Ein freies Vampir-RPG in der Mitte des 19. Jahrhunderts
 
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 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste

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Lamia Lacrima
Clanoberhaupt



BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   01.08.15 18:44

Lamia betrachtete die jüngere Vampirin neben sich einen Moment lang schweigend.
"Nun, ich sage es mal so: Um Veränderungen zu bewirken, sind ein Name und ein Posten nicht abträglich. Aber diese beiden Faktoren entscheiden nicht darüber. Um Erfolg zu haben, bedarf es anderer Qualitäten. Ich kann jemandem einen Posten verleihen, aber das heißt noch lange nicht, dass derjenige die von ihm gewünschten Änderungen auch in die Tat umsetzen kann. Einen Namen muss man sich selbst erarbeiten und verdienen, wobei ein Amt natürlich hilfreich sein kann. Nun, Sie legen sich noch nicht auf ein Amt fest. Welches für Ihre Zwecke geeigneter ist, hängt natürlich von Ihren Absichten ab und davon, wie Sie weiter verfahren wollen. Wenn Sie nicht in Rom leben wollen, könnte das Amt als Senatsdienerin eher schwierig auszuführen sein. Nicht unmöglich, aber sehr, sehr schwerig."
Lamia schwieg kurz, damit ihre Gesprächspartnerin darüber nachdenken konnte.
"Als Provinzstatthalterin würden Sie mich in Ihrer Gegend vertreten. Da will ich natürlich wissen, was Sie verändern wollen und, dass unsere Werte sich ungefähr decken."
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Calayda Disrun
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   03.08.15 22:50

„Nur Musik?“, fragte Cal mit hochgezogenen Augenbrauen.
„Also, nichts gegen Musik, aber es gibt noch mehr Künste und nicht jeder hat die gleichen Begabungen. Manche können vielleicht besser zeichnen oder schreiben oder sind sehr sportlich oder interessieren sich für die Wissenschaft. Sogar Konversation kann als Kunst betrieben werden“, gab sie lächelnd zu bedenken.
„Allerdings kann man natürlich nicht alles anbieten, wenn nur wenig Personal da sein soll. Das ist denke ich auch gut so. Je mehr Leute auf diese Art von uns erfahren, desto größer ist die Gefahr, dass jemand sich versehentlich mal verplappert. Hm … du könntest höchstens herumfragen, ob der ein oder andere Vampir vielleicht bereit wäre, Kurzkurse für interessierte Kinder anzubieten. Dann könnten die Kinder noch andere Vampire kennen lernen – die müssen sich aber dann natürlich an Regeln halten – und Hemmschwellen würden abgebaut werden“, schlug sie dann weiter vor und trank nachdenklich von ihrem Blut.
„Sei vorsichtig mit solchen Prognosen“, riet sie ihm, als er vom finanziellen Stand des Heims sprach.
„Du gehst damit davon aus, dass die Welt so bleibt, wie sie jetzt ist und in der letzten Zeit war. Es kann immer etwas Großes passieren, das alle Planungen über den Haufen wirft. Wenn ich etwas in meinem Leben gelernt habe, dann, dass nichts so bleibt, wie es ist. Was Finanzen angeht, solltest du aber wirklich besser mit Lamia als mit mir sprechen. Ich bin besser darin, das Geld auszugeben, als es aufzutreiben.“
Cal kicherte vergnügt und warf in einer leichten Bewegung ihre goldblonden Locken über die Schulter. Auch, wenn sie sich auf die Unterhaltung mit Castiel konzentrierte und die meisten Anwesenden mit ihrer Nervosität zu tun hatten – die Bewerber hatten ab und an ein paar Begleiter dabei und die interessierten Blicke dieser Leute bemerkte sie durchaus auch. Und da Cal leidenschaftlich gern Kontakte knüpfte, war es nicht verwunderlich, dass ein solcher Empfang für sie wie ein kaltes Buffet voller luxuriöser Köstlichkeiten erschien.
„Aber Wenn du die Kinder regelmäßig an die frische Luft bekommen willst, kannst du ja Gärten mit Nutzpflanzen bepflanzen und die Kinder könnten die Pflanzen selbst umsorgen und die Ernte kann in den Speiseplan eingearbeitet werden. Pflanzen oder auch Tiere sorgen dafür, dass Kinder lernen, Verantwortung zu tragen. Und wenn sie mit dem Wissen um uns aufwachsen, dann tragen sie eine gewaltige Verantwortung. Für sie sind Vampire normal, aber sie werden früher oder später lernen müssen, dass Vampire nicht für alle normal sind und man mit Unwissenden nicht über uns sprechen sollte. Ab einem gewissen Alter begreifen sie das sicher, aber wenn sie noch ganz klein sind eher nicht.“



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Laila Faye Alcatraz
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   04.08.15 20:15

Quincey schnaubte belustigt und sah sie mit zur Seite gelegtem Kopf an.
„Also wäre es dir lieber, ich rede, ohne vorher darüber nachgedacht zu haben?“, fragte er Laila mit einem schiefen Grinsen, die daraufhin leise lachen und den Kopf schütteln musste. Quincey hatte ein sehr vergnügtes Gemüt, lachte viel und brachte auch seine Umwelt häufig zum Schmunzeln, wenn auch nur durch den sehr ungleichen Kampf Quincey gegen die untote Eimer-Armee und die verfluchten Balken der Vernichtung
„Nein, das ist wirklich keine gute Idee“, schloss sie amüsiert. Bei Jacks Mine zu Quinceys Spitznamen sah sie den Texaner spitzbübisch von der Seite an.
„Ja, ich weiß auch nicht, was er damit bezweckt, vermutlich will er mich ein klein wenig foppen.“
„Aber nicht doch“, wehrte Quincey gutmütig ab. Es war die Tonlage, die er meistens bei gereizten Tieren anschlug, tief, beruhigend und volltönend.
„Ich will dich damit nicht foppen, Kleines, es ist ein Kompliment. Ich hatte mal eine Stute, die immer ihren eigenen Kopf hatte und durchsetzen wollte. Da half kein gutes Zureden. Irgendwann haben wir aber bemerkt, dass sie sehr anschmiegsam und brav wurde, wenn man ihr einen Zuckerwürfel angeboten hat. Sollte man nicht andauernd machen, aber ab und an geht das schon. Ab da wurde sie nur noch Sugar Cube genannt. Ihren eigentlichen Namen weiß ich gar nicht mehr. Und Laila, du kannst mir glauben, nur Leute, die es sich verdient haben, bekommen von mit einen Spitznamen mit einem tierischen Namenspaten.“
Bei der Erzählung war ein leichtes Lächeln auf Lailas Züge getreten und nun fühlte sie sich tatsächlich ziemlich geschmeichelt. Seit sie auf der Burg war, hatte sie Quincey doch etwas kennen gelernt. Er schien sich immer dazu bemüßigt zu fühlen, auf sie aufzupassen. Und deswegen wusste sie, welchen hohen Stellenwert Tiere bei ihm hatten. Daher glaubte sie ihm auch, dass es eine Ehre war, wenn er sie nach einem Pferd benannte.
„Sehr schön“, stellte der Texaner zufrieden fest, als Jack einwilligte, mit in den Garten zu kommen.
„In die Bibliothek könnt ihr noch oft genug, aber wer weiß, ob ihr noch mal die Gelegenheit habt, diesen Garten zu sehen? Man muss das Leben beim Schopfe packen und mitschleifen.“
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Abraham van Helsing
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   05.08.15 8:53

Abraham war mehr als erstaunt, als er tatsächlich Ramona gegenüber stand, immerhin hatte er sie schon seit Jahren für tot gehalten. Und nun stand sie hier: quicklebendig und in Lebensgröße. Er konnte es nicht glauben.
"Ramona", erwiderte er noch immer überrascht.
"Ich hielt dich für tot", gab er zu und ergriff kurz ihre Arme, wie um sich zu überzeugen, dass sie wirklich da war, bevor sich ein erleichtertes und überglückliches Lächeln auf seinem Gesicht ausbreitete.
"Ich bin so froh, mich geirrt zu haben", gab er zu und ließ sie los, als ihm klar wurde, dass er sie noch immer festhielt.
"Wollen wir in eine etwas ruhigere Ecke gehen? Wir haben uns vermutlich einiges zu erzählen", vermutete er und sah sich kurz um.
"Vielleicht dort hinter? Schlug er vor und deutete zu einer etwas leereren Ecke bei einer Säule.


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Castiel Reuven
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   07.08.15 11:44

Castiel lauschte ihr schweigend.
"Wie du sagtest: es kann nicht jeder alles und meine Begabung liegt nicht unbedingt in der Kunst und noch weiß ich nicht, wen ich zusätzlich einstelle, aber wenn ds angelaufen ist, denke ich darüber nach. Nur erachte ich Kurzkurse für wenig sinnvoll", gab er zu. Wenn man etwqs machte, sollte sich das nicht nur auf ein paar Wochen beschränken", gab Castiel zu.
"Ich setze darauf, dass sich die Geschichte immer wieder wiederholt. Inflation, zusammenbruch, erholung. Gehe ich von gleichbleibend aus, würde ich noch länger auskommen. Ich lebe lange genug, um das mittlerweile einschätzen zu können", meinte er.
"Es wird Tiere und Gärten geben, doch zunächste wird es sich die nächsten Jahre einspielen müssen", gab er zu und trank sein Glas leer.


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Ramona van Helsing
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   10.08.15 7:37

Ramona sah Abraham einfach nur aus ihren rehbraunen Augen heraus an. Sie konnte es nicht fassen das er nach all den Jahren einfach vor ihr stand.
In ihren letzten Tagen als Mensch hatte sie sich nichts sehnlicher gewünscht und nun stand er vor ihr.
Seine Berührung versetzte ihr einen elektrischen Schlag und für einen Augenblick zuckte sie zusammen.
Und gleichzeitig erfuhr sie so das sie es sich nicht bloß einbildete.
Die junge Vampirin sah Abraham an und auf seinen Kommentar hin brauchte sie eine Weile ehe ihre Stimme wieder ihrem Befehl gehorchte.
"Nicht weniger Tot als du.", antwortete sie und sie fragte sich sogleich was das für ein Unsinn war den sie da redete.
Als er vorschlug in eine ruhigere Ecke zu gehen nickte sie und sie sah sich um.
"Wie wäre es mit dort hinten?", fragte sie und sie zeigte in eine abgelegene Nische.



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Daenerys Draculea
Blutsfamilie
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   10.08.15 8:16

Daenerys hörte der Älteren zu und sie spannte sich unwillkürlich an.
Fast schon rechnete sie damit das sie des Platzes verwiesen wurde.
Doch Lamia legte ihr ihre Sicht der Dinge dar, und Daenerys sah zu ihr, und sie hörte ihr zu.
Ein Wohnsitz in Rom wäre das geringste Problem, und da sie teleportieren konnte würde auch die Ausbildung ihrer Schützlinge nicht leiden.
"Es wäre kein Problem in Rom sesshaft zu werden.", stimmte sie ihr dann zu und als Lamia sie aufforderte ihre Pläne zu verraten nickte Daenerys.
"Gern. Ich plane eine Schule für Vampire aufzubauen. Eigendlich sollte dies Aufgabe der Schöpfer sein, doch ich beobachte immer wieder das Neugeborene ihrem Schicksal überlassen werden. Ich kann keinen Schöpfer zwingen sich um die Neugeborenen zu kümmern, auch wenn ich es zu gerne würde, doch ich kann den Neuvampiren einen Raum geben an dem sie in aller Ruhe auf das Vampirsein vorbereitet werden können, mit allem was dazu gehört. Geben trainieren, wie sie unauffällig von Menschen trinken, wie sie sich unter ihnen bewegen, wie sie ihre Kräfte richtig einteilen, und ein gewisses Maß an Bildung um in der jahrtausende alten Gesellschaft der Vampire zu bestehen.", erklärte die blonde Vampirin ihr Anliegen.
_________________________________

Da ich quasi auf dem Sprung bin würde ich sagen wenn bis morgen kein Post mit Jack kommt dürft ihr mich gerne überspringen. Wink



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Jack Seward
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   10.08.15 11:49

Jack sah zu Quincey und Laila und bei der Erklärung seines Kumpels huschte ein Schmunzeln über seine Lippen.
"Ah ja.", meinte er dann und er stellte fest das er wohl öfters bei seinen Mitnovizen sein sollte.
Doch er hielt sich bevorzugt in der Bibliothek auf, außer sie hatten Unterricht oder Training.
Er hoffte sehr das Daenerys mit ihrem Plan Erfolg hatte, denn er fand ihre Idee gut, und er würde sie unterstützen wenn er denn soweit war.
_____________

Oki, ich komme doch zum posten. Very Happy



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Lamia Lacrima
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   03.09.15 23:03

Lamia entging nicht, wie sich die Frau neben ihr anspannte, reagierte darauf aber nicht. Dennoch gab es ihr ein bisschen weitere Informationen, die sie registrierte und zu den bereits vorhandenen ablegte.
Die Vampirin sagte, dass es für sie kein Problem wäre, in Rom sesshaft zu werden, woraufhin Lamia einen Moment stehen blieb und sie aufmerksam von oben bis unten betrachtete. Sie vermutete, dass die Jüngere nicht wirklich wusste, wovon sie da sprach, ihre Antwort war zu schnell und mit ehrlicher Leichtigkeit und Sorglosigkeit gekommen. Auf diese Art in Rom zu leben bedeutete, sich der Stadt und ihren Bewohnern hinzugeben, man musste ein Teil dieser kleinen Welt unter der Erde werden, Seele und Herz mussten hier sein, Rom musste in den eigenen Adern fließen. Nur dann konnte man die Stadt und die Politik, die hier betrieben wurde verstehen und nur dann konnte man Erfolg haben. Um ehrlich zu sein bezweifelte Lamia sogar ernsthaft, dass die Vampirin jemals für längere Zeit an einem anderen Ort gelebt hatte – gelebt, nicht gewohnt.
„Es gehört mehr dazu in Rom zu leben, als eine Insula zu bewohnen“, gab sie schließlich mit überraschend weicher und sanfter Stimme zu bedenken.
„Ich denke, dass Ihr Verstand dafür vielleicht bereit wäre, aber tief im Inneren wissen auch Sie, dass der Zeitpunkt, zu dem Sie wirklich in der Lage wären, Senatsdienerin zu werden, noch nicht gekommen ist. Konzentrieren wir uns also auf das Amt der Provinzstatthalterin. Wer weiß? Vielleicht kommt die Zeit noch, in der Sie bereit sind, wirklich hier zu leben.“
Lamia schenkte ihr ein freundliches Lächeln und setzte den Spaziergang fort, wobei sie ihr zuhörte, was ihr Anliegen anging.
„Faszinierend“, kommentierte sie schließlich mit einem recht neutralen Unterton, bevor sie leise auflachen musste
„Verzeihung, es ist nur für mich ein relativ amüsanter Zustand, da vor wenigen Tagen ein Freund mit mir über eine Ausbildungsstätte gesprochen hat. Nicht für Novizen, sondern für Spender und ich auch damals bei der Arbeit an der Botschaft in Paris beteiligt war. Ich habe also nicht zum ersten Mal mit dem heiklen Thema der Ausbildung zu tun und so wie es aussieht, hängt das Thema auch etwas an mit. Zugegeben, ich fühle mich etwas geschmeichelt, dass Sie damit zu mir kommen, immerhin wechseln ja auch ein paar der Leute der anderen Ältesten zu mir und diese haben dementsprechend ebenfalls einen Bedarf an motivierten Leuten. Nun, grundsätzlich bin ich natürlich immer dafür, dass Novizen ohne Schöpfer von der Straße und in sichere Obhut gebracht werden. Haben Sie bereits konkrete Ideen? Ich könnte auch den Kontakt zu Carmen, der Provinzstatthalterin von Frankreich, herstellen. Sie hat einige Erfahrung damit, ein ganzes Land nach verlassenen Novizen abzusuchen, auch wenn leider selten der ein oder andere von den Stämmen zuerst gefunden wird“, gab sie offen zu. Bei diesen Worten musste Lamia unwillkürlich an ihren neuen Schüler denken, der in seinem Zimmer lernte. Es war seine zweite Nacht bei ihr. Er sollte sich noch ausruhen und beginnen, die Grundlagen zu erlernen. Erst dann konnte sie ihn langsam wieder an die Gesellschaft anderer gewöhnen.
„Ach ja, und da es ja um die Ausbildung von Novizen geht: Sie haben einige Novizen und ich würde gerne beobachten, wie Sie miteinander interagieren, wenn Sie einverstanden sind. Dafür können Sie sie natürlich gleich her holen oder ich würde Sie später, wenn Sie unter sich sind, beobachten, wenn Ihnen das lieber ist.“



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Calayda Disrun
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   03.09.15 23:29

„Du verstehst das Konzept von Kurzkursen nicht“, meinte Cal dann nachsichtig.
„Es geht nicht darum, eine Sprache in einer Woche oder so zu lernen. Es geht darum, dass den Leuten in einer kurzen, intensiven Phase, in der man sich mit einem Thema auseinander setzt, die Grundlagen gezeigt und diese Werkzeuge an die Hand gegeben werden. Oder man bekommt Tipps oder eine Rückmeldung zu dem, was man bisher getan hat. Es geht nicht darum, jemandem alles, was es zu wissen und vor allem zu entdecken gibt, zu zeigen. Nur die Grundlagen, man baut ein solides Fundament. Das Gebäude darauf kann dann im Selbststudium errichtet werden. Und wenn jemand ab und an vorbei kommt und solche Kurzkurse oder Betreuung anbietet, dann können die Kinder auch immer wieder mit der Person sprechen und sich hier und da helfen lassen.“
Cal grinste Castiel schief an und blinzelte unschuldig.
„Denkst du ich habe der Gruppe junger Damen, die ich zu meiner Menschenzeit um mich gescharrt hatte, die Kunst der Verführung komplett gelehrt? Ich hab Ihnen die Grundlagen erklärt und den einen oder anderen Trick gezeigt. Den Rest, den eigenen Stil, den haben sie selbst entwickelt.“
Das schalkhafte Glitzern in Cals Augen verschwand, als sie wieder ernster wurde.
„Aber du hast Recht, all das muss erst mal anlaufen, wer weiß, was sich dann entwickelt. Mit dem Wirtschaftskreislauf hast du bedingt recht. Niemand weiß, wann der nächste Zusammenbruch kommt und wie schwer er sein wird. Es könnte einen Krieg geben oder eine Hungersnot. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts musste Lamia mich sehr an die kurze Leine nehmen, sonst hätte ich so viele Menschen verwandelt, die so verhungert sind. Als Vampire hätten sie Blut gebraucht, aber Lamia wollte einen Boom unter den Vampiren vermeiden, wenn du dich erinnerst. Mehr Vampire würden nur mehr tote Menschen bedeuten und noch mehr Vampire, die noch mehr Blut brauchen, was zu noch mehr Toten führen würde. Essen erscheint uns nicht so wichtig, aber die Menschen brauchen Essen, gerade Kinder. Bei einer Hungersnot kann das schnell schwierig werden. Und dann gibt es vermutlich auch noch mehr Waisenkinder, die man aufnehmen könnte, aber du siehst, wo das Problem liegt, oder? Pass einfach gut auf und bleib hellhörig, ja?“



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Abraham van Helsing
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   05.09.15 11:47

Abraham schmunzelte leicht.
"Der Punkt geht an dich", stellte er fest und ging dann mit ihr etwas an den Rand in eine ruhigere Ecke, wo sie nicht so im Gewühl waren und in Ruhe miteina der reden konnten. Später würde er Jack sagen, dass Ramona hier war, doch dieser war noch bei den anderen und so konnten er und Ramona in Ruhe miteinander reden.
"Wo warst du eigentlich die letzten Jahre?", fragte er Ramona dann. Sicher, es war gut, dass sie sich nicht getroffen hatten, denn er war durch und durch Jäger gewesen, aber es interessierte ihn.


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Castiel Reuven
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   05.09.15 12:00

Castiel hörte ihr zu und lächelte leicht.
"Das ist wohl etwas, was mir als geborener Vampir fremd ist. Wenn ich etwas lernte, dann richtig und komplett, immerhin habe ich keinen Zeitdruck, wie ihn die Menschen haben", stellte er mit einem leichten Lächeln fest.
"Nein, das wann weiß niemand, aber dass es ihn gibt, ist sicher. Ich vermute innerhalb der nächsten 25 bis 50 Jahre. So lange braucht es, bis ein Land wieder bereit für einen Krieg ist. Hungersnöte haben auch ein relativ regelmäßiges Muster. Schaut man sich die Geschichte an, kann man diese Ereignisse plus minus 25 Jahre voraus sagen. Die Menschen und die Natur sind berechenbar. Auch bei den Vampiren verhält es sich so, nur sind die Abstände größer, aber es ist auch nur die Frage des Wann", stellte er fest.
"Aber ich habe viele Vorkehrungen getroffen - so schnell wird das Heim nicht pleite sein und ich denk innerhalb der nächsten 50 Jahre wird es eine Eigendynamik haben und sich selbst tragen können", meinte er überzeugt.
"Aber keine Sorge, ich passe auf", versprach er.


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Konrad von Marburg
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   06.09.15 10:43

Konrad hatte - wie alle anderen Vampire auch - eine Einladung zu der Zeremonie zur Ernennung der neuen Ältesten über die Goldene Ader erhalten. Ihn interessierte das nicht wirklich, denn der Einzige, dessen Wille zählte und der das Schicksal aller bestimmte, war Gott. Alle Entscheidungen, die getroffen wurden, wurden getroffen, weil er es so wollte. Also sah er es als nicht sonderlich wichtig an, zumal er dieses drumherum übertrieben fand. Eine Kurzmeldung a lá Lamia Lacrima ist die neue Älteste würde doch reichen? Das nahm schon Ausmaße von der Erwählung des Papstes oder der Könige früher gleich. Er fand es Verschwendung, aber er würde dennoch gehen, denn es würden viele Boten versammelt sein, die er erreichen könnte. Rom hatte sich in den 300 Jahren, die er nicht hier war, sehr verändert - zumindest das Rom der Menschen. In dem der Vampire herrschte Stillstand, was Konrad immer wieder etwas Unbehagen bereitete. Er reiste durch die ganze Welt, sah den Fortschritt und die Veränderung und wenn man hier herunterkam, sah man nichts davon. Es zeigte immer wieder den Unterschied zwischen den Boten und den Menschen. Die Boten brauchten scheinbar keinen Fortschritt. Sie traten auf der Stelle und verfielen in geistige Lethargie. Es war an ihm, sie da raus zu holen. Ihnen klar zu machen, wo sie hingehörten und dass sie eine Aufgabe hatten, aber das war nie leicht.
Konrad verfolgte die Zeremonie wortlos und als Lamia Lacrima verschwunden war, begann nun er zu den Boten zu reden.




Text: Artus "Der Heiler"          Rahmen: deviantart von Bnspyrd
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Daenerys Draculea
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   26.12.15 23:07

Daenerys sah zu der deutlich Älteren Vampirin neben der sie im Garten der Villa Iúliarum her lief.
Der blonden Vampirin entging nicht das sie bei ihrem Gegenüber Zweifel hervor rief, weshalb sie entschied von dem Posten als Senatsdienerin zurück zu weichen.
Vermutlich hatte sie sich in ihrem Eifer ein wenig zu übernommen.
Doch ihr Ziel war das Gleiche, sie wollte eine Ausbildungsstätte für Vampire schaffen die von ihren Schöpfern im Stich gelassen wurden.
So wie sie einst.
Daenerys hörte Lamias Ausführungen genau zu und es amüsierte sie ein klein wenig das sie offenbar nicht die Erste war die den neuen Umbruch nutzte um sich dem Thema Ausbildung zu widmen.
"Ich dachte an eine Zufluchtsstätte. Mein Bruder besitzt eine Burg, und diese würde er mir und den Novizen zur Verfügung stellen. Die Novizen die Sie kennen gelernt haben leben bereits dort. An diesem Ort leben und lernen sie, geschützt vor Jägern und natürlich vor Tageslicht. Außerdem ist diese Burg für Vampire ausgerichtet. Neuverwandelte Vampire können sich also erst einmal an ihre neue Situation gewöhnen, und müssen sich nicht gleich mit den ersten Hürden in der Menschenwelt herum schlagen. Wie ich bereits sagte, ich spreche hier von Vampiren die von ihren Schöpfern allein gelassen werden. Und davon gibt es offenbar einige.", fuhr sie dann ruhig fort.
Dann nickte die blonde Vampirin leicht.
"Ich schlage vor Sie beobachten uns wenn wir unter uns sind, denn alles Andere könnte doch sehr gestellt wirken. Allem Voran da einer meiner Novizen doch eher introvertiert ist.", gab sie dann zu.
Doch Ziel der Ausbildung war es ja auch nicht die Persönlichkeiten zu ändern, sondern Wissen zu vermitteln. Wenn ein Vampir während der Ausbildung aufblühte war es natürlich erfreulich, doch Daenerys wollte nicht erziehen, zumindest nicht in diesem Sinne.
Sie wollte den Vampiren helfen sich zurecht zu finden, und ihnen alles nützliche beibringen.



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Ramona van Helsing
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   27.12.15 0:13

Ramona folgte Abraham in eine ruhigere Ecke, die er sich ausgewählt hatte.
Noch immer war sie ziemlich perplex, nach all den Jahren... stopp!
Sie war kein Teenie mehr, und auch keine totkranke junge Frau die an einer unerklärlichen Krankheit langsam zu Grunde ging.
Bei seiner Frage lächelte sie ihn leicht an, "Überall und niergends.", meinte sie dann zu Abraham.
Ihre rehbraunen Augen ruhten auf Abraham und sie grinste Abraham dann an, denn es war offensichtlich was zwischen ihnen ungesagt in der Luft hing.
"Ich habe dich die letzten Jahre erfolgreich gemieden. Du hast für ziemlichen Wirbel gesorgt.", meinte sie dann, noch immer leicht lächelnd.

// So, Jack steht sowieso nur nichts sagend rum, deswegen kann der Gute erstmal überpostet werden. ^^ also dann, Next One. XD



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Chauvelin Lacrima
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   07.02.16 12:02

will Chauvie mal wieder tippen xD
___________
Chauvelin hatte unterdessen angefangen, die Unterlagen, die Lamia ihm gebracht hatte, durchzuarbeiten. Er übte fleißig und hin und wieder erkundete er seinen Geist. Dabei war er hin und wieder über Erinnerungen gestolperte. Manchmal recht blasse Erinnerungen aus seinem Menschendasein, die wie von einem Nebel eingehüllt waren. Nur einige waren wirklich deutlich. Dann waren da auch die von den ersten Tagen als Vampir, als er von Katzen, Hunden und Ratten gelebt hatte. Die meisten aber waren einfach nur schwarz. Das war auch kein Wunder, denn nicht der winzigste Lichtstrahl war dorthin gedrungen. Er nahm die klamme Kälte wahr und die Luft, die schon längst verbraucht war. Auch den modrigen Geruch, der von seiner Kleidung ausgehen musste. Er wusste nichtmal, was er trug und das einzige Geräusch war der Widerhall seiner Stimme, hin und wieder von einem hysterischen Lachen oder seinem Schluchzen unterbrochen. Er hatte damals gar nicht mitbekommen, was er eigentlich geedet hatte und nun, da er es hörte, wusste er, dass es das Gerede einies Wahnsinnigen war. Mal sprach er vom Wetter draußen, mal von der verfluchten Katze, dann sang er ein paar Zeilen. Das Ganze wurde von Verwünschungen unterbrochen, die er schrie. Er war wohl dem Wahnsinn stärker verfallen, als er sich hatte eingesrehen wollen. Er hatte gedacht, er wäre bei Verstand geblieben. Offenbar war er noch immer wahnsinnig, denn es war nicht nur Entsetzen, was er verspürte, sondern auch Sehnsucht. So oft hatte er sich gewünscht da raus zu kommen und nun hatte er Sehnsucht. Er kannte nur diese Zelle so richtig. Nun war er draußen und die Angst war hier allgegenwärtiger, als sie es in der Zele je gewesen war. Er hate gewusst, was geschah, doch hier draußen wusste er es nicht. Er hatte auch Angst, sich an dieses Leben zu gewöhnen. Was, wenn er hier auch versagte. Lamia sagte zwar, sie würde keinen einsperren, aber sie hatte wohl auch nie so einen unfähigen Vampir gehabt, der diese Bezeichnung wohl nicht mal verdiente, wenn er nicht mal so etwas simples schaffte, wie Menschenblut zu trinken. Die Anderen hatten es selbst gesagt: Noch nie war ihnen ein Vampir begegnet, der kein Menschenblut trinken konnte und dass es verdammt viele Vampire gab, hatte er gestern gesehen. Was also wenn sie ihn wegsperrte, wie die Adligen ihre verkrüppelten Kinder. Es würde nur umso mehr schmerzen, wenn er wusste und liebte, was er hätte haben können, wenn er nur nicht so unfähig war. Er musste es einfach schaffen, Menschenblut zu trinken, wenn er nur ansatzweise eine Chance haben wollte, in dieser Welt einen Platz außerhalb einer Zelle zu finden. Ewig würde sie nicht akzeptieren, dass er ihr Blut trank, das war ihm klar. Er sollte es also schnellstens lernen, bevor sie die Geduld verlor.
Chauvelin zog sich aus seinem Geist zurück und räumt die Lateinsachen weg. Er musste versuchen, unbemerkt raus zu kommen. Wenn Lamia sah, wie unfähig er war, würde sie ihn gleich wegsperren. Er schlich aus dem Zimmer und schaffte es sogar ungesehen aus der Villa. Aus dem Fenster hatte er den Ausgang gesehen - eine riesige Steintreppe. Er lief Über die kleinsten Seitengassen dorthin. Die Massen auf dem großen Platz und den Straßen machten ihm eher Angst. Hätte er gewusst, dass Flaschenweise Menschenblut in der Villa lagert, hätte er wohl den Weg nicht auf sich genommen, aber er kannte Menschenblut nur direkt von Menschen getrunken. Lamia hatte ihm ja gestern nur Tier- und Vampirblut hingehalten, woher sollte er also wissen, dass es so etwas wie Spender gab? Als er ein Mensch war, hingen ja auch nicht unbedingt Plakate mit der Aufschrift "Blutspender für Vampire gesucht" herum. Für ihn war also die einzige Möglichkeit sich an Menschenblut zu gewöhnen, von Menschen zu trinken und die fand man wohl kaum hier unten. Er musste hoch und er spürte instinktiv, dass Nacht war, also konnte er hinaus. Er erreichte wider erwarten ziemlich unbemerkt die Treppe und stieg sie hinauf. Er hatte Wachen erwartet, aber die gab es nicht. Dass seine Kleidung nicht unbedingt der Mode der Menschen entspricht und er so auffallen könnte, auf den Gedanken kam er nicht. Er war nie in Rom gewesen und es wäre doch unsinnig, wenn die Vampire sich ganz anders kleiden würden.
Chauvelin fand sich in einem Keller wider. Das Haus war scheinbar verlassen und als er es verließ, trat er glücklicherweise auf eine leere Gasse hinaus. Er schlich umher auf der Suche nach einem einzelnen Menschen. Er war schon schlau genug, dass er nicht mitten auf dem Marktplatz trat und dort einen aussaugte. Er brauchte einen einzelnen Menschen, so viel war klar und in so einer großen Stadt musste doch auch mal eine einzelne Person unterwegs sein und tatsächlich hatte er irgendwann Glück. Es war eine junge Frau, die vor ihm lief und weit und breit niemand zu sehen. Er durfte kein Risiko eingehen und sie schreien lassen, sonst wären wohl beizeiten die Menschen bei ihm, die Vampire jagen, also schnellte er nach vorn und brach der Frau das Genick, bevor diese realisierte, was geschah. Er hatte bei den Vampiren in Paris gelernt, die Menschen nur als Mahlzeit zu sehen. Die anfänglichen Skrupel waren schon nach wenigen Wochen - oder Monate? Jahre? Auf jeden Fall vor langer Zeit - verschwunden. Vampire waren nuneinmal die Jäger und so wenig wie eine Katze Mitleid mit den Mäusen hatte, so wenig Mitleid sollten Vampire mit Menschen Mitleid haben. Die Menschen waren es einfach gewohnt, in der Nahrungskette ganz oben zu stehen, doch die Vampire standen über ihnen, auch wenn die Erkenntnis bei den Menschen immer zu spät kam.
Er trug die Frau in den dunklen Winkel einer Gasse, wo keiner ihn sah. Er trank ihr Blut, bis die Bauchschmerzen und Übelkeit wieder einsetzten. Er atmete bewusst ruhig, zählte gedanklich bis zehn - oder wollte es - und presste dann eine Hand auf den Mund, um zu das Unvermeidliche zu verhindern. Er durfte nicht erbrechen, er musste es schaffen, anders würde er nie als Vampir anerkannt werden und eine ewige Schande für die Vampirwelt sein und bestenfalls weggesperrt werden, vielleicht auch getötet, wenn sie sahen, dass er es nicht schaffte, Menschenblut zu trinken und er wollte weder das eine noch das andere. Er wollte einfach ein angstfreies Leben als Vampir. In den 26 Jahren musste sich doch sein Körper daran gewöhnt haben. Während dieser Gedanken lief Blut zwischen seinen Fingern hindurch und er erbrach sich schließlich wieder. Noch dreimal ging es so, bis die Frau kein Blut mehr hatte. So viel Blut ohne Tote wäre auffällig und eine Tode mit viel Blut wäre ebenso auffällig, also schlug er ihr den Schädel auf der gepflasterten Straße bei der Blutlache ein und ließ sie liegen. So verfuhr er mit zwei Männern ebenfalls. Die Polizei würde es für einen Serienmord halten. Sollten sie das ruhig glauben, gelogen wäre es nicht. Nur hatte er nicht einmal Erfolg und das ganze schwächte ihn allmählich, aber er musste es weiter versuchen. Das war vielleicht die einzige Nacht, wo er dazu Gelegenheit hatte, es unbemerkt zu trainieren. Glücklicherweise war es dunkel, denn das Blutbad war mittlerweile nur noch schwer zu übersehen. Seine Tunika war stellenweise blutbesudelt und das Blut um seinen Mund nach dem fünften Erbrechen nur noch halbherzig weggewischt. So machte er sich auf die Suche nach seinem nächsten Opfer.
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Lamia Lacrima
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   12.02.16 1:57

Lamia hörte ihrer Gesprächspartnerin aufmerksam zu und hielt gedanklich einige Punkte fest, an denen sie noch tiefer nachhaken wollte, als sie beide durch einen kleinen Phönix unterbrochen wurden, dessen aufgeregter Gesang Aufmerksamkeit verlangte.
Lamia erkannte sofort den Phönix, den sie bei Chauvelin gelassen hatte und runzelte ein wenig erstaunt die Stirn. Wenn der Phönix zu aufgebracht war, dann war wohl irgendetwas Wichtiges geschehen.
Die Vampirin bot dem Vogel einen Platz auf ihrer Hand an und lächelte Daenerys dann entschuldigend an.
„Bitte verzeihe Sie mir. Ihre Ausführungen haben mein Interesse geweckt und ich würde mich gerne gleich weiter mit Ihnen unterhalten, aber das scheint überraschend dringlich zu sein, also entschuldigen Sie mich bitte für einen Moment“, erklärte sie wahrheitsgetreu und entfernte sich einige Schritte. Ein Phönix sprach selten, meistens sang er und je nach Melodie konnte man mit etwas Übung erahnen, wie wichtig oder dringlich die Nachricht war, ob sie gut oder schlecht war. Die eigentliche Nachricht übermittelte ein Phönix geistig. Ihre Feuerwesen lösten sich dafür fast auf, sodass ihre Gestalt einzig durch einige Funken zu erahnen war und nahmen danach wieder ihre eigentliche Gestalt an.
Als Lamia auf diese Weise von Chauvelins Aktivitäten erfuhr, konnte man von Glück sprechen, dass sie Jahrhunderte lang Übung darin hatte, nicht augenblicklich eine ganze Stadt in die Luft zu jagen. Er hatte ihr selbst gesagt, dass er kein Menschenblut vertrug und hier hatte sie einen Zeugen, der das bestätigte – was ritt diesen Verrückten also, durch die Straßen zu ziehen und Menschen zu ermorden? Selbst bei Kranken hatte sie wenigstens noch das Verständnis, dass sie sich nicht kontrollieren konnten. In ihrem Fall war es damals eine Art Machtrausch gewesen, aber seine Beweggründe konnte sie absolut nicht erkennen.
Das grimmige Funkeln in Lamias Augen zeigte nicht mal ansatzweise, wie erbost sie tatsächlich war und dennoch war es ein gutes Beispiel, weshalb die meisten es vermieden, sich Lamias Ärger zuzuziehen. Geistig verständigte sie Cal, zu der sie quasi eine geistige Standleitung hatte, und meinte, sie könnte ruhig auch Caleb informieren, vielleicht sollten sie zu zweit gehen. Dann schickte sie den Phönix zu ihrer Freundin, er sollte ihr helfen, Chauvelin zu finden. Um den würde sie sich später kümmern, wenn dieses Treffen vorbei war. Wenn ihr neuer Schüler auch nur einen Hauch Verstand besaß, würde er hoffen, dass dieses Treffen niemals endete.
Als sie den Phönix wieder losgeschickt hatte, atmete Lamia tief durch und strich sich vereinzelte kürzere Haare, die nicht in ihrer Frisur hielten, zurück und ging wieder etwas ruhiger zu der potentiellen Provinzstatthalterin.
„Danke, dass Sie sich geduldet haben“, meinte sie lächelnd und rief sich die Punkte, an denen sie nachfragen wollte, wieder ins Gedächtnis.
„Ich hab noch einige Fragen an Sie. Es klingt so, als wäre diese Burg sehr abgeschieden, was natürlich gut ist, da dann weniger Menschen dort auftauchen. Da stellt sich mir allerdings die Frage, nach welcher Strategie Sie vorzugehen gedenken, um die verlassenen Novizen herzuholen. Da sie verlassen wurden, wissen sie sicher nichts von der Burg. Sie bräuchten genügend Leute, die die Welt nach verlassenen Novizen durchkämmen oder aber – und daran schließt sich auch die nächste Frage an – weitere Zufluchtsstätten nach diesem Vorbild, die bestimmte Gebiete abdecken. Meine nächste Frage ist dementsprechend, ob Sie auch darüber nachgedacht haben, dass Sie vielleicht noch mehr Vampire brauchen, die Sie vor Ort unterstützen. Sie haben bereits einige Novizen und die Übernahme dieses Amtes geht mit weiteren Verpflichtungen einher. Es muss natürlich sichergestellt sein, dass die Novizen, die zu Ihnen kommen, auch ausreichend betreut werden. Für den Anfang reicht es sicher, einfach nur eine Unterkunft anzubieten, um diese Vampire sozusagen ‚von der Straße weg‘ zu holen, aber auf Dauer müssen sie natürlich ausgebildet werden.“
Lamia legte nachdenklich ihre Fingerkuppen aneinander.
„Hm … Nun gut. Ich finde Ihre Idee und ihr Engagement sehr interessant, Sie vertreten da ein wichtiges Anliegen und ich werde über Ihre Bewerbung nachdenken. Haben Sie noch irgendwelche Fragen an mich?“, fragte sie sie dann gewohnt freundlich.



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Calayda Disrun
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   12.02.16 1:58

„Sich selbst tragen?“, Calayda runzelte nicht gerade überzeugt die Stirn.
„Ich kenne keine einzige soziale Einrichtung, die sich selbst tragen kann und ich wüsste auch spontan nicht, an welchem Punkt du beim Waisenhaus das Geld einnehmen willst, damit es sich selbst tragen kann. Soziale Initiativen werden normalerweise getragen. Du könntest einen Interessenskreis gründen zu dem Vampire gehören, die das Waisenhaus mit finanziellen Mitteln unterstützen, aber wenn es eigene Erlöse abwerfen sollte, dann sicher nicht genug, um sich wirklich selbst zu tragen.“
Cals Ausführungen wurden durch eine Nachricht von Lamia und das Auftauchen einen kleinen Phönix unterbrochen. Sofort ging ein Ruck durch Cals Körper und ihr Blick verdüsterte sich.
„Ich muss weg. Irgendwie hat sich der Vampir, den dieser eine Vampirstamm gestern hergebracht hat, rausschleichen können und jetzt läuft der Amok. Der kann was erleben! Wenn Lamia mit ihm fertig ist, ist der so klein mit Hut und Stelzen, wie ich sie kenne!“
Sie informierte auch Caleb geistig, dass sie sich an der Tür treffen würden, dann würde sie sie beide in den Keller teleportieren, der der Aufgang zur Stadt darstellte. Die Bilder mit den Toten konnten jede Gasse sein, sie würden dem Geruch folgen müssen.
„Kommst du auch mit?“, fragte sie Castiel beiläufig, als sie die Palla etwas anhob und sich anschickte, sich eilig durch die Menge Richtung Tür zu schieben.



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Caleb Alagos
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   14.02.16 23:31

Mit Dany steig ich beim nächsten Zug wieder ein. ^^ //

Caleb hatte sich noch mit einigen anderen ehemaligen Weggefährten getroffen.
Es wurde gelacht und gescherzt.
"Wenn du Ältester wirst wird warscheinlich sieben Tage und Nächte durchgesoffen.", stellte ein ehemaliger Maat der Morna Sure fest und erntete dafür allgemeines Gelächter.
Caleb hatte nur seinen Kopf geschüttelt, und sein Gefährte Robb hatte sich zu ihnen Gesellt.
Er weilte als Mensch unter ihnen und Caleb hoffte das sie ihn nicht gleich vor die Tür setzten.
Robb war ein Gestaltwandler, Sohn der Gestaltwandlerin Guennivere Stark.
Ein alter valyrischer Theriantropenclan.
Caleb hatte sich gerade verabschiedet, als ein kleiner Phönix zu ihm kam, und er Cals Stimme hörte.
"Es scheint es gibt Probleme.", meinte er zu seinem Freund.
Robb nickte, und er sah Caleb nach der sich auf den Weg machte.
An der Tür angekommen sah Caleb auch schon seine Freundin Cal.
Er musste Lamia nicht sehen um zu erahnen wie stink sauer sie war.
Dafür benötige er noch nicht einmal seine Gabe.
"Beeilen wir uns, bevor er noch mehr Unfug anstellt.", stellte er an Calayda gewand fest.
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Abraham van Helsing
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   15.02.16 18:42

Abraham hörte ihr zu und war froh, aus dem Gewühle heraus zu sein. Er konnte so seine Aufmerksamkeit einzig ihr widmen, was doch recht angenehm war. Der Abend würde wohl doch besser, als er vermutet hatte. Als Ramona meinte, sie hätte ihn gemieden und dass er für Wirbel gesorgt hatte, ließ ihn leise lachen.
"Da hat sich bei uns offenbar nicht viel geändert", stellte er belustigt fest, denn er hatte schon immer für Wirbel gesorgt und sie ihn früher gemieden. Dennoch war er ihr doch dankbar, dass sie nicht genauer sagte, wie er für Wirbel sorgte, denn hier gab es sicher den ein oder anderen Vampir, der nicht gut auf ihn zu sprechen ist und verübeln konnte er es nicht. Er hatte sicher viele um Freunde, Geliebte, Eltern und Kinder gebracht. Das tat er nun natürlich nicht mehr, aber so Rachedurst verschwindet nicht so einfach und er wollte ungern, dass es hier zu Problemen kam, denn es war ein wichtiger Abend.


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Castiel Reuven
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   15.02.16 18:55

"Nunja, es gibt auch bisher kein Waisenheim, das Spender ausbildet", entgegnete er.
"Sobald sie Spender sind, wird sowohl durch normales Spenden, als auch durch die Anwesenheit bei solchen Festlichkeiten Geld in die Kasse kommen. Und sicher lassen sich noch andere kleine Aktionen finden. Aber dafür muss es erstmal anlaufen", meinte er.
Plötzlich meinte Cal, es gebe Probleme und er hörte ihr zu. Es klang fast, als hätten sie wohl einen Kranken hergebracht.
"Ja", meinte er, als Cal ihn fragte, ob er wit wollte und folgte ihr. Vielleicht brauchten sie Hilfe - oder besagter Vampir. Er traute Lamia eigentlich zu, einen Kranken zu erkennen, wenn er vor ihr stand und den hätte sie sicher nicht einfach allein gelassen. Vielleicht steckte ja etwas anderes dahinter? So folgte er Cal zur Tür, wo sie auf Caleb trafen und dann teleportierten sie sich zum Eingang vom unteridischen Rom und traten auf die leere Straße hinaus. Nun hieß es suchen...


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Chauvelin Lacrima
Blutsfamilie
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   15.02.16 19:17

Derweilen wusste Chauvelin nichts von der Unruhe, die er verursachte. Dass der Phoenix verschwunden ist, war ihm nichtmal aufgefallen. Genauer gesagt hatte er diesen schon längst wieder vergessen. Für ihn zählte gerade nur der Gedanke, dass er es heute Nacht schaffen musste. Er stieß sich von der Hauswand ab, an der er erschöpft gelehnt hatte und stieg über Opfer Nummer vier hinweg. Er verstand einfach nicht, warum er so anders war. Jeder neue Vampir hatte Probleme damit, nicht über Menschen herzufallen, während er sich dazu zwingen musste, von einem zu trinken - und dessen Blut nichtmal bei sich behalten konnte.
Chauvelin fühlte sich hundsmiserabel. Ihm war schlecht, er hatte Magenschmerzen und er wurde mit jem Mal schwächer, aber er musste es schaffen - heute Nacht!
Er setzte seinen Weg fort auf der Suche nach seiner nächste Beute und war darauf so fixiert, dass er gar nicht mitbekam, wie sich ihm andere Vampie näherten, erst als es zu spät war und sie zu nah waren, um noch fliehen zu können.
______
weiß nicht, wie ihr den finden/aufgabeln wollt xD
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Calayda Disrun
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   16.02.16 22:26

Als Cal mit Castiel an der Tür auf Caleb traf, teleportierte sie die Gruppe in den Keller und von dort traten sie auf die dunkle Gasse.
Die Verfolgung aufzunehmen war leichter, als man glauben könnte, denn der Blutgeruch führte sie direkt zur ersten Leiche.
„Galle und Magensäfte?“, murmelte Cal, als sie näher traten und der bitter-saure Geruch immer deutlicher aus dem Blutgeruch herausstach.
Das Blut konnten so ungefähr sechs Liter sein. Hatte er etwa die Frau ausgesaugt und das Blut dann wieder erbrochen? Was für ein kranker Fetisch war das denn?
Cal hatte mit den meisten Fetischen kein Problem, aber das erschien ihr schon ausgesprochen gruslig.
Ihr Blick richtete sich auf Caleb.
„Kannst du herausfinden, in welche Richtung er gegangen ist? Dann können wir so lange seinem Geruch folgen, bis der Blutgeruch wieder stärker wird. Wir sind schnell und er braucht für … sowas sicher eine Weile, wir können ihn also sicher einholen. Wenn ich ihn dann spüre, würde ich sagen, teilen wir uns auf, nur für den Fall und wenn er nicht freiwillig mitkommt, dann mach ich kurzen Prozess und schick ihn in die Bewusstlosigkeit, bis Lamia ihn sich vorknöpfen will. Und Castiel, kannst du vielleicht dafür sorgen, dass die Leichen nicht entdeckt werden? Vielleicht, indem sie kein Licht reflektieren oder das Licht sich aus diesen Ecken ganz zurückzieht. Er scheint den Leichen zwar den Schädel eingeschlagen zu haben, aber ein findiger Jäger könnte die Bissspuren dennoch bemerken und das ist mir dann doch zu nah an dem Eingang zu unserem Rom. Ich markiere mir die Plätze geistig, Lamia kann dann dafür sorgen, dass die Leichen und das Blut restlos verbrennen. Es tut mir für die Hinterbliebenen leid, die nie erfahren werden, was passiert ist, aber keine Leiche bedeutet auch, keine Hinweise.“



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Caleb Alagos
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   21.02.16 19:37

Caleb trat hinter Calayda hinaus, und die frische Nachtluft empfing ihn.
Der scheinbar junge Mann aktivierte seine Gabe, und sofort war er umringt von einer Schar toter Geister.
Doch er sah keine Geister wie man es sich im Klischee vorstellte, viel eher war es, als sähe er die Energien und Energieströme.
Gerade zu Beginn war es für ihn verwirrend gewesen, und teilweise hatte er sogar Angst bekommen, doch inzwischen war jeder Gegenstand, und ja, jeder Körper, sei er tot oder Lebendig, ein Tor zur Vergangenheit.
"Er ist nach Norden gegangen.", meinte der brünette Vampir dann zu seinen Gefährtinnen und er verdrehte leicht seine Augen.
Warum eigendlich immer Norden?
Irgendwann trafen sie auf die erste Leiche, und Caleb sah was passiert war, und er runzelte seine Stirn.
Er hatte ja schon viel gesehen- aber das hier war neu.
"Kein Fetisch, Cal, eher eine Unverträglichkeit.",
meinte er dann und er richtete seinen Blick zurück ins hier und jetzt.
Obwohl ihn das Gesehene aneckelte, blieb der Vampir ruhig.
Fast erinnerte es ihn an seine Anfangszeit, damals, als er von Selenia aufgelesen wurde.
Damals als Menschenjunge hatte ihn der Gedanke Blut zu trinken ziemlich angeekelt, und er hatte sich zwingen müssen den Vampiren dabei zuzusehen.
Doch das war lange her, und Lamia und Selenia hatten ihm erklärt das der Ekel verschwinden würde, würde er selbst zum Vampir werden.
"Wir müssen drei mal nach Links, rechts wieder zwei mal links und dann gerade aus, dann finden wir ihn.",
erklärte er dann ruhig.
Caleb hörte Calayda zu und er dachte ebenfalls kurz nach.
"Mein Freund Robb kann sich darum kümmern.", schlug er dann vor.
Robb war ein Gestaltwandler, der sich um die Leichen kümmern könnte. Damit wäre zumindest das Jägerproblem gelöst.
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Castiel Reuven
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   22.02.16 19:21

Castiel war de Beiden anderen gefolgt und schon bald stißen sie Auf die erste Leiche. Er hatte vermutete sie blutleer mit gebrochenen Knochen zu sehen - das war immerhin nicht so selten, wenn auch eigentlich bei ganz frisch verwandelten, die weder ihre Kräfte noch ihren Durst unter Kontrolle hatten -, doch dem war nicht so. Stattdessen war alles voller Blut. Er sah, dass das Genick gebrochen war. Er schien nicht sonderlich geschickt im Trinken von Menschen zu sein, wenn er das Genick der Opfer brechen musste, um unbemerkt von ihnen Trinken zu können. Es sah nicht aus, als würde er die Opfer aus Spaß töen, dann hätte er nicht versucht, das Ganze zu verschleiern. Ein Kranker präsentierte seine Beute und verschleierte den Tod nicht. Nur wenn esihm weder um die Freude am Töten noch um das Blut ging, warum veranstaltete dieser Vampir also das Ganze?
"Ihr unterschätzt das Licht", meinte er. Beide waren alt genug, um kein Problem mit gebündeltem Licht zu haben und der junge Vampir war nicht hier. Es wurde nichtmal einen Lidschlag gleißend hell und schon war die Leiche restlos beseitigt. Ob es die Menschen nun als Wetterleuchten abtaten- denn es war doch irgendwie schwül - oder ob sie es für Einbildung abtaten war einerlei.
"Dann sollten wir uns beeilen, bevor er noch mehr tötet", stellte Castiel fest und sie folgten dem Weg. Castiel kümmerte sich immer wieder um die Leichen und hatte eben die vierte beseitigt, als Cal den Vampir spürte. Sie teilten sich auf und begannen diesen so einzukreisen, bis sie ihn schließlich sehen konnten. Nun wartete er nur noch auf ein Zeichen voll Cal.


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Chauvelin Lacrima
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   22.02.16 19:45

Chauvelin lief die Straße entlang, während er Ausschau nach seinem nächsten Übuungsobjekt hielt. Allzulange hatte er nicht mehr Zeit, denn die Nacht war schon weit fortgeschritten und er würde auch noch den Weg zurück schaffen müssen. Er hatte wenig Lust herauszufinden, ob sein Körper in puncto Sonne auch anders tickte. Vielleicht störte sie ihn nichtmal. Man musste nur einmal die Norm umdrehen und schon hatte man ihn.
Kurz dachte er, es hätte geblitzt, aber da kein zweiter folgte, hatte er sich wohl geirrt. Er lief weiter, bis er plötzlich einen neuen Geruch wahrnahm. Es waren eindeutig andere Vampire ganz in der Nähe - und für seinen Geschmack zu nah. Erst kam ihm der Gedanke, es wären die, die ihn hergebracht hatten, doch dafür waren die Gerüche nicht vertraut genug. Er war sich sicher, sie erst kürzlich gerochen zu haben. Vielleicht durstige Gäste von Lamias Ernennung? Sie konnten nicht für alle Vampire Menschen unten habel, also tranken sich einige hier draußen. Er sollte sehen, dass er weg kam und sich ein neues Übungsterrain suchen. So beschleunigte er also seine Schritte, um weg zu sein, bevor Lamias Gäste hier eintrafen und ihn o seehen. Wenn Lamia von Fremden direkt mit der Unfähigkeit ihres Schülers konfrontiert wurde, dann konnte er auch gleich selbst in eirgendeine Grabkammer, Zelle oder was auch immer gehen. Dann wäre all das umsonst gewesen.
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BeitragThema: Re: 24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste   

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24.8.1820 | Rom | Lamia Lacrima Maior - die neue Älteste

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