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 [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien

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Jack Seward
Krieger/Heiler
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BeitragThema: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   13.11.13 20:27


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Es war eine mondklare Nacht, der Wind wehte durch die Äste und in der Ferne schuhte eine Eule. Es war kühl, und der Jäger der gerade auf einem Ast eines Baumes saß, schlug den Kragen seiner schwarzen Lederjacke nach oben.
Die Augen des Mannes waren stahlgrau und sein Blick war stechend.
Sein Lippen glichen einer dünnen Linie.
Er spürte den Wind in seinen schwarzen Haaren.
So verharrte der Jäger, Krieger und Heiler und wartete, wartete auf seine Beute.
Er erwartete die Jäger denen er eine Botschaft hatte zukommen lassen. Eine Botschaft die für die Kollegen aus Finnland gesandt und nun erwartete er ihr Eintreffen.
Es war Jack ein leichtes gewesen, weshalb er meistens die Botschaften verschickte. Er beherrschte so ziemlich jede Sprache, der Nebeneffekt einer kurzzeitigen geistigen Vereinigung mit seinem kurzzeitigen Mentor, Konrad von Marburg.
Jack hatte ihn set 25 jahren nicht mehr gesehen, er vermutete das er tot war, denn bei dem Tournier hatte er ihn nie angetroffen.
Plötzlich tauchte Cinna auf seine Schneeeule, und treuer Dämonengefährte- sie informierte ihren Herren darrüber das die Jäger bald ankommen würden.
Ein kurzes, kaltes Lächeln huschte über Jacks Lippen, endlich ging es los.
So huschte der durchtrainierte jungaussehende Vampir von Ast zu Ast, bereit die Jäger gebührend zu empfangen.
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Konrad von Marburg
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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   13.11.13 21:27

Jäger, Krieger und Heiler - irgendwie klingt das Schizo xD
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Konrad lief seit langem wieder durch Rumänien. Er war vor etwa zwei Jahren in China angekommen und zog wieder quer durch die Weltgeschichte gelaufen. Er lauschte immer wieder den Gebeten, wenn er sich einmal Ruhe gönnte. Er hörte sie als letztes, bevor er schlief und als erstes, wenn er aufwachte. Sie umgaben ihn die ganze Zeit und wenn es ihm möglich war, half er den Menschen oder auch Jägern und anderen Boten - das waren für ihn Vampire: Die Boten Gottes. Nur sie waren in der Lage, gegen die Sünder zu kämpfen. Nur sie konnten die Welt reinigen. Das war seine Aufgabe und seine Lehren, die er in der ganzen Welt verbreitete. Das war aber auch der Grund, weshalb er verbannt wurde. Er hatte nicht zugelassen, dass Menschen geopfert wurden. Selbst wenn er sie richtete - was hieß, ihnen das Leben zu nehmen -, war das nicht gerechtfertigt, sie mit großen drum und dran zu opfern. Das war eitel und er hasste Eitelkeit. Er hatte eingegriffen und er hatte auch Jäger geschützt und auch Boten gerichtet - deshalb war er verbannt worden, doch es hatte ihn nicht gestört, denn das änderte nichts in seinem Leben.
So lief er barfuß - trotz der kalten Nacht. Nur seinen Umhang hatte er fester um sich gezogen.


Zuletzt von Konrad von Marburg am 14.11.13 10:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Jack Seward
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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   14.11.13 2:59

Jack witterte den Geruch der Jäger und er sprintete los, als er plötzlich einen anderen Geruch wahr nahm. Der Jäger hieot inne und tatsächlich entdeckte er unter ihm eine Gestalt im schwarzen Umhang. Ein Draculiner? Aber das Tournier war doch erst in zwei Wochen. Jack blieb stehen und er sprang von seinem Ast herunter. "Zum Schloss geht es in die andere Richtung.", meinte er zu dem Fremden. Irgendwoher kannte er seinen Geruch- aber gut. Er merkt sich nun nicht wirklich jeden Vampir den er einmal getroffen hatte. Nicht das er es nicht könnte. Aber gut. Jack lies seinen Geist ausschweifen. "Bedien eich, aber lass mir was übrig.", meinte er zu der fremden Gestalt und er lehnte sich an einen Baum. Er trug gänzlich schwarz. Von seiner Hos zu seinem Hemd und seinen Schuhen. Ja Jack hielt sich streng an sdie Kleiderordnung. Selbst seine Jacke bestand aus schwarzem Leder. Nur einmal trug er weis, in London wenn er in seinem Sanatorium arbeitete. Jack lehnte seinen Kopf gegen den Baum- eine gute Tat hatte er vollbracht. Angst hatte Jack keine vornihm- wenn er es wollte konnte er den Vampir sterben lassen- schon sehr zynisch das ausgerechnet er Yigdrasil- den Baum des Lebens als Amulett trug. Er konnte Leben erhalten... aber es genauso gut nehmen. Und es mutete ebenfalls ziemlich makaber an das er vor Jahrzehnten einmal den Eid des Hypokrates geschworen hatte. Niemand würde darauf kmmen das diese ganz in schwarz gekleidete Gestalt mit den schwarzen Augen früher einmal ein leidenschaftlicher Arztt gewesen war.
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Ja so fühlt sich Jack auch manchmal. XD



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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   14.11.13 9:58

Konrad entging Jacks Geruch nicht. Er hatte nicht so viel um die Ohren, dass er Gerüche vergaß. Umso mehr überraschte es ihn, dass Jack ihn nicht erkannte.
"Warum sollte ich das Schloss suchen?", fragte er Jack und dachte kurz nach. War heute irgendein besonderer Tag, dass er ein Schloss suchen sollte? Ihm fiel keiner ein, aber gut, es hatte sich viel geändert.
"Es betrübt mich doch etwas, dass du mich nach nur fünfundzwanzig Jahren scheinbar vergessen hast, Jack. Liegt es an meinem Gewand oder einem schlechten Gedächtnis?", fragte er ihn nun ehrlich und sah Jack direkt an. Ihm entging nicht, dass dieser völlig in schwarz gekleidet war, aber das war er ja selbst auch. Ein Mensch - genauer gesagt ein Mönch hatte ihm vor ein paar Jahren -genauer gesagt vor etwas mehr als vierundzwanzig Jahren - sehr geholfen, als ein Bote ihn vergiftet hatte - er hatte einen Menschen geschützt und den Boten später gerichtet, da dieser die Menschen einfach tötete, ohne es zu bereuen - und da seine Sache bei dem Kampf in dem das geschehen war, sehr kaputt gewesen war, hatte er ihm diese Kleidung gegeben. Es wäre undankbar gewesen, sie nicht anzunehmen.
"Du hast dich verändert", stellte er fest.




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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   14.11.13 17:44

Jack hörte ihm zu und er zuckte mit den Schultern, während ein amysiertes Schmunzeln seine Lippen umspielte.
"Was weis ich denn? Verfrühte Anreise? In zwei Wochen ist das alljährliche Tournier.", meinte Jack und er löste sich von seinem Baumstamm.
Er hörte ihm zu- irgendwoher kannte er ihn, aber wirklich, er hatte so viele Vampire kennengelernt.
Doch da übernahm sein Gegenüber bereits das Wort, und er half Jacks Erinnerungsvermögen auf die Sprünge.
Jack schob überrascht eine Braue nach oben, Konrad? Konrad von Marburg?
"Konrad? Konrad von Marburg?", fragte er nun ehrlich überrascht.
"Ich habe dich bis eben für Tot gehalten.", gab er zu und er musterte ihn kurz.
"Ich habe dich für einen von uns gehalten, mit deinem schwarzen Umhang.", meinte er und er lies seinen Geist ausschweifen, aber die Jäger waren noch meilen Weit weg.
Jack hinauf zu den Sternen, es war eine mondklare Nacht.
Der Jäger hatte nichts weiter vor die Nacht und eine Unterhaltung mit seinem einstigen Mentor, es sprach doch nichts dagegen.
"Das Kompliment gebe ich an dich zurück.", meinte Jack, und er zog seine Taschenuhr aus der Tasche, die ihn als Draculiner auswies- wenn es nicht schon sein Anhänger tat den er um den Hals trug. Aber die Sonne ging erst in ein paar Stunden auf, und so hatte Jack nichts weiter vor mit dieser Nacht.
Glück für die Jäger, da hatten sie noch etwas ihre Ruhe.



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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   14.11.13 18:26

Konrad zog eine Augenbraue in die Höhe.
"Wie kommst du denn darauf, dass ich tot bin? Ich war zwanzig Jahre in Amerika unterwegs und vor knapp zwei Jahren in China angekommen", meinte er ehrlich. Er hatte sich viel Zeit gelassen und zu Fuß Kontinente nicht nur Stur zu durchlaufen, sondern auch verschiedene Städte aufzusuchen, das dauerte.
"Die Sachen waren ein Geschenk von einem Mönch, der mir geholfen hatte und da wäre es sehr undankbar gewesen, abzulehnen, aber das ist nun auch knapp 25 Jahre her", stellte er fest. Es war unheimlich, wie Schnell die Zeit verging. Im Dezember sind es 650 Jahre, die er nun auf der Erde ist...
"Aber von welchem Turnier sprichst du? Ich kann mich nicht entsinnen, dass Boten hier je Turniere abgehalten haben", gab Konrad zu.
"Ich hätte nicht damit gerechnet, dich hier anzutreffen. Ich hätte in London bei dir vorbeigeschaut, aber das hätte noch mindestens ein Jahr gebraucht. Vermutlich drei", meinte er ehrlich.
"Aber es freut mich, zu sehen, dass es dir gut geht. Die Jäger sind ja doch etwas aggressiver geworden, habe ich das Gefühl. Statt zu danken, wollen sie einem gleich den Kopf abschlagen. Bedauerlich, dass die Sitten so verfallen", sagte er seufzend.
"Was führt dich hier in den Wald?"




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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   14.11.13 18:48

Jack hörte ihm zu und er runzelte seine Stirn, Himmel an ihm war ja so einiges vorbei gegangen.
Jack beschloss den Jägern entgegen zu laufen, also vergrub er seine Hände in den Taschen seiner Jacke.
"Okay, und ich ging davon aus das du einer von uns bist. Wir kleiden uns ins Schwarz, es ist außerhalb der Burg und außerhalb des Tourniers unser Erkennungszeichen.", erklärte er seinem einstigen Mentor.
Er hörte ihm zu und er schmunzelte, in Amerika könnte er auch mal wieder vorbei schauen- bei der Ranch seines Freundes Quincey Morris.
"Es hat sich verdammt viel verändert hier. Die Jäger schrecken kaum noch vor etwas zurück.", meinte er nur und er erlaubte es sich kurz an jene Nacht zurück zu denken in der er seine Kinder verloren hatte- und seine Freunde ihre kleine Familie.
Jack hatte diesen Verlust nie so wirklich verkraftet.
Denn grinste er, doch es war ein ziemlich kaltherziges Grinsen.
"Ich erwarte die Jäger die an der Grenze eine kleine Pause einlegen.", meinte er während er in die Richtung sah.
"Lass es mich so formulieren, wir bieten den Jägern jedes Jahr die Chance es mit uns aufzunehmen. Natürlich nicht alle. Jedes Jahr wählen wir eine andere Stadt aus, liefern den Jägern eine Fährte, und wer es bis hier her geschafft hat, ist schon Teil des Spiels.", erklärte er, und er hielt es nicht für nötig zu erwähnen das sie bislang immer als Sieger hervorgegangen waren.
"Da kann ich ja froh sein das du dich hier her verirrt hast.", meinte er amysiert.



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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   14.11.13 19:10

Konrad hörte ihm zu.
"Das wusste ich nicht. Ich wusste nichteinmal, dass es überhaupt ein Erkennungszeichen gibt", gestand er und lief neben Jack her. Nun hatten die Boten schon Erkennungszeichen. Würden sie nur bei ihrer Mission nur solch einen Zusammenhalt beweisen würden...
Dann hörte er Jack zu und schüttelte leicht den Kopf.
"Das ist barbarisch", stellte er fest.
"Ihr tötet nicht, weil ihr es müsst, sondern aus Vergnügen und ergötzt euch an ihrem Leid. Jack, ich hätte nie gedacht, dass auch du so wirst, wo du den Menschen immer helfen wolltest. Auch Jäger sind Menschen. Sie sind von Hass erfüllt und verbittert, aber dennoch Menschen und wir sollten sie schützen. Sie haben durch einen Boten einen geliebten Menschen verloren, hassen deshalb alle Boten, töten sie und de Boten töten dafür die Jäger. Das ist eine Teufelsspirale, für die am Ende nur auf alle Tod und Verdammnis wartet. Kein Frieden. Es ist so, wie wir damals euphorisch in die Kreuzzüge gezogen sind, um die Heiden zu töten und die Welt zu reinigen. Es gab nur Tod und Schmerz. Habt ihr nichts daraus gelernt?", fragte er nun schon mit fast hilflosen Unterton und hob kurz die Hände schon fast bittend zum Himmel. Umso mehr er versuchte, die Welt zu verbessern, um so grausamer wurde sie. Es schien von Tag zu Tag sinnloser zu werden. Wenn ihm nun auch schon seine Freunde in den Rücken fielen.
"Du weißt, dass ich das nicht zulassen kann", meinte er dann seufzend.




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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   14.11.13 19:43

Jack hörte ihm zu und für einen Augenblick verdüsterte sich seine Miene, und das Laub zu seinen Füßen welkte ein wenig zu schnell vor sich hin.
"Aber zwei Vampirverstecke in die Luft jagen ist nicht babarisch?", hinterfragte er kühl, ehe er sich wieder fing, und sich ein belustigter Zug wieder auf seine Lippen schlich.
"Wie man es nimmt.", meinte er als ginge es um irgendeine Lapalie. "Sie es mal so, die Jäger wollen uns, sie wollen uns töten, und wir geben ihnen eine faire Chance ihrem Ziel ganz nahe zu kommen. Wenn sie es nicht ausnutzen ist das ihr Problem.", meinte er- und er verdrehte seine Augen.
Konrad kam ihm jetzt aber nicht dem Eid des Hypokrates- und damit das er mal vor Urzeiten (zumindest kam es ihm so vor), mal Zeit in ein Medizinstudium investiert hatte.
Als er Konrads Ausfürhung hörte schüttelte er seinen Kopf- hatte sich Konrad einmal intensiv mit den Jägern befasst?
"Die Welt ist ein abartiger, grausamer Ort geworden, hier heißt es überleben oder untergehen. Weist du wie Jäger ticken? Wenn sie nicht durch einen Vampir draufgehen, richten sie sich selbst zu Grunde. Morphium, Heroin, Christal..., die Jäger sind gescheiterte Existenzen, glaub mir. Ich war jahrelang selbst Jäger, ich weis wie es in den Zentralen zugeht.", meinte er dann.
"Du kannst ja spassenshalber mal deren Taschen da nachschauen, ich wette jeder von ihnen hat mindestens 3 Spritzen Morphium bei sich.", meinte Jack.
Dann sah er ihn an- halt Konrad hatte einmal mit ihm seinen Geist vereint. Er müsste doch eigendlich wissen was er meinte.
"Wir geben jedem Jäger eine faire Chance. Sie müssen sie nur nutzen.", meinte er gelassen.
_________________________________________________________________________________

Ó_Ò der redet ja wie der Jigsawmörder. Shocked 



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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   14.11.13 20:39

"Ich habe nie behauptet, sie seien Unschuldsengel und ich schütze die Jäger genauso wie die Menschen und die Boten", entgegnete er.
"Und gerade weil du ein Jäger warst, müsstest du doch deren Wut verstehen", meinte Konrad. Er stieß einen lautlosen Seufzer aus.
"Ich weiß, wie die Jäger denken. Ich habe in deren Geist geschaut, da war deine Geburt noch Jahrhunderte entfernt. Sie werden nur noch angetrieben von Hass, sie haben keine Freude am Leben und wenn sie töten, hoffen sie Befriedigung zu verspüren, doch sie kommt nicht. Wenn ich in den Geist der Jäger sehe, sehe ich mich in meinen letzten Jahren als Mensch. Und deshalb weiß ich auch, dass ihnen geholfen werden kann. Sie müssen nur den Weg wiederfinden, von dem sie abgekommen sind. Sie brauchen wieder eine Aufgabe, einen Sinn in ihrem Leben. Sie zu töten, heißt ihnen die Chance auf einen Neuanfang zu nehmen. Was ihr macht, ist einfach Hohn. Ihre Chance ist so groß wie die, die ein trockener Zweig gegen Feuer hat", stellte er fest.
"Hast du darüber nachgedacht, dass diese Männer vielleicht Frau und Kinder haben? Du hattest selbst eine geliebte als Jäger und fast ein Kind. Du hast diese Jäger gehasst und nun tust du genau das, wofür du die Boten einst gehasst hast. Du bist genau wie die, die du verflucht hast. Warum fügst du anderen denselben Schmerz zu. Weder bringt das Tote zurück noch verschafft es dir Befriedigung. Nur die Toten weinen still über den Hass und die Verachtung in dir, mit denen du das Leben anderer zerstörst", sagte er, aber seine Stimme klang eher mitleidig und bedauernd, als tadelnd.
"Ich bitte dich inständig: Lass diese Menschen gehen. Wenn ihr unbedngt jemanden töten wollt, dann nimm mich mit", sagte er dann und es war sein voller Ernst.
__________
eigentlich müsste Konnie dem die Birne abhauen ._.




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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   14.11.13 20:59

Die phdb macht mir angst, du erinners dich noch an das was ich vor Urzeiten mal bei sh in einem Nebensatz getippselt habe...?
Nix da, mein süßer kleiner Jack wird nicht gekillt. ._.
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Jack höhrte ihm zu und er kam nicht umhin zu schmunzeln. "Frag sie doch was ihnen lieber wäre. Ein Neuanfang oder der Freitot.", schlug er dann belustigt vor.
Oh man, wohin gehörte Konrad? Also zu seinem Clan auf keinen Fall, die Draculiner waren stolz af ihr Werk. Sie machten die Vampirwelt sicherer, sie befreiten sie von dem Abschaum das meint sich einmischen zu müssen.
Aber zum Iulierclan konnte er auch nicht gehören. Die Iúlier waren römisch genug um die Show zu geniesen. Zu sehen wie die Welt der Vampire sicherer wurde.
"Was nützt es uns die armen kleinen Jäger zu schützen, wenn sie uns zum dank unsere Häuser anzünden.", meinte er nur und er wurde eine Spur ernster.
"Wir haben auch Frauen und Kinder, die niemanden auch nur ein Haar gekrümmt haben. Die Jäger haben vor Jahren den Pakt gebrochen, sie zogen von jetzt auf gleich mordend durch die Vampirwelt. Sie ernten nur das was sie selbst ausgesäet haben.", meinte er, schmunzelte aber dann.
"Aber dein Angebot klingt interesannt, du möchtest in die Arena?", fragte er dann.



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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   14.11.13 22:44

"So wird das Ganze aber nie aufhören und die Welt verkommt zu einem gottlossen Ort, in dem nur noch Hass und Tod herrscht. Wo jeder jeden tötet, um sich zu rächen, bis eines Tages mehr übrig ist und ich stehe in den Trümmern und erkenne, dass all die Jahrhunderte, in denen ich nun versuche, zu helfen, völlig umsonst waren. Nun wendest du dich auch von dem ab, was ich dir beigbracht habe. Wenn das wirklich das ist, was mich erwartet, dann ist mein Leben keine Buße, sondern bereits die Bestrafung und sie ist hart. In den letzten Jahren sehe ich mehr und mehr, wie mir alles durch die Finger rinnt. Ihr seid alle besessen von Hass", stellte er fest und das war es, was ihm schon seit Jahren immer mehr zusetzt und ein Ende ist nicht in Sicht.
"Ich war genauso, wie du es jetzt bist. Die Menschen waren mir egel, manche habe ich gehasst. Elisabeth stellte mich kurz vor ihrem Tod vor die Rede. Hätte ich damals auf sie gehört, wäre ich nun vielleicht tot und meine Seele hätte ihren Frieden gefunden. Aber ich habe nicht auf sie gehört. Nein, ich wurde nur immer grausamer und erst als ich starb, verstand ich ihre Worte. Vielleicht, weil ich sie da das erste Mal zu ließ", sagte er und schwieg eine Weile.
"Vielleicht bist du schlauer als ich", überlegte er und sandte mit seinen Worte auch seine Erinnerungen zu ihm. Etwas, was er herausgefunden hatte, als er sich wünschte, dass einer, den er auf den rechten Weg führen wollte, Konrads Erfahrungen ksehen konnte.
Und so sah nun auch Jack dieses Gespräch zwischen Elisabeth und Konrad.
Auf seine Frage hin, nickte er.
"Wenn ich damit nur ein Leben retten kann, dann tue ich das gern", fügte er dann ernst hinzu.
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Jack Seward
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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   15.11.13 7:14

Okee mit dem Lied verhällt es sich wie mit dem Post- den Post musste ich die Nacht fünf Mal lesen um den einen Satz zu kapieren. ^^*
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Jack verdrehte seine Augen- bitte nicht schon wieder!
Er sah die Erinnerungen und er hörte die Worte- und er war froh als es vorbei war.
"Das soll mich umstimmen?", fragte er dann und er sah Konrad an. Warum meinte er eigendlich ständig ihm Erinnerungen zeigen zu müssen?
Er hatte mit seinen Eigenen wahrlich genug zu tun.
Und doch hatte ihn das Gespräch berührt- auch wenn er das niemals zugeben würde.
"Schön, jetzt kenne ich deinen Standpunkt. Jetzt bin ich drann.", meinte der in schwarz gekleidete Jäger und er schloss seine Augen und er drang nun in Konrads Geist ein.
Es wurde Zeit das er ein Stück Vampirgeschichte kennenlernte.
Jack zeigte ihm jene Nacht in der er zwischen Trümmerteilen und Asche aufwachte.
Um ihn herum Rauch und ein beißender Geruch lag in der Luft. Jack drehte seinen Kopf- und was er sah lies ihn das Blut in den Adern gefrieren. Chloes Kopf lag da, abgetrennt von ihrem kleinen Körper. Er hörte ein Schluchzen und er wühlte sich durch die Trümmer nach draußen. Dort sah er Ephraim, den toten Samuel weinend im Arm haltend. Jack tat alles um Samuel zurück zu holen doch er kam zu spät- später erfuhr er das die Jäger eine ganze Anschlagsserie verübt hatten- viele Vampire waren beroffen, Familien wurden zerstört. Familien wie die van Helsings die nie auch nur einem Menschen etwas zuleide getan hatten.
Jack beendete seine Vorführung und er sah Konrad ernst an.
"Wenn wor babarisch sind, was sind dann die Jäger? Sie haben uns angegriffen als wir am verwundbarsten waren. Bei hellichtem Tag, wo wir keine Chance hatten uns zu verteidigen. Wer hat sich darum gekümmert das wir unsere Liebsten begraben mussten? Die Vampire hatten Angst, Angst um ihre Existenz. Was wir tun ist ihnen Schutz gewähren und ihnen zu Signalisieren das wir stärker sind. Wir zeigen das wir überleben können. Wir zeigen das wir uns erholt haben und das wir ihnen die Stirn bieten können.", meinte Jack- und er wusste am Ende selbst nicht mal warum es ihm so verdammt wichtig war ihn zu überzeugen.



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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   15.11.13 10:50

Ich weiß es: Damit wir was zum Tippen haben xD
______________
Konrad sah es und schüttelte leicht den Kopf.
"Du hörst mir nicht zu. Du hörst nur das, was du hören willst", meinte Konrad nur, nachdem er die Erinnerungen gesehen hatte. Es war nicht so, dass es ihn kalt ließ, nur kam in einem so langen Leben irgendwann der Punkt, an dem man alles gesehen hatte. Bei ihm war dieser bereits als Mensch gekommen. Wenn man Menschen folterte - Männer, Frauen, Kinder, Alte -, ihre Todesschreie auf dem Scheiterhaufen hörte, das Entsetzen und die Todesangst in den Augen sieht. Die Trauer erlebt. Wenn man sah, wie andere verhungerten und der Pest zum Opfer fielen. Er hatte keine grausamere Zeit als diese erlebt - auch wenn die Welt auf dem besten Weg dorthin ist.
"Ich habe nie behauptet, dass es die Jäger nicht wären. Ihr seid es alle. Auch Boten haben feige Angriffe dieser Art durchgeführt. Den wohl größten, den ich erlebt habe, vor knapp 400 Jahren. Sie kamen in der Nacht und haben einen ganzen Ort angegriffen. Sie wollten den Jägern beweisen, dass sie die Stärkeren waren. Hunderte unschuldige Menschen, die nie auch nur irgendwann jemanden etwas zuleide getan haben. Ich war in dieser Nacht dort, qber es waren etwas über fünfzig Vampire. Ich wäre in dieser Nacht vermutlich gestorben, hätte da nicht ein Jàger eingegriffen. Vielleicht hielt er mich für einen Menschen, vielleicht als Dank, weil ich mich gegen sie stellte - ich weiß es nicht. In dieser Nacht wurden viele der Menschen zu Jägern und nach sie töteten jeden Boten, den sie in die Finger bekamen, selbst als es diese bereits tot waren, die den Angriff verübt haben. Und nun geschieht dasselbe wieder. Und wieder wird es zu keinem Ergebnis führen. Die Jäger, die diesen Anschlag verübt haben, sind vermutlich tot und ihr tötet nun Jäger, die damit nichts zu tun haben. Statt Verstand und Vernunft zu beweisen, stellt ihr euch mit ihnen gleich, bis sich das Blatt irgendwann wendet. Dann wird es eine neue Schlacht geben und die Jäger werden wieder gegen euch einen Anschlag durchführen und so wird es immer weiter gehen, immer brutaler werden, bis eines Tages Beide am Boden liegen und Tausende unschuldige dazu. Warum könnt ihr nicht den Kreislauf durchbrechen. Tötet niemanden mehr und dann wird es irgendwann keine Jäger mehr geben und die Welt wäre dem Frieden einen großen Schritt näher. Es muss doch einen Weg geben, dieses ewige hin und her zu beenden", meinte er und fuhr sich mit der Hand durch die Haare.
"Bitte, nimm einfach Vernunft an", bat er Jack nun inständig.




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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   15.11.13 17:09

Jack sah Konrad eindringlich an. Es schockierte den Jäger das es seinen einstiger Mentor und Freund offenbar kalt lies das er seine Kinder zu Grabe tragen musste.
Und ausgerechnet er erzählte ihm etwas über Mitgefühl? Konrad war ja wohl kein Stückchen besser als er selbst.
Nur mit dem kleinen Unterschied- Jack stand wenigstens dazu.
Jack sah ihn an und er blieb stehen. "Glaubst du nicht das wir das nicht schon versucht haben? Wir schlossen uns mit ihnen zusammen und jahrelang hat das gut funktioniert, wir jagten zusammen die die die Ordnung störten. Bis die Menschen meinten uns in den Rücken fallen zu müssen. Sollen wir das so hinnehmen und die Hände in den Schoß legen bis am Ende wir es sind die ausgerottet sind? Die Jäger werden immer hinter uns her sein. Egal ob wir uns verstecken oder nicht.", meinte Jack und er schüttelte seinen Kopf.
Die sanfte tour hatte offenbar nie Wirkung gezeigt, vielleicht tat es die harte.



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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   15.11.13 17:32

"Es wurden zuerst die Boten unruhig. Sie haben sehr viele Jäger hingeschlachtet. Deshalb lösten sie den Vertrag. Ich habe versucht, herauszufinden, wer es ist, doch da haben die Jäger ihren Gegenangriff gestartet. Es waren also ein paar von uns, die das ganze Dilemma ins Rollen brachten", erklärte Konrad.
"Kannst du die Jäger nicht einfach gehen lassen? Wenn ihr kampfen wollt, dann kämpft gegeneinander, aber zieht andere nicht mit hinein.Lass mich ihre Erinnerungen verändern und sie wegbringen. Ihr tötet sie nicht, weil ihr es müsst, sondern weil ihr euch am Leid anderer ergötzt, aber euch nicht traut, gegenseitig zu kämpfen, denn dann könnte ja einer von euch verlieren. Hör einfach hier und jetzt damit auf. Mach die Welt nicht noch schlechter, als sie ohnehin schon ist. Wenn du mir schon nicht helfen willst, sie zu einem friedlichen Ort zu machen, dann fall mir wenigstens nicht in den Rücken. Bitte, Jack", sagte er. Es war schwer, an seiner Mission festzuhalten, wenn ihm nun auch seine Freunde damit allein ließen - nein, ihn sogar daran hinderten.




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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   15.11.13 18:25

"Und weil ein paar von uns ein paar Jäger getötet haben ist es gerechtfertigt das die Jäger hinter uns her sind, ist es gerechtfertigt das unschuldige Vampire ihre Familien verlieren? Wäre es dann nicht auch gerechtfertigt das wir jeden Menschen einfach töten?, Überall in jeder Gesellschaft in jedem Land gibt es Mörder. Menschen die andere Menschen töten.", stellte er fest und er schüttelte seinen Kopf.
Dann aber kam ihm eine Idee, gut, die musste er noch mit Pricilla und Vlad absprechen, aber wenn er es schaffte sie zu überzeugen, sollte Konrad seine Chance haben die Jäger zu retten, und dann würden sie ja sehen ob die Jäger gerettet werden wollten. Die Welt besserer machen? Wie oft hatte er das schon versucht? Wie oft hatte Jack sich bemüht den Menschen zu helfen- und was hatte er davon gehabt? Nichts, ständig war ihm alles genommen worden was ihm lieb und teuer war- Damals schon als Arzt, dann als Jäger, und selbst Vampir, als er mit seiner Legion sowohl die Jäger als auch die Vampire unterstützte. Konrad musste es einsehen, eine Welt in harmonie würde es niemals geben. "Du glaubst nicht wie oft ich versucht habe die Menschenwelt und die Vampirwelt zu beschützen. Und was war der Dank, ich wachte auf und fand meine Kinder tot neben mir, und mich in mitten von Trümmerteilen- entschuldige ich vergas. Dich kümmern die Jäger ja mehr als deine Freunde.", stellte Jack fest. Jack wusste nicht was er davon halten sollte. Auf wessen Seite stand Konrad eigendlich? Er redete ihm hier die ganze Zeit ein schlechtes Gewissen ein, aber das sein Freund seine Familie verloren hatte schien Konrad vollkommen kalt zu lassen. Einen wirklich tollen Freund hatte er da! Aber Jack nahm sich vor, Konrad seine Chance zu lassen, er würde später mir Vlad reden.



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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   15.11.13 18:51

"Du missverstehst mich. Ich sagte nie, dass es gerechtfertigt ist. Und sollte sich herausstellen, dass sie keinen Funken Reue in sich tragen, dann kann in dieser Welt keiner mehr ihnen helfen, auch ich nicht. Ich kann sie nur vor das Gericht Gottes bringen, wo ihre Seelen seiner Gnade ausgeliefert sind. Aber muss man sich daran noch ergötzen. Es als eine Show aufziehen?", entgegnete er. Warum verstand Jack ihn nicht?
"Ich töte nicht aus Spaß und auch nicht zur Befriedigung, sondern nur, um andere zu schützen und jeden, den ich töte, bedauere ich", erklärte Konrad und schwieg kurz auf seine Worte kurz.
"Es ist sehr unfair von dir, mir das vorzuwerfen. So oft habe ich dir geholfen ohne auch nur ein Wort zum Dank zu erwarten. Ich habe dir gezeigt, wie du mit deinen Fähigkeiten umgehst, habe dich von den Sklaven befreit, habe dir immer geholfen, wenn du Hilfe brauhtest. Ich würde jederzeit mein Leben für dich geben. Und nur, weil ich an meinem Glauben festhalte, wirfst du mir vor, die Jäger wären mir wichtiger? Du müsstest es besser wissen", meinte er betrübt. Es war traurig, dass Jack so über ihn dachte. Er sollte sich freuen, einen alten Freund wiederzusehen, doch stattdessen wa er traurig und wie um all das zu unterstreichen, hatte es begonnen zu regnen, was alles nur noch trister erscheinen ließ.




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Jack Seward
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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   15.11.13 19:32

"Ich glaube du missverstehst mich.", meinte Jack ruhig, auch wenn es ihn traurig stimmte. War er seinem Mentor und Freund denn so egal? Alles was Konrad interessierte waren die Jäger, die warscheinlich alle 100 Vampire und mehr auf dem Gewissen hatten. Aber das er selbst seine Kinder verloren hatte, das schien Konrad kein Stück zu interessieren.
Jack hörte ihm zu und Jacks schwarze Augen ruhten auf Konrad.
"Ich weis, und dafür bin ich dir sehr dankbar, auch wenn ich nie wirklich die Gelegenheit hatte mich zu revangieren.", meinte er und er sah nach oben als es plötzlich zu regnen anfing.
Entweder passte sich das Wetter seiner Stimmung an, oder Rosé war hier um die erhitzten Gemüter runterzukühlen.
Zuzutrauen wäre es ihr, das sie hier irgendwo stand und ihnen zuhörte.
Jack senkte den Blick, und seine Züge waren wieder ernst.
Da traf er nach Jahrzehnten einen alten Freund und sie hatten nichts besseres zu tun als sich zu streiten.
Warum verstand Konrad nicht warum er tat was er tat?
Jack blieb stehen und er lehnte sich an einen Baum an, während ihm der Regen auf das Gesicht prasselte.



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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   15.11.13 20:18

"Jack, ich verstehe dich ja und es tut mir wirklich Leid, was mit deinen Kindern geschehen ist und hätte ich das gewusst, wäre ich gekommen. Auch wenn ich niemanden verloren habe, der mir nahe stand, so haben mich die Wehklagen aller dennoch erreicht. Ich habe schon lange nicht mehr so viel Leid auf einmal gehört und das hat mich selbst zu Tode betrübt. Ich habe die folgenden Nächte den Boten Trost geschenkt und ihnen geholfen. Aber glaubst du, es macht die Toten lebendig, wenn ihr die Jäger verhöhnt und tötet? Ich glaube, es macht sich eher traurig zu sehen, was aus euch geworden ist", meinte Konrad mit lautlosem Seufzen und schlug nun die Kapuze hoch. Er würde noch einige Stunden unterwegs sein und da war es nicht angenehm, durchnässt zu sein. Wirklich abhalten tat der Umhang den Regen zwar nicht, aber wenigstens etwas abmildern und in solch kalten Nächten war das viel Wert. Nur, weil er barfuß und nur mit seiner Kutte und dem Umhang bekleidet umherwanderte, hieß das nicht, dass er die Kälte nicht spürte. Er spürte sie wie jeder andere auch, nur ging er damit anders um. Er suchte keinen Weg, sich aufzuwärmen, sondern ging weiter. Es war einfach eine Respektserweisung. "Zieh die Schuhe aus, denn der Boden, auf dem du stehst, ist heilig" wurde von Moses niedergeschrieben. Der ganze Planet ist Gottes Werk und somit jeder Millimeter Boden heilig. Darum ging er barfuß - aus Demut vor dem Herrn.




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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   15.11.13 21:10

Jack hörte ihm zu, und er schüttelte seinen Kopf. "Unsere Toten bringt es nicht zurück, aber den Lerbenden vermitteln wir schutz und stärke. Wir zeigen unserem Clan das wir in der Lage sind sie zu beschützen. Wir bieten unserem Clan schutz, wir symbolisieren Stärke für die die sich uns anvertrauen. Wenn du denkst es macht mir Spass, dann kennst du mich schlechter als ich dachte.", stellte er fest, und er wollte sich gerade abwenden, als er es klatschen hörte. Jack sah auf, und er sah Ramona, ein weiteres Mitglied des Clans auf einem Ast stehen.
"Das ist ja wirklich rührend, fall mir blos nicht vom Glauben ab.", neckte sie ihren Kumpel und sie sah zu der Gestalt im Kapuzenumhang.
"Wenn hast du denn hier? Ein freier Vampir?", fragte sie stirnrunzelnd und Jack sah sie an und er schüttelte seinen Kopf.
"Keine Ahnung, eine gute Frage eigendlich.", meinte er und Ramona sprang von ihrem Ast herunter.
"Jack, Henry wartet schon auf seine Lieferung.", meinte sie geschäftilich zu Jack und sie verschränkte ihre Arme vor der Brust ehe sie Konrad und Jack aus ebenfalls schwarzen Augen ansah.
Auch sie trug ein enges, schwarzes Kleid mit schwarzen Absatzschuhen.
Wie sie so da strand, wirkte Ramona durchaus wie eine Rachegöttin.
Und ihr Amulett verriet welche Gabe sie hatte.



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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   15.11.13 21:29

Sektenentreffen xD Drei schwarze Gestaltejn... wir hätten das auf dem Friedhof treffen lassen müssen xD
________________
"Zeigt den Schutz und die Stärke dann, wenn ihr sie braucht und nicht indem sich zehn Boten auf drei Jäger stürzen. Auch ich schütze alle, doch muss ich das nicht der ganzen Welt zeigen und beweisen, sondern mache es einfach", stellte Konrad kopfschüttelnd fest.
Er beschloss, dass es besser wäre, wenn er die Jäger vor Jack fand. Entweder konnte er sie warnen oder er würde sie einfach richten. Ihm ging es nicht darum ob sie leben oder sterben, sonder eher um das wie. Die Zeiten, wo der Tod eine Volksbelusting ist, sollte langsam vorbei sein. Es störte ihn, dass sie sich an dem Leid ergötzen - etwas, was er durch und durch barbarisch fand.
Er wollte soeben etwas sagen, als sich noch jemand zu ihnen gesellte.
"Guten Abend, Ramona", grüßte er sie. Er hatte sich ihren Namen gemerkt. Er weiß nicht einmal warum. Es war einfach so.
Konrad musterte sie kurz. Auch sie trug schwarze Sachen und eine Kette, wenn ihre auch anders aussah. Man hätte Konrad glatt für dazugehörig halten können, so wie er dort stand: dunkle Kutte, schwarzer Umhang und ein silbernes Kruzifix. Nur die Tatsache, dass das Zeichen auf seiner Brust - links, wo das Herz schlug - ein Phönix zeigte und er weiße Flügel erscheinen lassen konnte, wenn er es wollte, was er aber nur selten tat. Eigentlich nur, wenn er jemanden großflächig schützen wollte oder wirklich dringend wohin musste, was zu Fuß zu lange dauern würde.




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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   16.11.13 1:54

Oh ja. XD So wer opfert die erste Katze? *rofl*
_______________________________________________

Jack sah Konrad an, "Das tun wir, aber wir wollen die Jäger auch abschrecken sich mit uns anzulegen.", meinte der Jäger doch da legte ihm Ramona eine Hand auf die Schulter.
Sie sah Konrad aus ihren schwarzen Augen an. Sie hatte sich gerade vorstellen wollen als Konrad ihr zuvor kam.
"Guten Abend Konrad.", grüßte sie ihn und sie hielt ihm ihre Hand hin.
Fast schon beifällig warf sie ihr Haar nach hinten und sie gab den Blick auf ihr Drachentatoo frei. Ihr Drache ging ihr über den ganzen Rücken und ein Flügel spannte sich über ihre Schulter.
Den ganzen Drachen bekam jedoch nur Abraham zu sehen.
"Jack, bemühe dich nicht ihn zu überzeugen. Konrad hat noch nie ein Spiel mit eigenen Augen gesehen.", ermahnte sie den Jäger ruhig.
Dann wandte sie sich Konrad zu. "Ich habe mitbekommen das du in die Arena möchtest.", meinte sie- als auch schon ein Strm die blätter aufwirbelte und eine dritte, ganz in schwarz gekleidete Frau erschien.
Ihr Kleid war etwas länger als das von Ramona doch es war ebenfalls ganz schwarz.
"Habe ich dich richtig verstanden? Du möchtest freiwillig in die Arena?", fragte die Vampirin und Ramon und Jack gingen sofort in die Hocke.
Rosè jedoch lächelte nur und sie sandte einen Windstoß zu Konrad- sie konnte ihn nicht einschätzen. Sie wusste nicht welcher Clan der seinige war.
War er Draculiner erschuf er eine Schutzwand aus Energie, war er Iùlier schützten ihn seine Flügel.
Rosès Art herauszufinden wohin der ihr Fremde gehörte und worauf sie sich einzustellen hatte.



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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   16.11.13 10:22

Konrad musterte den Neuankömmling.
"Wir kennen uns nicht. Ich bin Konrad von Marburg", stellte er sich vor.
"Und da ihr nicht den Eindruck macht, dass ihr von den Jägern ablasst, bleibt mir ja wohl kaum eine andere Wahl. Haben sie eine zweite Chance verdient, werde ich alles tun, um sie zu schützen. Zeigen sie keine Reue, werde ich sie richten. Im zweiteren Fall hätten wir es alle einfacher, wenn ich sie einfach jetzt sehe. Dann kann ich ruhigen Gewissens weiter meiner Wege gehen", stellte er ruhig fest.
Bei ihrem "Angriff" sah er kurz zu ihr. Er nutzte seine Flügel eigentlich selten - sehr selten. Das letzte Mal war vor knapp zwölf Jahren. Es war für ihn ein Geschenk, doch ging er sparsam damit um. Er zeigte seine Flügel nur, wenn es nötig war und das war nunmal zum Schutz anderer oder wenn er schnell reisen musste. Er fand alles andere unnötig und warum erst großartig damit bei einem recht halbherzigen Angriff erst damit anfangen? Es war schmerzhaft, wenn seine Flügel verletzt wurden, selbst wenn er sie verschwinden ließ. Also machte er es einfach und wich schlichtweg aus, da er nicht wirklich wusste, was für ein Zweck dahinter stand. Wüsste er es, hätte er es auch einfach gesagt.
"Es gibt keinen Grund, die Gabe gegen mich zu wenden", bemerkte er nur ruhig.




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BeitragThema: Re: [24. 10. 1850] || about Angels and Demons || Tundra - Sibirien   16.11.13 17:02

Rosè sah das und sie schüttelte ihren Kopf, "Das ist ja wirklich süß.", meinte sie belustigt und ihre schwarzen Augen ruhten auf dem ihr fremden Vampir. "Und du möchtest in die Arena?", fragte sie belustigt und sie wandte sich an Ramona. "Ich habe übrigends ein Spielfeld für dich. Du wirst es lieben.", meinte sie und Ramona nickte und ein lächeln umspielte ihre Lippen. "Wenn ich schon keinen kleinen Kampf bekomme, vielleicht verrätst du mir zu wem du gehörst?", wandte sich die Gräfin nun direkt an Konrad, ehe ihr etwas einfiel. "Entschuldigung, wo bleiben meine Manieren. Gräfin Rosè Drâculea.",, stellte sie sich nun ihrerseits vor. Dann wandte sie sich an die Beiden. "Vielleicht offenbart er sich uns wenn wir uns ihm offenbaren.", mutmaßte sie und Jack und Ramona verstanden. Rosè wirkte erhaben und es war zu sehen das sie bei den dreien das meiste zu sagen hatte. So liesen Ramona und Rosè ihre Schatten länger werden und ihre Wölfe Baal und Ginny erschienen. Jack streckte seinen Arm aus, und seine Schneeeule Cinna erschien. Nun ruhte Rosès Blick auf dem Fremden. Sie war gespannt was er ihnen nun offenbaren würde.



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