmutter und mir und wollte dieses Mittel. Als sie nach dem Grund gefragt wurde, gab sie zu, dass sie Angst hatte, dass ihr Mann sie wegen der Schwangerschaft verstoßen könnte, weil es das Kind ihres Liebhabers war, also wurde es ihr verweigert. Am Tag darauf erschien mir die Frau als Geist. Sie war zu einem Quacksalber gegangen, die ausgesprochen unsaubere Methoden der Abtreibung anbieten, und hatte die Prozedur nicht überlebt. Seitdem frage ich nicht mehr nach", erklärte sie schließlich, nachdem sie eine Weile geschwiegen hatte.
"Das ist noch etwas, was hier anders gehalten wird. Eigentlich sind Abtreibungen verboten, genauso wie Verhütung, und folglich ist es auch verboten Kinder zu töten, wenn sie geboren wurden. Egal, ob es vielleicht besser wäre. Das zählt hier als Mord und dafür wird man gehängt. Ich glaube, die einzige Form von Mord, die nicht mit dem Galgen bestraft wird, ist, wenn jemand einen anderen beim Duell tötet - beispielsweise ein gehörnter Ehemann den Liebhaber seiner Frau."
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Floki Cathcart
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    27.05.15 18:00

Floki hörte ihr schweigend zu.
"Das Militär hat vielleicht die besseren Waffen, aber sie sind die schwären Kämpfer, denn sie fürchten den Tod", gab er zu Bedenken.
"Aber es finden nur die das Dorf, die wissen wo es ist. Also wird es nie zu diesem Kampf kommen", meinte er.
"Irgendwann werde ich vermutlich in mein Dorf zurückkehren und dann wirst du mich begleiten", prophezeite er. Er sollte auf sie aufpassen und das würde er auch. Und in seinem Dorf war siesicher und es würde sich auch keiner daran stören, dass sie Seelen sehen konnte, so wie er.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    27.05.15 19:20

"Das tun sie und deswegen hat man sich Dinge einfallen lassen, wie man die eigenen Soldaten möglichst nicht gefährdet. Hast du schon mal von Kanonen gehört? Ich hoffe wirklich, für dich und deine Leute, dass es niemals dazu kommt, dass die gegen euch eingesetzt werden", meinte sie ehrlich. Die Geister von Soldaten, die durch solche Kanonen gestorben waren, sahen grauenhaft aus. Blutig, die Körper zerrissen, zerplatzt und zerfetzt. Es brauchte immer sehr lange, bis sie heilten - Geister, die keine Ruhe fanden, wie die dieser Soldaten, mussten nämlich durch Verständnis und Mitgefühl geheilt werden, bis sie in der Lage waren, auf die andere Seite zu gehen.
Bei seinen - man mochte es "Pläne" nennen - hob sie den Kopf und sah ihn stirnrunzelnd an. Gut, er hatte sie heute gerettet, aber das gab ihm noch nicht das Recht zu bestimmen, wo sie wann mit hin kommen würde!
"Mal davon abgesehen, dass ich mich nicht daran erinnern kann, dass wir darüber gesprochen hätten und wir uns erst seit ein paar Stunden kennen: Hältst du das wirklich für eine gute Idee?", fragte sie skeptisch.
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Floki Cathcart
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    27.05.15 22:10

"Davon gehört habe ich. Es ist ziemlich feige, denn so gibt es keinen Kampf und wie sollen Odins Walküren die Krieger finden?", meinte er kopfschüttelnd. Es war wirklich einfach nur feige. Das waren aber einige andere Waffen hier auch. Da war ihm seine Axt echt lieber.
"Ich habe mich hiermit auf einen Job auf Lebenszeit eingelassen. Es gibt nur sehr wenige, die Seelen sehen und hören können, deshalb wurde ich ausgewählt, denn nur ich kann mit den Geistern notfalls kommunizieren und dich vor durchgedrehten Geistern schützen. Jedoch werde ich noch mindestens einlal zurück in mein Dorf, aber ich will auch gern vorher bereits dorthin. Also muss ich dich mitnehmen", erklärte er.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    27.05.15 22:42

"Man versucht eben, das Leben der eigenen Leute zu schützen", erklärte Nuray.
"Für die, die dadurch sterben ist es allerdings ein grauenhafter Tod. Wenn die Menscheit aber so weiter macht, werden Kanonen wohl noch nicht die Spitze des Eisbergs sein. Ich befürchte ja, dass irgendjemand mal eine tödliche Krankheit auf seine Gegner loslässt und selbst geschützt ist, weil er allein die Heilung kennt."
Als Floki ihr seinen Gedanken erklärte nickte sie nachdenklich. Sie wollte ja auch nicht der Grund sein, weshalb er nicht mehr nach Hause konnte und sie hatte ohnehin nichts mehr, was sie hier irgendwo festhielt.
"Gut, in Ordnung. Ich möchte dich nur darum bitten, in Zukunft vorher mit mir über soetwas zu reden. Du hättest mich auch einfach fragen können, man kann mit mir reden und ich verstehe ja, dass du wieder dorthin zurück willst", erklärte sie ihm ruhig und freundlich. Vielleicht war er es nicht gewohnt, über solche Dinge mit anderen zu sprechen und hatte deswegen an soetwas gar nicht gedacht.
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