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 [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde

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Floki Cathcart



BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    30.05.15 9:30

Floki nickte leicht.
"Medien können nicht nur Geister sehen, sondern sind auch anfälliger dafür, von ihnen besessen oder einem bösen Geist attackiert zu werden. Mir wurde mal erzählt, dass in den Adern von Sehern göttliches Blut fließe. Ob es nun wirklich mit Göttermacht vermischt ist, weiß ich nicht, aber irgendetwas muss an unserem Blut anders sein und so können Geister uns auch schneller verletzen. Ich weiß nicht, ob du einem bösen Geist begegnet bist, also nicht nur einem wütenden sondern einen, der mit Boshaftigkeit erfüllt ist, aber ich schon. Ein Mann war gegen seinen Willen geopfert worden. Er war unter Drogen gesetzt und sein Geist dann hasserfüllt. Keiner außer mir wusste von der List und ich erzählte es keinem, aber weder ist es ein schöner Anblick, noch eine Ehre. Sie lassen sich nicht besänftigen und so vernichtete ich ihn nach Wochen einfach. Sie können einen ziemlich quälen und vor ihnen kann nur ein Medium dich beschützen", erklärte er ihr.
Endlich kamen sie bei dem Waldstück an und schnell fand er einen geeigneten Baum.
"Ein gesunder Kern und willig, die Welt zu sehen", erklärte er und schlug ein X ind die Rinde.
"Wir werden zu zweit einen größeren Wagen brauchen. Mindestens drei Meter lang, zwei fünfzig hoch und vier breit...", überlegte er und sah kurz zur Baumkrone.
"Wir brauchen einen zweiten", stellte er fest und lief umher.
"Diesen", meinte er.
"Drei Tage werde ich mindestens brauchen", stellte er fest und zog eine größere Axt aus seinem Gepäck und schärfte sie. Er nahm seine Kampfaxt nie für das Holz. Eine Kampfaxt war ein Werkzeug des Tötens und außerdem war sie zu klein.
"Du bleibst besser hinter mir", meinte er und suchte den richtigen Fallwinkel, denn der Baum sollte nicht auf anderen landen und begann dann mit kräftigen Schlägen eine Kerbe in den Stamm zu schlagen.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    30.05.15 12:22

Als Floki meinte, Medien wären mehr durch Geister gefährdet, sah sie ihn sehr erstaunt an.
"Das wusste ich bisher nicht. Mir konnte bisher kein Geist etwas tun. Allerdings hatte ich es auch noch nie mit einem Geist zu tun, der einfach nur böse war. Meine Leute kennen ein paar Dinge, die böse Geister fern halten sollen. Und bisher waren es auch höchstens Geister, die rasend vor Wut waren und die konnte ich beruhigen", erzählte sie. Allerdings hatte etwas sie stutzig gemacht.
"War der Mann von anderen geopfert worden oder gehören Menschenopfer zu deiner Kultur?", fragte sie dann etwas unsicher. Vielleicht lag es einfach daran, dass es hier keine Menschenopfer gab, dass der Gedanke sie etwas beunruhigte. Es war eine Sache, wenn Menschen bei Überfällen getötet wurden, eine ganz andere, wenn sie geopfert wurden.
Bei seinem Auswahlverfahren, beobachtete sie ihn schweigend.
"Sag mir, wenn ich dir bei etwas helfen kann", bot sie dann an, ehe sie sich hinter ihn stellte und beobachtete, wie er den Baum fällte. Sie konnte die Bäume vielleicht nicht verstehen, wie er, aber sie wusste, dass sie keinen auf den Kopf bekommen wollte.
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Floki Cathcart
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    30.05.15 13:40

"Sie sind Teil der großen Versammlung. Die Opfer müssen an die Götter glauben und aus freiem Willen sich opfern. Das können also bekehrte Sklaven sein oder Dorfbewohner. Es gibt insgesamt drei Wikingerdörfer, die ich kenne. Die Opfer müssen erwachsen sein. Meistens sind es Männer. Sieben von jeder Zahl. Es gilt als große Ehre, aber es endet auch das irdisch Leben, also sollte man sich das gut überlegen", erklärte er ihr.
"Nicht unter dem Baum zu stehen wäre hilfreich. Danach kannst du mit helfen, Äste und Rinde zu entfernen. Die können wir dann gleich für das Lagerfeuer nutzen. Es sieht so aus, als bliebe es heute trocken", stellte er fest und nach knapp einer viertel Stunde fiel der Baum.
"Willst du dich um die Äste oder um das Essen kümmern?", fragte er, denn sie sollten Essen suchen, solange es hell war.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    30.05.15 14:36

Nuray nickte leicht bei seiner Erklärung. Wenn sich jemand freiwillig opferte, war das wieder etwas anderes.
Als er meinte, es würde heute wohl trocken bleiben, versuchte sie, einen Blick auf den Himmel zu erhaschen, sah aber hauptsächlich Blätter.
"Ja, gut möglich, dass es trocken bleibt. Bis es hier allerdings richtig trocken ist, müssen noch ein paar sonnige Tage vergehen", gab sie zu bedenken. Die Luft wurde von dem Blätterdach hier unten gehalten und konnte deswgen nur langsam trockener werden und das galt auch für alles andere.
"Da ich höchstens mit der Zwlle ein wenig jagen kann, mir aber erst wieder eine anfertigen muss, ist es denke ich besser, wenn ich mich um die Äste kümmere", meinte sie, nachdem sie kurz überlegt hatte.
"Ansonsten könnte ich höchstens noch Beeren sammeln, wenn dir das genügt."
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Floki Cathcart
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    30.05.15 15:44

Floki nickte leicht und gab ihr das Beil.
"Nimm das für die größeren Äste und schlag sie möglichst nah am Stamm ab", erklärte er.
"Aber pass auf, dass du dich nicht selbst erwischt. Es ist sehr scharf", warnte er sie noch vor.
"In spätestens einer Stunde bin in zurück, fügte er noch hinzu und lief dann los. Es dauerte eine Weile, bis er einige Tiere fing. Leider nur viele kleine Tiere, aber die größeren Tiere waren offenbar in anderen Teilen des Waldes unterwegs. So fing er aber immerhin zwei kleinere Blindschleichen und eine Bisamratte. Es gab am Rand einen kleinen Teich. Nicht sehr groß und ohne nennenswerten Fische, aber offenbar groß genug für Bisamratten.
So kam er mit den drei Tieren und ein paar Beeren zurück.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    30.05.15 16:28

Nuray nahm das Beil und nickte leicht. Gut, das würde sie sicher hinbekommen.
"Bis dann", verabschiedete sie sich von ihm und widmete sich dem Baum. Da weiter untem am Stamm weniger Äste waren und sie deswegen mehr Platz zum Arbeiten hatte, begann sie unten und arbeitete sich so stetig nach oben, wobei sie Flokis Anmerkungen beachtete. Im Laufe der Zeit fanden sich auch immer mehr Geister bei ihr ein, mit denen sie beiläufig sprach, ihre Konzentration galt aber der Arbeit. Es würde nicht bringen, wenn sie es nicht gut machte oder sich verletzte. Allerdings bat sie die Geister, bei Anbruch der Dunkelheit zu sehen, ob die Vampire die Verfolgung wieder aufnahmen.
Die Äste und Zweige stapelte sie sorgsam neben einem trockenen Flecken Erde. Dort würden sie später das Lagerfeuer entzünden.
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Floki Cathcart
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    30.05.15 18:26

Floki kam zu Nuray unhd legte die toten Tiere neben dem Scheiterhaufen ab.
"Gute Arbeit", stellte er fest, nachdem er den Baumstamm gemustert hatt. Es war immer eng am Stamm abgehackt worden. Das erspart beim Abhobeln der Rinde eine Menge Arbeit.
"Soll ich übernehmen?", fragte er Nuray dann nach einer Weile, denn die Arbeit mit dem Beil konnte sehr anstrengend sein. Wenn sie weitermachen wollte, würde er sich um das Essen kümmern. Ihm war es gleich, was von Beiden er machte.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    30.05.15 20:05

Nuray sah auf, als Floki wieder zurück kam. Die Geister schienen nicht so wirklich zu wissen, was sie von ihm halten sollten, aber wenigstens bedachten sie ihn nicht mit ablehnenden Blicken, sondern beobachteten nur neutral. Das war ein gutes Zeichen. Immerhin war er ebenfalls ein Medium, er sollte auch mit ihnen zurechtkommen können. Bei seinem Lob lächelte sie ihn erfreut an. Sie hatte sich auch Mühe gegeben, das genau so zu machen, wie er es gesagt hatte. Nach allem, was er ihr von Bäumen erzählt hatte, wollte sie respektvoll mit dem Baum umgehen.
Bei seinem Angebot zögerte sie kurz, reichte ihm dann aber das Beil. Sie würde am nächsten Tag sicher einen Muskelkater haben, aber sie wollte nicht auch noch verletzt sein. Es war eine harte Arbeit und anstrengend und wenn sie sich nciht mehr richtig konzentrierte, würde sie sich vielleicht tatsächlich noch verletzen. Das konnte jetzt nicht nur lebensgefährlich sein, sie wollte Floki nicht auch noch Probleme mit einer Verletzten machen, nachdem er ihr beistand und auch immernoch auf sie aufpasste.
Also kümmerte sie sich um die Tiere, nahm sie vorsichtig aus und spießte sie wieder auf lange, glatte, entrindete Stöcke, die sie in den Boden rammte, um in Ruhe das Feuer zu entfachen. Sie hatte sogar Äste gefunden mit denen sie die Spieße über das Feuer hängen und die Tiere so rösten konnte.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    30.05.15 21:22

Floki nahm das Beil an sich und dann ihren Platz ein. Er war geübt darin - immerhin machte er das schon etwa zwanzig Jahre. Schon als Kind hatte er tatkräftig beim Bootsbau gehölfen - und so kam er um ein Vielfaches schneller voran. So hatte er die Äste pünktlich zum Essen entfernt und langsam wurde es dunkel. Er würde morgen früh weitermachen, denn im Dunkeln zu Arbeiten, war es zu gefährlich und zudem konnten da Fehlerpassieren, die das Holz ruinierten.
"Wir sollten heute Nacht schlafen", stellte er fest.
"Ich hoffe, deine Geisterfreunde haben in der Nacht ein Auge offen", meite er, denn Geister mussten nicht schlafen und er war zugegeben doch ziemlich müde.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    30.05.15 22:45

Nuray drehte die Spieße immer gleichmäßig und verteilte das Essen schließlich, als es fertig war. dazu aßen sie weiter von dem Brot. Bei Flokis Bekerkung nickte sie leicht.
"Ja, noch eine Nacht ohne Schlaf würde ich vermutlich nicht durchstehen", gab sie dann ehrlich zu und schenkte Floki ein erschöpftes Lächeln. Auf seine Bemerkung zu den Geistern hin, sah sie sich nach ihnen um und nickte dann.
"Ich denke, das tun sie - nicht wahr?", wandte sie sich an die Geister, die ihre Einwilligung bekundeten.
"Na also", murmelte sie dann zufrieden und packte das übrig gebliebene Brot weg und schob ein paar Kieselsteine von ihrem Platz weg. Auf Kieselsteinen schlief man nicht gut, das konnte sie aus Erfahrung sagen.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    30.05.15 23:10

Floki aß sein Essen und er befand, dass Blindschleiche besser schmeckte, als vermutet. Er aß etwas Brot und stellte fest, dass sie demnächst neues kaufen mussten, aber vermutlich brauchte er auch noch ein paar Nägel, Schaniere und einen Riegel. Vielleicht würde er moren oder übermorgen in die Stadt gehen. Nuray könnte entweder mitkommen oder Hobeln.
"Danke", meinte er zu den Geistern und hatte nun aufgegessen. Die Knochen vergrub er und legte sich ebenfalls hin. Sie teilten sich wieder gemeinsam das Fell, da es im Wald doch recht kühl war, Die Feuerstelle war mit Steinen abgegrenzt und das Feuer fast heruntergebrannt, so dass es noch wärmte, aber keine Brandgefahr davon ausging.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    30.05.15 23:42

Nuray tat es Floki gleich und vergrub die Knochen ebenfalls.
Sie schlief sehr schnell ein, schließlich war sie auch entsprechend müde. Es war nicht das erste Mal, dass sie unter freiem Himmel übernachtete und es würde auch mit Sicherheit nicht das letzte Mal sein, das störte sie absolut nicht.
Die Nacht verlief ruhig. Sie vertraute den Geistern, sie würden sich schon rühren.
Als sie am nächsten Tag aufwachte, glaubte sie zunächst im Halbschlaf, die Person, die sie neben sich spürte wäre Tamas, bis ihr schmerzlich wieder in Erinnerung kam, dass es nicht ihr Mann war, sondern Floki. Sie seufzte leise und schimpfte mit sich selbst, dass sie auch nach einem Jahr bei fast jedem Aufwachen glaubte, Tamas wäre neben ihr.
Da sich allerdings menschliche Bedürfnisse bei ihr meldeten, beschloss sie, aufzustehen und suchte sich ein wenig entfernt im Gestrüpp ein passendes Plätzchen. Auf dem Rückweg stellte sie fest, wie trocken ihre Kehle war. Sie sollten vielleicht auch noch relativ bald einen Fluss oder etwas Ähnliches ausfindig machen.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    31.05.15 8:36

Floki wachte dadurch auf, dass Nuray aufstand und stellte fest, dass der Schlaf mehr als überfällig gewesen war. Er stand auf und rollte den Pelz wieder zusammen, bevor er ihn an seiner Tasche festschnürt. Er musste ja nicht überall herumliegen.
Er tat es dann Nuray gleich, bevor er zurückkehrte und sich seinem letzten Stück Brot widmtete.
"Ich muss in die Stadt zum Schmied und zum Markt müssen wir wohl auch. Wenn du willst, kannst du mitkommen", meinte er. Bei den Nägeln und Scharnieren musste er selbst schauen, weshalb er sie schlecht alleine gehen lassen konnte.
"Wir könnten da auch nach einem Pferd für den Wohnwagen suchen oder einem Maultier oder einem Ochsen. Je nachdem, was du davorspannen willst", erklärte er.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    31.05.15 10:39

Nuray aß ebenfalls den Rest ihrer Hälfte des Brots und hörte Floki bei seinen Plänen für den Tag zu.
"Ich komme mit", bestimmte sie.
"Wir sollten auch nach einem Fluss oder so suchen, damit wir Wasser zum Trinken haben", fügte sie dann noch ernst hinzu. Bei einem Zugtier wollte sie selbst sehen. Sie wusste, woran man ein gutes Tier erkannte, das hatte Tamas ihr damals gezeigt, als sie verlobt waren und ihre gemeinsame Zukunft gerade aufbauten. Und mit Hilfe der Geister hatten sie auch gewusst, was der Verkäufer dachte und wie weit sie ihn runterfeilschen konnten. Ihren Mann hatte das ja auch nie gestört, im Gegenteil, er hatte die praktische Seite ihrer Fähigkeit gesehen.
Nachdem sie gegessen hatten, brachen sie auf. Auf dem Weg fanden sie tatsächlich eine Quelle, nicht weit entfernt, von der sie trinken und sich Gesicht, Hände und Hals wenigstens etwas waschen konnten.
Bis zur Stadt war es ein Stück und auch, wenn Nuray von der Arbeit vom Vortag einen Muskelkater hatte, empfand sie es als angenehm, mit dorthin zu laufen. Es war eine leichtere Belastung ihrer Muskeln.
In der Stadt gingen sie zuerst zum Marktplatz, wo Nuray viele Wohnwagen entdeckte und überrascht stehen blieb. Ihr Herz schlug ein wenig schneller. Vielleicht war das ja ihre ehemalige Gruppe? Ob es möglich war einen kurzen Blick auf ihre Kinder zu erhaschen?
Die Enttäuschung kam allerdings gleich darauf, als sie fesstellte, dass es nicht ihre ehemalige Gruppe war. Und trotzdem sollte sie bald eine bekannte Stimme hören - gut mehr oder weniger.
"Nuray?", fragte eine heisere Stimme und sie wandte sich um. Vor ihr stand eine ihrer Schwestern, die erstaunt näher trat.
"Was machst du denn hier allein und wie siehst du überhaupt aus? Trägt man jetzt so feinen Firlefanz in deiner Gruppe, ja?"
Über den spitzen Ton in Marikas Stimme ging Nuray hinweg.
"Das ist eine viel zu lange Geschichte. Was ist mit deiner Stimme los?", fragte sie besorgt, denn ein Gefühl sagte ihr, dass das nichts Harmloses war, auch wenn Marika abwinkte.
"Ist nix. Nur kann ich so unmöglich singen", stellte sie fest. Offenbar kam ihr dann aber eine Idee und sie sah Nuray bittend an. Dass sie sie das letzte Mal so angesehen hatte, war schon sehr lange her. In ihrer Kindheit hatten Marika und sie sich sehr gut verstanden, jedenfalls bis alle bemerkten, dass mit ihr etwas nicht stimmte. Von da ab wendete sich auch ihre Lieblingsschwester von ihr ab.
"Sag mal, Nuray, könntest du nicht für mich einspringen? Du bekommst auch einen Teil von dem Geld, das wir dann verdienen. Es geht um die Ballade der Schwestern und außer mir haben wir hier niemanden, der das singen könnte und ich kann ja nicht, ich würde da nur was krächzen, aber die ist einer der Höhepunkte. Also, bitte, bitte, tu's für mich, hilf uns", bat Marika innständig. Floki hatte sie offenbar noch nicht bemerkt oder wenigstne ignorierte sie ihn, zumindest, bis Nuray fragend zu ihm sah.
"Wäre das in Ordnung?", fragte sie ihn. Es war ja nur ein Lied. Marika sah zu ihrem Begleiter und kniff die Augen zusammen.
"Was hat er da mit zu bestimmen? Er ist keiner von uns, warum bist du mit ihm unterwegs? Du hast doch wohl keinen Bürgerlichen geheiratet?"
Marika ließ ihre Hände los, als hätte sie eine ansteckende Krankheit und wich fast schon angeekelt zurück. Nuray schüttelte aber den Kopf.
"Nein, hab ich nicht. Das ist Floki ein Freund, nicht mehr. Und wir sind keine Bürgerlichen", fügte sie noch ein bisschen verärgert hinzu. Das zu glauben war selbst für ihre Schwester schwach. Diese trat wieder auf sie zu und sah Nuray nun fragend an.
"Lange Geschichte, zu lang", wehrte sie ab.
"Weiß er, dass du ...?"
"Ja, das weiß er", erwiderte Nuray seufzend. Marika schenkte Floki einen mitleidigen Blick.
"Na, seine Entscheidung. Also, hilfst du uns nun?"
Nuray sah wieder zu Floki. Spontan würde sie ja sagen. Er konnte ja seine Besorgungen machen, während sie sang oder zusehen, wenn er wollte, das Lied dauerte ja auch nicht so lang. Und sie würden ein wenig Geld verdienen. Außerdem, und das sah er ihrer Schwester sicher auch an, würde sie nicht mehr lange leben. Das war vermutlich das letzte Mal, dass sie sie sah und da wollte sie ihr diesen Wunsch nicht unbedingt abschlagen.
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Floki Cathcart
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    31.05.15 11:11

Floki lief neben ihr her. Es waren einige Kilometer, aber es störte ihn nicht, sondern es war eine angenehme Abwechslung einfach zu laufen und nicht den Weg zu rennen.
Ihm entgingen die Wohnwagen nicht und er fragte sich, wie man in so etwas lieblos zusammengeschusterten wohnen konnte. Keine Verziehrungen, teilweise provisorisch geflickt. Da steckte nichtmal ansatzweise so viel Liebe drin, wie in seinen Schiffen und das spürte das Holz.
Plötzlich wurden sie von einer Frau angesprochen - oder eher Nuray, denn er wurde ignoriert - denn übersehen konnte man ihn ja kaum.
Er hörte ihr zu und er sah, dass sie so nicht mehr lange hatte. Sie sollte sich bis dahin was anderes suchen, denn vermutlich würde sie nicht mehr singen können. Vielleicht könnte er ihr helfen, aber er sah dafür keinen Grund.
"Schon gut, es wird beim Schmied ohnehin eine Weile dauern. Wir treffen uns einfach hier", schlug er vor.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    31.05.15 13:38

Nuray nickte leicht, als Floki meinte, es würde eine Weile beim Schmied dauern, und folgte dann ihrer Schwester zu deren Wohnwagen.
"Das Kleid können wir sogar so lassen", stellte sie fest, nachdem sie Nuray noch mal genau gemustert hatte.
"Aber an den Haaren müssen wir was machen."
Nuray ließ alles brav mit sich machen. Die Ballade war nicht sehr schwer und den Text konnte man sich auch merken, das war es nicht, weshalb sie ihre Schwester vertreten sollte. Aber man benötigte eine bestimmte Ausstrahlung, die nicht gekünstelt wirken durfte, sonst verlor das ganze Lied seinen Zauber.
Anschließend stellte Marika sie den anderen aus der Gruppe vor, die offenbar nichts von ihrer Fähigkeit wussten und sie recht freundlich empfingen. Bald darauf stand sie auch auf der Bühne und sang (ersetze "Pony" wahlweise durch "Princess" oder "Girl" und das Klavier durch Flöte und Geige XD). Sie liebte dieses Lied und irgendwie fand sie es gut, dass sie es in zweierlei Hinsicht als Abschied singen konnte. Einerseits als Abschied von ihrem bisherigen Leben in einer Zigeunergruppe, andererseits aber auch als Abschied von ihrer Schwester.
Und offenbar kam der Auftritt gut an, jedenfalls gut genug, dass ihr Anteil nicht allzu schlecht war. Sie verstaunte das Geld wieder eng an ihrem Körper und setzte sich schließlich mit Marika dorthin, wo sie sich wieder mit Floki treffen wollte. Das Angebot anderer aus der Gruppe, sich doch ihnen anzuschließen, ein Plätzchen fände man für sie schon, konnte sie gar nicht ablehnen, das tat Marika bereits sehr bestimmt für sie.
"Großmutter Ilona ist gestorben", erzählte sie beiläufig.
"Ich hab es vor zwei Jahren erfahren. Unsere Eltern haben mir erzählt, du hättest geheiratet?"
"Ja", antwortete Nuray leise.
"Tamas hieß er. Wir haben uns sehr geliebt."
Ihre Schwester seufzte leise und bedachte Nuray mit einem strafenden Blick.
"Gerade wenn du ihn geliebt hast, hättest du besser daran getan, dich von ihm fern zu halten. Wusste er es? Du weißt doch, was du bist. und auch, wenn dieser andere Freund weiß, was du bist, würdest du gut daran tun, allein unterwegs zu sein. Jeder, der länger in deiner Nähe ist, stirbt."
"Wir sterben alle früher oder später. Ja, Tamas wusste es, genauso unsere Kinder, seine eltern und jeder andere in der Gruppe."
"Ach, du kannst Kinder bekommen? Die Armen! Sind deine Kinder auch tot?"
"Nicht alle. Ich hoffe, dass die, die ich zurück lassen musste, noch leben. Nach Tamas' Tod wurde ich fort gejagt."
"Dann war diese Gruppe offenbar schlauer als dein Mann und du. Du ziehst den Tod an, das gehört zu dir, akzeptier das. Du gehörst zu den Toten, nicht zu den Lebenden."
"Mag sein, aber ich spreche normalerweise nicht so ausdauernd über den Tod, wie du und jeder, der weiß, was ich bin und damit ein Problem hat", erwiederte Nuray nun doch langsam etwas verärgert. Sie war geduldig, aber auch ihre Geduld kannte Grenzen.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    31.05.15 15:28

Floki war zum Schmied gegangen undnach einer Weile hatte er zusammen, was er brauchte und sogar Räder hatte er gleich welch beim Kutschenbauer bekommen. Sie waren einfach beständiger, wenn sie mit Eisen beschlagen waren. Nach kurzem Suchen hatte er die Stelle wiedergefunden und bemerkte, dass Nuray und ihre Schwester sich unterhielten.
"Du bist den Toten gerade näher, als Nuray", stellte er amüsiert fest und trat zu ihnen.
"Es ist ein Privileg die Toten zu sehenen, kein Fluch", fügte er überzeugt hinzu. Er sah es zumindest nie wirklich als Fluch an, immerhin hatte ihm das nie Probleme bereitet.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    31.05.15 16:40

Nuray wurde erst auf Floki aufmerksam, als dieser bereits seinen Kommentar abgab, woraufhin sie leise seufzen musste. Er hätte es ihr nicht sagen sollen.
Marika aber wurde ganz blass und sah sie fassungslos an.
"Da hast du nicht getan! Deine eigene Schwester!", empörte sie sich und packte Nuray an den Handgelenken.
"Mach es rückgängig! Wie kannst du nur? Ich hab auch Kinder! Du kannst mich doch nicht sterben lassen! Mach es rückgängig!"
Nuray versuchte, sich zu lösen, aber je mehr sie versuchte, los zu kommen, desto mehr quetschte Marika ihre Handgelenke.
"Ich kann dir nicht helfen!", antwortete sie dann seufzend und biss sich auf die Unterlippe, als ihr Griff noch fester wurde.
"Du bist krank, dafür kann ich nichts! Schon als du uns vorhin angesprochen hast, warst du in dem Zustand."
"Ich glaube dir nicht! Du ziehst den Tod an, Nuray, und die Menschen um dich sterben, wie die Fliegen! Aber nicht mit mir! Du wirst dieses Schicksal jetzt augenblicklich abwenden, oder ich schwöre dir, ich werde die letzte Person sein, die du ins Unglück gebracht hast!"
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    31.05.15 20:40

Floki beobachtete das Treiben eine Weile. Und er hatte gedacht, seine Nachbarin im Dorf wäre hysterisch gewesen, aber die Frau toppte alles.
"Jetzt reicht es aber", meinte er und befreite Nuray aus dem Griff.
"Ihr seid zusammen jahrelang aufgewachsen, da passiert nicht wegen ein paar Minuten etwas. Es ist schlichtweg der Lauf der Dinge, dass Menschen sterben. Würde es daran liegen, dass sie ein Medium ist, dann müsste mein Dorf schon ausgestorben sein. Ich sehe sie auch und meiner Familie und meinen Freunden geht es klasse. Also wenn du wem die Schuld geben willst, dann deiner Lunge", stellte er nun doch genervt fest.
"Bist du hier fertig?", fragte er Nuraydann.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    31.05.15 23:07

Nuray warf Floki einen dankbaren Blick zu, als er sie befreite und trat schnell einen Schritt zurück, um etwas Abstand zwischen ihre Schwester und sich zu bringen, was sie aber nicht gebraucht hätte, da Marika ebenfalls zurückwich, als Floki sagte, dass er ebenfalls die Toten sah. Ich Schwester sah daraufhin fassungslos und sehr, sehr blass aus.
"Ja, das bin ich", antwortete Nuray ihm und bedachte Marika mit einem enttäuschten und verletzten Blick, bevor sie mit ihm ging. Etwas außerhalb der Stadt hatten sie auf dem Hinweg einen Pferdehändler gesehen. dort sahen sie sich um und kauften schließlich ein kräftiges Kutschpony und passendes Geschirr, mit dem sie die gekauften Lasten dann auch auf das Pony luden und wieder zu der Stelle ihres Lagerfeurrs gingen, wo sie das Pony abluden und festbanden.
Nuray hatte Floki das verdiente Geld gegeben. Es machte keinen Sinn, wenn sie das trennten und er sollte es ruhig aufbewahren. Das gestaltete sich bei ihrem Kleid ein bisschen schwierig.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    01.06.15 6:32

Floki begleitete Nuray zum Pferdehändler, da aber seine Spezialität eher die Schiffe, als die Kutschen waren, überließ er ihr die Wahl. So hatten sie am Ende zwar einiges an Geld auf dem Markt gelassen, aber Floki hatte zum Glück einiges übrig. Dennoch sollte er vielleicht die nächsten Wochen darüber nachdenken, ein neues Boot zu bauen. Es waren selten diese großen Schiffe auf denen zwanzig bis vierzig Leute Platz fanden. Hier waren sie eher zur Demonstration und privaten Vergnügen gemacht, so dass er sie für bis zu zehn Personen baute.
Floki hatte das verdiente Geld von Nuray zu seinem in den Ledergeldbeutel verstaut und lief neben ihr und dem Pony zum Lager zurück. Es war schon etwa zwei bis drei Stunden - ein wenig würde er noch arbeiten können und so machte er sich auch gleich daran, die Rinde abzuhobeln.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    01.06.15 13:21

Nuray kümmerte sich um das Pony, ließ es etwas am Fluss trinken und band es dann an einem Baum an, sodass es etwas fressen konnte. Außerdem legte sie noch die Äste mit den Blättern so hin, dass das Pony ran kam. Die Blätter brauchten sie nicht, sie brannten nciht gut und führten nur zu einer Menge Rauch. Und sie wollten nun wirklich niemandem Rauchzeichen geben.
Sie half Floki wieder da, wo sie konnte, stapelte ansonsten bereits wieder Holz für das Lagerfeuer im dafür vorhergesehen Steinkreis zusammen und benutzte ihr Kleid wie eine Tasche und sammelte darin essbare Beeren, Pilze, Wurzeln und was sie sonst noch so alles fand. Jagen konnte sie ja noch nicht, auch wenn sie versuchte, ein paar Vögel mit Kieselsteinchen zu erwischen. Mit einer Zwille ging das einfach besser.
Ihre Ausbeute wusch sie dann am Fluss etwas und packte sie beim Lager wieder in ein Tuch.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    01.06.15 16:28

Floki arbeitete unterdessen noch bis zum Sonnenuntergang - das waren immernoch knapp acht Stunden - und hatte so immerhin die Rinde abbekommen und ihn mit Nurays Hilfe in mehrere Teile zersägt. Er hatte sich einiges an Werkzeug vom Tischler gegen eine Gebühr ausgeliehen, denn alles trug er nicht mit sich herum. Morgen würde er den zweiten Baum fällen und dann konnte Nuray die Rinde abhobeln, während er Bretter aus den Stammteilen arbeitete. Vielleicht konnte er auch schon beginnen zu montieren. Morgen mussten sie nicht fort, da hatte er 14 Stunden Zeit, da schaffte man viel.
Nun war der Arbeitstag aber erstmal beendet und es gab Abendessen.
"Ich kann dir zeigen, wie man mit einer Schleuder jagt", bot Floki ihr an, während sie aßen.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    01.06.15 19:47

"Wenn du eine hast, dann brauchst du es mir nicht zu zeigen. Ich kann mit der Zwille - oder Schleuder - jagen, aber bei mir scheiterte es bisher am Fehlen einer solchen", antwortete sie ehrlich.
"Ich hab versucht, mit Kieselsteinen zu werfen, aber die haben nicht genug Kraft dahinter, wenn sie einfach geworfen werden."
Nuray war fertig mit essen und lehnte sich leicht zurück.
"Wie kommst du voran? Wenn ich dir bei etwas helfen kann, sag es ruhig", erinnerte sie ihn. Sie wollte ihn nicht alles allein machen lassen, sondern durchaus helfen, aber da sie nicht wusste, worauf sie beonders achten musste, war sie ein wenig verunsichert.
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    01.06.15 21:14

Floki kicherte leise.
"Du hättest mich nur fragen müssen", meinte er, stellte kurz die Schale mit den Pilzen ab und holte dann seine Schleuder aus einem kleinen Beutel, der an seinem Gürtel befestigt war.
"Du kannst sie erstmal nehmen", meinte er zu ihr.
"Aber verlier sie nicht", fügte er hinzu und aß weiter.
"Morgen fälle ich den zweiten Baum. Du kannst das abhobeln übernehmen", schlug er vor.
"Aber erst morgen. Im Dunkeln zu arbeiten ist zu gefährlich", gab er zu Bedenken.
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Nuray Eminya Éjszaka
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BeitragThema: Re: [24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde    01.06.15 22:05

Woher haben die eine Schale?^^ Ich würde sagen, die wurden geröstet XD Eal^^
_______________
Nuray sah ein wenig irritiert aus, als er die Konstrucktion aus Stricken herausholte.
"Vielleicht musst du es mir doch erst zeigen. Offenbar sehen bei uns Schleudern anders aus: Ein Stock mit einer Gabelung, zwischen die mehr oder weniger elastisches Stück Stoff gespannt ist. Auf den Stoff legt man einen Stein, spannt ihn, visiert zwischen den Ästen des Stocks hindurch das Ziel an und lässt los", erklärte sie und betrachtete seine Schleuder interessiert.
"Der Stoff meines Kleides ist nicht elastisch genug, sonst hätte ich bereits versucht, daraus was zu basteln."
Bei seiner Erklärung zu den Arbeiten am nächsten Tag, nickte sie leicht.
"Das stimmt. Außerdem solltest du dich auch mal ausruhen. Das geht dann im Dunkeln am Besten."


Zuletzt von Nuray Eminya Éjszaka am 01.06.15 22:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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[24.-XX.7.1823] Ein neuer Wächter | Erde

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